Marie Theres Kroetz-Relin

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Marie Theres Kroetz-Relin auf der Leipziger Buchmesse (2011)

Marie Theres Kroetz-Relin (* 30. Juni 1966 in München) ist eine österreichisch-Schweizer[1] Schauspielerin, Autorin und Journalistin.

Leben[Bearbeiten]

Marie Theres Relin ist die Tochter der Schauspielerin Maria Schell und des Filmregisseurs Veit Relin. Sie wuchs in Heberthal bei Wasserburg am Inn auf.

Nach dem Abbruch der Schule ging sie im Alter von 16 Jahren nach Paris. 1983 drehte sie unter der Regie von Zelda Baron in England ihren ersten Spielfilm Secret Places.

In den Jahren 1984 bis 1986 folgten einige Rollen in Fernsehfilmen sowie -serien. Für ihre Rolle in dem Fernsehspiel Das unverhoffte Glück von Franz Josef Wild wurde Relin 1987 als beste Nachwuchsschauspielerin mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. 1988 wirkte sie in Drei D, dem Abschlussfilm von Sönke Wortmann, mit.

1987 lernte Marie Theres Relin den Dramatiker und Schauspieler Franz Xaver Kroetz kennen; das Paar heiratete 1992 und hat drei Kinder. Die Schauspielkarriere gab Relin in der Folgezeit auf. Am 20. November 2006 wurde die Ehe vom Amtsgericht Traunstein geschieden.

2002 rief sie die Internetplattform www.Hausfrauenrevolution.com ins Leben. Seitdem versucht sie, das traditionelle Image der Hausfrauen zu verbessern.

2004 erschien ihr erstes Buch If pigs could fly - Die Hausfrauenrevolution, das aus diversen Einzelgeschichten von Usern ihrer Internetplattform zusammengestellt wurde.

Im Herbst 2006 gelang Marie Theres Relin mit ihrem zweiten Buch (Wie Frauen ticken) als Co-Autorin von Hauke Brost ein Achtungserfolg.

2008 erschien ihr erstes Kinderbuch (Der kleine Dichter).

2011 brachte sie ein Buch über ihre Ahnengeschichte („Meine Schells – Eine Familie gesucht und mich gefunden“) heraus, zu dem sie in der Sendung Menschen der Woche im SWR von Frank Elstner Anfang März 2011 interviewt wurde.

2013 stand sie für „Kreuzfahrt ins Glück – Provence“, unter der Regie von Hans Jürgen Tögel, wieder vor der Kamera. (Ausstrahlung 26. Dezember 2013, ZDF, 21:45 Uhr)

Filmografie[Bearbeiten]

  • Die Pfarrhauskomödie, Spielfilm (1972)
  • Secret Places, Spielfilm (1983)
  • Alte Gauner, Fernsehserie (1985)
  • Quo Vadis?, Fernsehfilm (1985)
  • Das Teufelsschiff, Fernsehfilm (1985)
  • Derrick - Die Nacht, in der Ronda starb, Fernsehserie (1986)
  • Die Arbeiter des Meeres (Les Travailleurs de la mer[2]), Fernsehfilm (Frankreich/Sowjetunion, 1986)
  • Das unverhoffte Glück, Fernsehfilm (1987)
  • Drei D (1988)
  • Peter Strohm, Fernsehserie (1989)
  • Das letzte Wort, Fernsehfilm (1991)
  • Denninger, Mallorca Krimi (2002)
  • Die Geschichte vom Brandner Kaspar, Spielfilm (2008)
  • "Kreuzfahrt ins Glück", Fernsehfilm (2013)

Werke[Bearbeiten]

  • Marie Theres Kroetz-Relin (Hg.) & Anja Quattlender: If pigs could fly: Die Hausfrauenrevolution, Kabel by Piper, München 2004, ISBN 3-8225-0657-5, 271 S.
  • Marie Theres Kroetz-Relin & Hauke Brost: Wie Frauen ticken: über 100 Fakten, die aus jedem Mann einen Frauenversteher machen, Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 2006, ISBN 978-3-89602-684-2 u. ISBN 3-89602-684-4, 233 S.
  • Marie Theres Kroetz-Relin: Der kleine Dichter: ein Ausmalbuch, Autumnus-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-938531-21-1, 40 S.
  • Marie Theres Kroetz-Relin & Hauke Brost: Wie Männer & Frauen ticken: Sonderausgabe in einem Band, Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2009, ISBN 978-3-89602-875-4, 453 S.
  • Marie Theres Kroetz-Relin: Meine Schells: Eine Familie gesucht und mich gefunden, LangenMüller, München 2011, ISBN 978-3-7844-3251-9, 389 S.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Marie Theres Kroetz-Relin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.hausfrauenrevolution.com/HFR-alt/Presse/151004woman-at.html
  2. (fr) Wikipédia