Marin Karmitz

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Marin Karmitz auf einer Wahlkampfveranstaltung für François Bayrou am 18. April 2007

Marin Karmitz (* 7. Oktober 1938 in Bukarest, Rumänien) ist ein rumänischstämmiger französischer Filmproduzent, Drehbuchautor und Filmregisseur.

Leben[Bearbeiten]

Als Karmitz neun Jahre alt war, flohen seine Eltern aus Rumänien nach Frankreich, wo er in Paris sein Baccalauréat ablegte und danach das Institut des hautes études cinématographiques besuchte und nach seinem Abschluss als Kameramann arbeitete. Später gründete er die Produktionsfirma und Kinokette MK2, die sich auf Produktion und Vertrieb sogenannter Independent- oder Autorenfilme (vornehmlich Kurzfilme) spezialisiert hat. Außerdem ist er ein erklärter Gegner der Kolorierung von Schwarzweißfilmen, da er der Ansicht ist, ein Kunstwerk habe eine nachträgliche „Verbesserung“ nicht nötig. Im Jahr 2004 weigerte er sich, den Film Die Passion Christi zu vertreiben, was danach von Tarak Ben Ammar übernommen wurde.

Filmographie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1994: Drei Farben: Weiß (Trzy kolory: Bialy)
  • 1994: Die Hölle (L’Enfer)
  • 1994: Drei Farben: Rot (Trois couleurs: Rouge)
  • 1995: En mai, fais ce qu’il te plaît
  • 1995: Biester (La Cérémonie)
  • 1996: Mod unter Tage (Prea târziu)
  • 1997: Das Leben ist ein Spiel (Rien ne va plus)
  • 1998: Die Stille (Sokout)
  • 1998: Terminus paradis
  • 1999: Die Farbe der Lüge (Au cœur du mensonge)
  • 1999: Petits Frères
  • 1999: Der Wind wird uns tragen (Bad ma ra khahad bord)
  • 2000: Signs & Wonders
  • 2000: Code: unbekannt (Code inconnu: Récit incomplet de divers voyages)
  • 2000: Chabrols süßes Gift (Merci pour le chocolat)
  • 2001: Ich habe dich nicht um eine Liebesgeschichte gebeten (Carrément à l’Ouest)
  • 2001: Kedma
  • 2002: Ten
  • 2002: Die Blume des Bösen (La Fleur du mal)
  • 2007: Paranoid Park
  • 2011: Die Fee (La fée)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]