Oscar/Bester Dokumentarfilm
Die Filme sind nach ihrem Produktionsjahr aufgeführt, bei der Oscarverleihung 2005 wurde also die beste Produktion des Jahres 2004 ausgezeichnet. Ausgezeichnet wird zwar immer der Dokumentarfilm an sich, den Oscar bekommt aber immer der Regisseur oder (vor allem in früheren Zeiten) auch die Produktionsfirma.
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Kontroversen[Bearbeiten]
Viele erfolgreiche und kritische Dokumentationen wurden nie nominiert. Beispielsweise der mehrfach ausgezeichnete Film The Thin Blue Line , der sich mit dem Thema Justizirrtum in den USA beschäftigt oder Michael Moores gefeierter Roger & Me, einer bissigen Kapitalismuskritik. Ebenso waren die Entscheidungen hinsichtlich Hoop Dreams umstritten[1]
Der Grizzly Man erschien auf mehreren Top-Ten-Listen renommierter Filmkritiker, wurde jedoch nicht nominiert.[2] Als Begründung gab die Academy an, dass der Film sich vollständig aus Archivmaterial zusammensetzte, was den Regeln widerspräche. Tatsächlich traf das auf Grizzly Man nicht zu.
Michael Moores Fahrenheit 9/11, zur damaligen Zeit der kommerziell erfolgreichste Dokumentarfilm aller Zeiten, wurde nicht berücksichtigt, weil er schon einmal im Fernsehen gezeigt worden war. Bei dem 1982 ausgezeichneten Film Just Another Missing Kid (Ein Student ist verschwunden) von John Zaritsky war es jedoch kein Problem gewesen – dieser Film war ursprünglich für das kanadische Fernsehen produziert worden. Auch Dokumentarfilme können theoretisch den Oscar für den besten Film gewinnen, dies ist jedoch noch nie geschehen.
Rekorde[Bearbeiten]
| Statistik | |
| Am häufigsten honorierte/r Regisseur/in | Walt Disney (4 Siege) |
| Am häufigsten nominierte/r Regisseur/in | Charles Guggenheim (10 Nominierungen) |
| Am häufigsten nominierte Produktionsfirma ohne Sieg | The March of Time und United States Army Air Force (je 4 Nominierungen) |
1940er[Bearbeiten]
1950er[Bearbeiten]
1960er[Bearbeiten]
1970er[Bearbeiten]
1980er[Bearbeiten]
1990er[Bearbeiten]
2000er[Bearbeiten]
2010er[Bearbeiten]
| Jahr | Preisträger | für den Film | Nominierungen |
| 2010 | Louie Psihoyos und Fisher Stevens | Die Bucht (The Cove) | Burma VJ – Regie: Anders Østergaard und Lise Lense-Møller Food, Inc. – Regie: Robert Kenner und Elise Pearlstein |
| 2011 | Charles H. Ferguson Audrey Marrs |
Inside Job | Exit Through the Gift Shop – Regie: Banksy Gasland – Regie: Josh Fox |
| 2012 | TJ Martin Dan Lindsay Richard Middlemas |
Undefeated | Hell and Back Again – Danfung Dennis und Mike Lerner If a Tree Falls: A Story of the Earth Liberation Front – Marshall Curry und Sam Cullman |
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ „Steve James, Frederick Marx and Peter Gilbert: Hoop Dreams: from short subject to major league“; current.org; July 30, 1995.
- ↑ criticstop10.net
Bester Film | Beste Regie | Bester Hauptdarsteller | Beste Hauptdarstellerin | Bester Nebendarsteller | Beste Nebendarstellerin | Bestes Originaldrehbuch | Bestes adaptiertes Drehbuch | Beste Kamera | Bestes Szenenbild | Bestes Kostümdesign | Bester Ton | Bester Schnitt | Bester Tonschnitt | Beste visuelle Effekte | Bestes Make-up und Beste Frisuren | Bester Song | Beste Filmmusik | Bester animierter Kurzfilm | Bester Kurzfilm | Bester Dokumentarfilm | Bester Dokumentar-Kurzfilm | Bester animierter Spielfilm | Bester fremdsprachiger Film
Ehemalige Kategorien: Beste Regieassistenz | Beste Originalgeschichte | Beste Tanzregie