Martin O’Malley

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Martin O’Malley (2013) Signatur

Martin Joseph O’Malley (* 18. Januar 1963 in Washington, D.C.) ist ein US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und seit 2007 Gouverneur des Bundesstaates Maryland.

Biographie[Bearbeiten]

O’Malley, der einer römisch-katholischen Familie entstammt, besuchte die Gonzaga College High School, die er 1981 beendete. Nach Ende seines rechtswissenschaftlichen Studiums an der Law School der University of Maryland in Baltimore ließ er sich als Rechtsanwalt nieder. 1990 heiratete er Catherine Curran.

Seit 1999 war er Bürgermeister der Stadt Baltimore. 2002 titulierte ihn das Exquire Magazine als „The Best Young Mayor in the Country“ und 2005 bezeichnete ihn das Time Magazine als Amerikas „Top 5 Big City Mayors“.[1]

Am 8. November 2006 gewann er die Gouverneurswahlen im Bundesstaat Maryland gegen den bisherigen republikanischen Amtsinhaber Robert L. Ehrlich.[2] O’Malley erzielte 52,7 Prozent der Stimmen, Ehrlich kam auf 46,2 Prozent. Bei den Gouverneurswahlen 2010 kam es erneut zum Duell zwischen O’Malley und Ehrlich. Entgegen dem Bundestrend, der bei den Wahlen dieses Jahres deutliche Gewinne für die Republikaner brachte, konnte O’Malley seinen Anteil sogar noch auf 56,2 Prozent ausbauen und damit im Januar 2011 eine zweite vierjährige Amtsperiode antreten. Zur Gouverneurswahl am 4. November 2014 trat er aufgrund der Amtszeitbegrenzung nicht wieder an.

Weblink[Bearbeiten]

 Commons: Martin O’Malley – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mark Thompson: Wonk 'n' Roller. In: Time vom 18. April 2005 (englisch, abgerufen am 24. November 2014).
  2. Official 2006 Gubernatorial General Election results for Governor / Lt. Governor. Wahlergebnisse auf elections.state.md.us (englisch, abgerufen am 24. November 2014).