Esquire

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt das Männermagazin. Zu dem gleichnamigen britischen Adelstitel siehe Esquire (Titel), zu der E-Gitarre der Firma Fender siehe auch Fender Telecaster.

Esquire [ˈɛskwaɪɹ, ɪˈskwaɪɹ] ist ein Männermagazin, das von der Hearst Corporation herausgegeben wird und 1933 erstmals in den USA veröffentlicht wurde. Internationales Renommee erlangte es durch seine Beiträge von Schriftstellern wie Ernest Hemingway und F. Scott Fitzgerald.

Geschichte[Bearbeiten]

In den 1940er Jahren erhöhte sich die Bekanntheit des Esquire vor allem durch die Pin-Up-Zeichnungen des peruanischen Künstlers Alberto Vargas. In den 1960er Jahren veröffentlichten wiederum Schriftsteller wie John Sack, Tom Wolfe, Norman Mailer und Gay Talese Beiträge im Esquire, das damit am Trend des sogenannten „neuen Journalismus“ teilnahm. Die Pin-Up-Zeichnungen des Malers George Petty erschienen ebenfalls hauptsächlich in dem Magazin. 2007 suchte das Esquire weltweit unter tausenden Männern zudem erstmals den „Accessoire-Träger des Jahres“ und verlieh u. a. einen Sonderpreis an Papst Benedikt XVI. für seine roten Lederschuhe. Im September 2008 brachte das Magazin des Weiteren 100.000 Exemplare mit einem Titelblatt aus elektronischem Papier der Firma E-Ink heraus.[1]

Das Esquire gilt bis heute als schärfster Konkurrent des Männermagazins Gentlemen’s Quarterly. Neben der Originalausgabe in den USA wird es in folgenden Ländern publiziert: China, Griechenland, El Salvador, Indonesien, Japan, Kasachstan, Malaysia, Mexiko, den Niederlanden, den Philippinen, Taiwan, Rumänien, Russland, Singapur, Spanien, Südkorea, Thailand, Tschechien, der Türkei, der Ukraine, im arabischen Sprachraum und in englischer Sprache in Hongkong.

Discographischer Hinweis[Bearbeiten]

Dubious Achievement Award[Bearbeiten]

2008 vergab das Esquire letztmals den Dubious Achievement Award (Preis für zweifelhafte Errungenschaften), der ungewöhnliche Ereignisse des vorangegangenen Jahres wieder in Erinnerung rufen sollte.[2] Diese Artikel sind in umgekehrter Reihenfolge verfasst, d. h. die Pointe findet sich zuerst im Titel und der Text darunter beschreibt das Ereignis. Als Running Gag enthalten diese jährlichen Artikel fast immer ein altes Foto des lachenden Richard Nixon mit der Bildüberschrift „Why is this man laughing?” („Weshalb lacht dieser Mann?“).

Sexiest Woman Alive[Bearbeiten]

Hauptartikel: Sexiest Woman Alive

Seit 2004 kürt die Redaktion des Magazins die „Frau mit dem größten Sexappeal“ und verleiht ihr den Titel Sexiest Woman Alive. Erste Preisträgerin war 2004 Angelina Jolie.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ansichtsvideo des E-Ink-Covers
  2. Leon Neyfakh: Beloved Esquire Franchise, ‘Dubious Achievements,’ Becomes One. In: New York Observer. 22. Januar 2008, abgerufen am 3. März 2012 (englisch).