Hillary Clinton

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Hillary Rodham Clinton 2009
Unterschrift von Hillary Clinton

Hillary Diane Rodham Clinton (* 26. Oktober 1947 in Chicago, Illinois als Hillary Diane Rodham) ist eine US-amerikanische Politikerin der Demokratischen Partei. Sie war von Januar 2009 bis Februar 2013 die 67. Außenministerin der Vereinigten Staaten. Seit dem 11. Oktober 1975 ist sie mit Bill Clinton verheiratet, der von 1993 bis 2001 der 42. Präsident der Vereinigten Staaten war.

Von 2001 bis 2009 war sie Senatorin für den Bundesstaat New York. Bei den Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl 2008 unterlag sie im Kandidatenwettbewerb ihrer Partei dem späteren 44. US-Präsidenten Barack Obama.

Leben[Bearbeiten]

Kindheit und Jugend[Bearbeiten]

Hillary Diane Rodham wurde im Edgewater Hospital[1][2] in Chicago als Tochter des Eigentümers der mittelständischen Textildruckerei Rodrik Fabrics,[3] Hugh Ellsworth Rodham (1911–1993), und dessen Frau Dorothy Emma Howell (1919–2011) geboren.[4] Sie wuchs in Park Ridge im Bundesstaat Illinois mit ihren beiden Brüdern Tony und Hugh[5] in einer methodistisch orientierten Familie auf. Ihr Vater, obwohl ein überzeugter Republikaner[6] vertrat die Meinung, dass sich die Fähigkeiten seiner Tochter nicht auf ihre Geschlechterrolle beschränken sollten.[7] Auch ihre demokratische Mutter[6] wünschte Hillary eine unabhängige und professionelle Karriere.[8]

Eine Ausstellung in Little Rock (Arkansas), die Einblick in Hillarys frühe Jahre gibt

In ihrer Jugendzeit waren Hillary Rodham und ihre Familie aktive Kirchenmitglieder in der First United Methodist Church.[9][10] Auch als Erwachsene ist Clinton bekennendes Mitglied der Methodistenkirche. Der Jugendpfarrer der Gemeinde, Don Jones, prägte Hillarys Kindheit nachhaltig. Er brachte sie mit dem amerikanischen Bürgerrechtler Martin Luther King zusammen.[11] Nach der Eugene Field Elementary School[12] ging sie von 1961 bis 1964 in die Maine Township High School East,[13] wo sie un­ter an­de­rem in der Schülervertretung und in der Schülerzeitung tätig war und für die National Honor Society nominiert wurde.[4] Hillary begann im Alter von 10 Jahren mit Ballet, spielte in einem Softballteam und nahm, allerdings mit bescheidenem Erfolg, Klavierunterricht.[14] Zudem half sie in einem Tagesheim aus, war früh Babysitterin und unterrichtete in ihrem letzten High-School-Jahr als senior leader, eine Art Hilfslehrerin.[15][16]

Später war sie ein junges Goldwater Girl, Wahlhelferin des Republikaners Barry Goldwater.[17][18] John F. Kennedys Tod am 22. November 1963 soll bei ihr dann den Wunsch geweckt haben, Rechtswissenschaft zu studieren.[19] Dass ihr als Frau die Teilnahme an einem Astronautentraining verweigert wurde, soll ihr späteres Engagement gegen Frauendiskriminierung begründet haben.[20]

Wellesley College (1965–1969)[Bearbeiten]

1965 schrieb sie sich im Wellesley College, einem der sogenannten Seven Sisters, ein, wo sie Politikwissenschaft mit dem Nebenfach Psychologie studierte.[21] Auf Empfehlung der Politikdozentin Karin Fahlstrom, einer Absolventin des Smith College, und Janet Altman, einer Absolventin des Wellesley College, soll sie dieses College gewählt haben.[22][23]

Das Wellesley College

Sie wurde zur Präsidentin der Jungen Republikaner gewählt, legte ihr Amt aber schon bald nieder, da sie Zweifel an der Politik bekam, vor allem wegen deren Haltung gegenüber dem Vietnamkrieg.[24][25] Ihre Freundin, die Vizepräsidentin der Jungen Republikaner, Betsy Griffith, trat ihre Nachfolge an.[24] Die Tet-Offensive in Südvietnam, der Rückzug von Lyndon B. Johnson aus der Präsidentschaftswahl und die Ermordung Robert Kennedys ließen sie zu einer aktiven Befürworterin der Anti-Kriegs-Kampagne von Eugene McCarthy werden.[26][27] Im April 1968 wurde sie als Präsidentin der Studentenverbindung für das darauf folgende Jahr gewählt.[28] Clinton bewarb sich für das Wellesley Internship Program in Washington, D.C.. Studenten konnten in Behörden und Kongressbüros ein Praktikum absolvieren. Sie bekam von Alan Schechter, Professor in Politikwissenschaft, einen Platz bei der republikanischen Kongressfraktion zugewiesen. Clinton widersetzte sich vergeblich und meldete sich bei der Gruppe von Gerald Ford. Gegen Ende ihres Praktikums bat der Kongressabgeordnete Charles Goodell sie und vier weitere Praktikanten, ihn zum Parteikonvent der Republikaner 1969 in Miami zu begleiten, um Gouverneur Nelson Rockefeller bei der Nominierung der Präsidentschaftskandidatur zu unterstützen. Dort residierte sie im Fontainebleau Miami Beach in der Rockefeller for President-Suite, nahm Anrufe entgegen und übermittelte Botschaften zwischen den Stabsbüros. Rockefeller verlor die Wahl im Konvent, statt seiner wurde Richard Nixon nominiert.[29][30]

In ihrem letzten Jahr in Wellesley schrieb sie eine 92 Seiten lange Bachelorarbeit über den amerikanischen Bürgerrechtler Saul David Alinsky,[31][32] mit dem Titel: "There Is Only the Fight...": An Analysis of the Alinsky Model. Clinton beschrieb Alinsky als eine „überzeugende Persönlichkeit“ mit einem „außergewöhnlichen Charme".[25] 1969 erlangte sie in Politikwissenschaften den Bachelor of Art[33] mit Auszeichnung.[25]

Am 31. Mai 1969 hielt Clinton beim Abschlussfest in Wellesley eine Festrede. Sie handelte von Integrität, Respekt und dem Vertrauen der Menschen untereinander.[34][35] Das führte zu einem Fernsehinterview in einem örtlichen Sender in Chicago[36] und das Life Magazine schrieb einen Artikel über Hillary.[37] In dem folgenden Sommerurlaub fuhr sie nach Alaska, wo sie im Denali-Nationalpark Teller wusch und eine befristete Anstellung in einer Lachsfabrik in Valdez hatte.[38][39]

Yale Law School (1969–1973)[Bearbeiten]

Die Yale Law School

Hillary Clinton schrieb sich im Herbst 1969 in die Yale Law School in New Haven ein,[40][41] um Rechtswissenschaft zu studieren, und wurde sogleich Mitglied der Redaktion des Yale Review of Law and Social Action.[42] Hier machte sie den Schutz der Interessen von Kindern und Familien zu ihrem Anliegen und verband dabei soziales Engagement mit ihrer juristischen Karriere.[43] Während ihres zweiten Jahres an der juristischen Fakultät wurde sie ehrenamtliche Mitarbeiterin des Yale Child Study Center,[44] um mehr über die frühkindliche Entwicklung des Gehirns zu lernen.[45] Sie nahm sich auch Fällen von Kindesmissbrauch im Yale–New Haven Hospital an.[46][47]

1970 erhielt sie ein Stipendium und begann im Frühjahr desselben Jahres ihre Arbeit an dem von der amerikanische Aktivistin für Kinderrechte und Kinderschutz Marian Wright Edelman ins Leben gerufene Washington Research Project. Clinton gehörte im Sommer 1971 dem Unterausschuss für Arbeitsmigration unter dem US-amerikanischer Politiker Walter Mondale an.[48] Dort untersuchte sie die Probleme von Wanderarbeitern im Wohnungsbau, Hygiene, Gesundheit und Bildung.[49][50] Hierzu befragte sie Arbeiter und deren Angehörige, um beurteilen zu können, unter welch großen Entbehrungen deren Kinder leiden müssen.[51] Die demokratische politische Beraterin Anne Wexler sowie einige andere Studenten der Yale Law School überzeugten sie davon, noch im selben Jahr bei der Senatswahl-Kampagne für den Lobbyisten Joseph Daniel Duffey mitzuarbeiten.[52] Diese Arbeit bezeichnete Hillary Rodham Clinton später als ihren ersten Job in der Politik.[53][54][55]

Im Frühjahr 1971 traf sie erstmals Bill Clinton, ebenfalls Student der Yale Law School.[56][57] Obwohl dieser ursprünglich nach Arkansas reisen wollte, um sich um ein öffentliches Amt zu bewerben, ging er im Sommer zusammen mit Hillary nach Oakland in Kalifornien.[58][59] Dort arbeitete sie in einer kleinen Anwaltskanzlei (Treuhaft, Walker and Burnstein) und verbrachte dort ihre Zeit mit dem Verfassen von Anträgen und Schriftsätzen für Mel Burnstein,[60][61] während Bill Clinton die Wahlkampagne von Senator George McGovern in den Südstaaten leitete.[62] Im Sommer desselben Jahres kehrten sie als Paar nach New Haven zurück und mieteten sich im Erdgeschoss eines Hauses in der Edgewood Avenue ein.[63][64][65] Mit dem akademischen Grad eines Juris Doctor beendete sie ihr Jurastudium. Sie blieb ein weiteres Jahr, um mit Bill zusammen zu sein,[66] der ihr in jener Zeit einige Heiratsanträge gemacht haben soll, die sie allesamt zurückgewiesen habe.[67][68][69]

Schließlich entschied sie sich für ein postgraduales Studium im Yale Child Study Center;[45][70][71] ihr erster Aufsatz, Children Under the Law, wurde im Winter 1973 im Harvard Educational Review publiziert.[72] Dort beschreibt sie den wechselnden Status von Kindern und fasst die damaligen Entscheidungen des Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten zusammen.[73][74] Der Artikel wird heute noch häufig als maßgebliche Quelle, Kinderrechte betreffend, zitiert.[75]

Berufliche Laufbahn und First Lady von Arkanas[Bearbeiten]

Hillary Clinton war Rechtsanwältin in der renommierten Anwaltskanzlei Rose in Little Rock und als Professorin an der Law School der University of Arkansas in Fayetteville tätig. Erste Erfahrungen mit dem Politikgeschäft in Washington sammelte sie, als sie 1974 Rechtsberaterin für den Justizausschuss des amerikanischen Repräsentantenhauses war. Ihre Aufgabe bestand darin, zusammen mit ihren Kollegen Beweise zusammenzustellen, auf deren Basis ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Richard Nixon aufgrund der Watergate-Affäre eingeleitet werden konnte.

Bill Clinton mit Familie 1997 bei seiner zweiten Amtseinführung als US-Präsident

Als ihr Mann 1978 zum Gouverneur von Arkansas gewählt worden war, legte Hillary ihr Lehramt als Juraprofessorin nieder.

Hillary Clinton 1992

Hillary Clinton war von 1979 bis 1981 und von 1983 bis 1992 First Lady von Arkansas. In dieser Zeit bekleidete ihr Mann Bill dort das Amt des Gouverneurs. Von 1986 bis 1992 gehörte sie dem Aufsichtsrat der Supermarkt-Kette Wal-Mart an,[76] was allerdings nicht in ihrem offiziellen Lebenslauf erwähnt wird.

First Lady der USA[Bearbeiten]

Nach der Wahl Bill Clintons zum Präsidenten der USA zog die Familie im Januar 1993 ins Weiße Haus ein. Sie wäre gerne Justizministerin geworden; seit 1967 darf aber kein Regierungsbeamter in Washington ein Familienmitglied als unmittelbar Untergebenen beschäftigen – auch nicht der Präsident.[77]

Noch im selben Jahr übernahm sie den Vorsitz der Task Force of National Health Care Reform, um im Auftrag der Regierung eine Reform des Gesundheitssystems in die Wege zu leiten. Die ausgearbeiteten Vorschläge der Task Force wurden jedoch abgelehnt. Allerdings hatte sie maßgeblich dazu beigetragen, dass 1997 ein staatliches Gesundheitsprogramm für Kinder nichtversicherter Eltern, das „State Children’s Health Insurance Program“ (SCHIP), eingeführt wurde.[78] SCHIP verbesserte die Situation von 6,6 Millionen Kinder der so genannten „working poor“, der Armen trotz Job.

Hillary Rodham Clinton setzte sich auch für die weltweite Achtung der Frauen- und Menschenrechte ein. Außerdem engagiert sie sich im Kinderschutz. 1996 hielt sie vor der General Conference der United Methodist Church eine vielbeachtete Rede zu diesem Thema.

In der zweiten Amtsperiode ihres Mannes dominierte in den Medien die Lewinsky-Affäre, eine außereheliche Beziehung Bill Clintons zu seiner Praktikantin, die in ein (gescheitertes) Amtsenthebungsverfahren gegen ihn mündete. Hillary Clinton äußerte sich erst später öffentlich dazu, in ihrer Autobiographie Gelebte Geschichte. Diese erschien im Jahr 2003 kurz vor der Autobiografie ihres Mannes und wurde mit weltweit über 3,2 Millionen verkauften Exemplaren zu einem Bestseller, ebenso wie Bill Clintons Mein Leben.[79]

Laufbahn im US-Senat[Bearbeiten]

Im November 2000 kandidierte sie für das Amt der Senatorin für den US-Bundesstaat New York, nachdem der demokratische Senator Daniel Patrick Moynihan angekündigt hatte, nicht erneut zu kandidieren. Zuerst schien es auf eine Wahl zwischen Clinton und Rudolph Giuliani, dem beliebten republikanischen Bürgermeister von New York City, hinauszulaufen. Nachdem dieser aufgrund einer Krebserkrankung nicht kandidieren konnte, schickten die Republikaner mit Rick Lazio ein Mitglied des Repräsentantenhauses ins Rennen. Clinton konnte die Wahl mit 55 zu 43 Prozent klar gewinnen.[80] Sie wurde am 3. Januar 2001 als Senatorin von US-Vizepräsident Al Gore in seiner Rolle als Senatspräsident im Beisein ihres Mannes vereidigt. Die Amtszeit von Bill Clinton lief mit dem Amtsantritt von George W. Bush am 20. Januar 2001 nur 17 Tage später aus.

Bei den Senatswahlen am 7. November 2006 wurde sie in ihrem Amt mit 67 Prozent der Stimmen bestätigt. Der republikanische Gegenkandidat John Spencer kam lediglich auf 31 Prozent.[81] Im Senat saß sie unter anderem im Ausschuss für Streitkräfte.

Präsidentschaftskampagne 2008[Bearbeiten]

Am 20. Januar 2007 kündigte Hillary Clinton an, sie werde in der Präsidentschaftswahl 2008 für die Demokraten antreten.[82] Sie wäre die erste Frau in diesem Amt geworden. Vor den ersten Vorwahlen galt Clinton noch vor Barack Obama und John Edwards als aussichtsreichste Kandidatin der Demokraten. Mit rund hundert Millionen US-Dollar sammelte sie im Jahr 2007 neben Barack Obama am meisten Spendengeld.[83] Trotz ihrer Vorwahl-Siege in 21 Bundesstaaten, darunter Kalifornien und Florida, gelang es Clinton nicht, sich die Mehrheit der Delegierten der Demokraten zu sichern. Diese wählten Barack Obama zu ihrem Kandidaten, der sich bei der Präsidentschaftswahl im November gegen den Republikaner John McCain durchsetzen konnte.

Wahlkampfveranstaltung von Hillary Clinton im Februar 2008

Innerparteiliche Gegner warfen ihr im Wahlkampf zu konservative Positionen und ihre anfängliche Unterstützung des Irakkrieges vor. Nachdem sie in einem Interview die Bedeutung von Präsident Lyndon B. Johnson bei der Abschaffung der Rassentrennung gegenüber der Bedeutung von Martin Luther King hervorgehoben hatte, wurde sie dafür aus der eigenen Partei sowie von schwarzen Amerikanern kritisiert. Die Kritiker sahen darin eine Unterstellung, dass nur ein weißer Präsident in der Lage gewesen sei, diese Verordnungen zu erlassen. Ein weiterer Kritikpunkt war die Nichtveröffentlichung ihrer Steuererklärung, was Clinton am 4. April 2008 nachholte. Gemeinsam mit ihrem Mann Bill verdiente Hillary Clinton 109 Millionen US-Dollar seit ihrem Auszug aus dem Weißen Haus. Insgesamt hätten sie rund 10 Millionen Dollar gespendet und über 33,8 Millionen Dollar an Steuern bezahlt. Den Großteil steuerte jedoch ihr Ehemann Bill Clinton bei.[84] Während des Wahlkampfes 2010 drohte Hillary Clinton dem Iran mit „Auslöschung“, falls dieser Atomwaffen gegen Israel einsetze. Das wurde auch in deutschsprachigen Medien aufgenommen.[85] Ebenfalls zu Kontroversen führte ihre falsche Aussage im Wahlkampf, sie sei 1996 während eines Besuches in Tuzla in das Feuer von Scharfschützen geraten.[86]

Außenministerin im Kabinett Obama[Bearbeiten]

Außenministerin Clinton mit Russlands Außenminister Lawrow im September 2012

Am 1. Dezember 2008 gab das Team des zukünftigen US-Präsidenten Barack Obama bekannt, dass Clinton in seinem Kabinett Außenministerin werde.[87] Am 21. Januar 2009 bestätigte der Senat Clintons Nominierung mit 94 zu zwei Stimmen.[88] Noch am selben Tag legte sie ihren Amtseid ab und ihren Senatssitz nieder. Der Gouverneur von New York, David Paterson, ernannte Kirsten Gillibrand zu ihrer Nachfolgerin im Senat.[89] In ihrer Zeit als Außenministerin besuchte Clinton 112 Länder, so viele wie kein anderer Amtsinhaber vor ihr. Auch galt sie zum Ende ihrer Amtszeit als beliebteste Politikerin in den USA[90] und belegte in den Jahren 2011 und 2012 jeweils hinter der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel Platz zwei der World’s 100 Most Powerful Women des Forbes Magazine.

Kurz vor Ende ihrer Amtszeit war sie von Anfang Dezember 2012 bis Anfang Januar 2013 vier Wochen erkrankt.[91] Bei ihrer Abschlussrede gestand sie Fehler im Bürgerkrieg in Libyen ein, und sie übernahm die Verantwortung bei dem Botschaftsangriff in Bengasi.[92] Clinton wollte außerdem syrische Rebellen bewaffnen.[93]

Rückkehr ins Privatleben (seit 2013)[Bearbeiten]

Hillary Clinton im Oktober 2013

Clinton kündigte bereits im März 2011 an, dass sie sich nach einer Wiederwahl Obamas von dem Amt als Außenministerin zurückziehen wolle. Ihr Amt übernahm am 1. Februar 2013 John Kerry.[94] Sie wolle sich für die Bürgerrechte und vor allem für Kinder und Frauen engagieren und dementierte Mutmaßungen, sie plane eine Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2016.[95]

2014 kritisierte Clinton Präsident Obamas Syrien-Politik. Unter anderem warf sie ihm vor, die gemäßigten Rebellen nicht genügend unterstützt zu haben und er so Freiraum für Dschihadisten geschaffen habe.[96]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten]

  • There is only the Fight – An Analysis of the Alinsky Model. Wellesley College, Wellesley 1969
  • Eine Welt für Kinder. Hoffmann und Campe, Hamburg 1996, ISBN 3-455-11162-9.
  • Civiliser la démocratie. Desclée de Brouwer, Paris 1998, ISBN 2-220-04253-7.
  • An invitation to the White House: at home with history. Simon & Schuster, New York [u.a.] 2000, ISBN 0-684-85799-5.
  • Gelebte Geschichte. Econ, München 2003, ISBN 3-430-11862-X.
  • Entscheidungen. Droemer, München 2014, ISBN 978-3-426-27634-1.

Literatur[Bearbeiten]

  • Christopher P. Andersen: American Evita. Hillary Clinton's path to power. Morrow, New York 2004, ISBN 0-06-056254-4.
  • Carl Bernstein: Hillary Clinton – Die Macht einer Frau. Droemer/Knaur, München 2007, ISBN 978-3-426-27435-4.
  • Jeff Gerth, Don van Natta Jr.: Hillary Rodham Clinton – Ihr Weg zur Macht. Piper, München 2007, ISBN 978-3-492-05083-8.
  • Colleen Elizabeth Kelley: The rhetoric of First Lady Hillary Rodham Clinton. Crisis management discourse. Praeger, Westport, Conn. u.a. 2001, ISBN 0-275-96695-X.
  • Sonja Kochius: Hillary Clinton. Die mächtigste Frau der Welt. Lübbe, Bergisch-Gladbach 1994, ISBN 3-404-61303-1.
  • Nancy Loewen: Hillary Rodham Clinton. Creative Education, Mankato, Minn. 1999, ISBN 0-88682-636-5.
  • Roger Morris: Die Clintons. Eine amerikanische Karriere. Spiegel-Buchverlag, Hamburg 1996, ISBN 3-455-15007-1.
  • Christiane Oppermann: Hillary Clinton – „I am in to win“ – Der Kampf ums Weiße Haus.Herder, Freiburg 2008,ISBN 978-3-451-03014-7.
  • Gail Sheehy: Hillary's choice. Ballantine Books, New York 2000, ISBN 0-345-43656-3. Dt. Ausgabe: Id.: Hillary. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2000, ISBN 3-498-06341-3.
  • Sally Bedell Smith: For Love of Politics - Bill and Hillary Clinton: The White House Years. Random House, New York 2007, ISBN 978-1400063246.
  • Judith Warner: Hillary Clinton. The inside story. Signet, New York, NY 1993, ISBN 0-451-17808-4.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hillary Clinton – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Hillary Clinton – in den Nachrichten
 Wikisource: Hillary Clinton – Quellen und Volltexte (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Edgewater Medical Center auf americanurbex.com, abgerufen am 18. Mai 2013 (englisch)
  2. Edgewater Medical Center 1929-2001 auf edgewaterhistory.org, abgerufen am 18. Mai 2013 (englisch)
  3. Hillary Rodham Clinton: Gelebte Geschichte. New York 2003, ISBN 3-430-11862-X, S. 23
  4. a b Hillary Rodham Clinton whitehouse.gov, abgerufen am 18. Mai 2013 (englisch)
  5. Hillary Rodham Clinton: Gelebte Geschichte. New York 2003, ISBN 3-430-11862-X, S. 25.
  6. a b Hillary Rodham Clinton: Gelebte Geschichte. New York 2003, ISBN 3-430-11862-X, S. 26
  7. Carl Bernstein: A Woman in Charge: The Life of Hillary Rodham Clinton. New York 2007, ISBN 0-375-40766-9, S. 13
  8. Carl Bernstein: A Woman in Charge: The Life of Hillary Rodham Clinton. New York 2007, ISBN 0-375-40766-9, S. 16
  9. Hillary Clinton Asks Fellow United Methodists to Continue Social Witness for Children auf gbgm-umc.org, abgerufen am 18. Mai 2013 (englisch)
  10. Clintons make stop at First United Methodist Church on Sunday auf herald-dispatch.com, abgerufen am 18. Mai 2013 (englisch)
  11. Judith Warner: Hillary Clinton: Die neue Frau im Weißen Haus. Ihr Leben, ihre Karriere, ihr Einfluss. München 1993, ISBN 3-453-06698-7, S. 25
  12. Hillary Clinton, in Her Element auf highbeam.com, abgerufen am 18. Mai 2013 (englisch)
  13. High school of numerous noteworthy alumni auf onthisveryspot.com, abgerufen am 18. Mai 2013 (englisch)
  14. Judith Warner: Hillary Clinton: Die neue Frau im Weissen Haus. Ihr Leben, ihre Karriere, ihr Einfluss. München 1993, ISBN 3-453-06698-7, S. 28
  15. Judith Warner: Hillary Clinton: Die neue Frau im Weißen Haus. Ihr Leben, ihre Karriere, ihr Einfluss. München 1993, ISBN 3-453-06698-7, S. 22
  16. Frank Marafiote: Hillary Rodham Clinton’s high school yearbook. auf hillaryclintonquarterly.com, abgerufen am 11. Juni 2013 (englisch)
  17. Deborah Solomon: Get to Know Hillary Clinton auf nytimes.com, abgerufen am 20. Mai 2013 (englisch)
  18. Hillary Clinton: the early years auf today.com, abgerufen am 20. Mai 2013 (englisch)
  19. Hillary Rodham Clinton: Gelebte Geschichte. New York 2003,ISBN 3-430-11862-X, S. 39
  20. Hillary Rodham Clinton: Gelebte Geschichte. New York 2003, ISBN 3-430-11862-X, S. 40/41
  21. Judith Warner: Hillary Clinton: Die neue Frau im Weissen Haus. Ihr Leben, ihre Karriere, ihr Einfluss. München 1993, ISBN 3-453-06698-7, S. 22
  22. Karin Fahlstrom auf books.google.de, abgerufen am 20. Mai 2013 (englisch)
  23. Hillary Rodham Clinton: Gelebte Geschichte. New York 2003, ISBN 3-430-11862-X, S. 46-48
  24. a b Hillary Rodham Clinton: Gelebte Geschichte. New York 2003, ISBN 3-430-11862-X, S. 54.
  25. a b c Bill Dedman: Reading Hillary Rodham's hidden thesis auf nbcnews.com, abgerufen am 20. Mai 2013 (englisch)
  26. Hillary Rodham Clinton: Gelebte Geschichte. New York 2003, ISBN 3-430-11862-X, S. 56
  27. Mark Leibovich: In Turmoil of ’68, Clinton Found a New Voice auf nytimes.com, abgerufen am 20. Mai 2013 (englisch)
  28. Hillary Rodham Clinton: Gelebte Geschichte. New York 2003, ISBN 3-430-11862-X, S. 58
  29. Hillary Rodham Clinton: Gelebte Geschichte. New York 2003, ISBN 3-430-11862-X, S. 59-61
  30. USA / Nixon-Andacht Kleine Edelsteine auf spiegel.de, abgerufen am 21. Mai 2013
  31. “There is only the Fight” auf archive.frontpagemag.com, abgerufen am 21. Mai 2013 (englisch)
  32. Michael Levenson: A student's words, a candidate's struggle auf boston.com, abgerufen am 21. Mai 2013 (englisch)
  33. Hillary Clinton auf forbes.com, abgerufen am 21. Mai 2013 (englisch)
  34. Hillary Rodham Clinton: Gelebte Geschichte. New York 2003, ISBN 3-430-11862-X, S. 69
  35. 1969 Student Commencement Speech auf sojust.net, abgerufen am 21. Mai 2013 (englisch)
  36. Carl Bernstein: A Woman in Charge: The Life of Hillary Rodham Clinton. New York 2007, ISBN 0-375-40766-9, S. 70
  37. Hillary Rodham Clinton: Gelebte Geschichte. New York 2003, ISBN 3-430-11862-X, S. 70.
  38. Hillary Rodham Clinton: Gelebte Geschichte. New York 2003, ISBN 3-430-11862-X, S. 70/71
  39. Carl Bernstein: A Woman in Charge: The Life of Hillary Rodham Clinton. New York 2007, ISBN 0-375-40766-9, S. 105
  40. Hillary Rodham Clinton: Gelebte Geschichte. New York 2003, ISBN 3-430-11862-X, S. 72
  41. Carey Roberts: Hillary Clinton, cultural Marxist auf renewamerica.com, abgerufen am 23. Mai 2013 (englisch)
  42. Hillary Rodham Clinton auf thehistoryprofessor.us, abgerufen am 26. Mai 2013 (englisch)
  43. Hillary Diane Rodham Clinton (1947–) auf encyclopediaofarkansas.net, abgerufen am 26. Mai 2013 (englisch)
  44. Martine Powers: Clinton returns to alma mater auf yaledailynews.com, abgerufen am 26. Mai 2013. (englisch)
  45. a b First Lady Biography: Hillary Clinton auf firstladies.org, abgerufen am 26. Mai 2013 (englisch)
  46. Carl Bernstein: A Woman in Charge: The Life of Hillary Rodham Clinton. New York 2007, ISBN 0-375-40766-9, S. 75
  47. Hillary Rodham Clinton auf u-s-history.com, abgerufen am 30. Mai 2013 (englisch)
  48. Hillary Rodham Clinton Facts auf biography.yourdictionary.com, abgerufen am 30. Mai 2013 (englisch)
  49. Renee Bagley: Hillary Rodham Clinton: Her Life Before Bill and How They Met auf voices.yahoo.com, abgerufen am 30. Mai 2013 (englisch)
  50. Hillary Rodham Clinton Official auf old.allgov.com, abgerufen am 30. Mai 2013 (englisch)
  51. Judith Warner: Hillary Clinton: Die neue Frau im Weißen Haus. Ihr Leben, ihre Karriere, ihr Einfluss.. München 1993, ISBN 3-453-06698-7, S. 61
  52. Martin Weil: Anne Wexler, Political Adviser and Lobbyist, Dies at 79 auf washingtonpost.com, abgerufen am 30. Mai 2013 (englisch)
  53. Douglas Martin: Anne Wexler, an Influential Political Operative and Lobbyist, Is Dead at 79 auf nytimes.com, abgerufen am 30. Mai 2013. (englisch)
  54. Former presidential adviser Anne Wexler dies auf thehour.com, abgerufen am 2. Juni 2013. (englisch)
  55. Joe Klein: Anne Wexler auf swampland.time.com, abgerufen am 2. Juni 2013 (englisch)
  56. Hillary Rodham Clinton: Gelebte Geschichte. New York 2003, ISBN 3-430-11862-X, S. 83
  57. William H. Chafe: When Bill met Hillary auf salon.com, abgerufen am 2. Juni 2013. (englisch)
  58. Carl Bernstein: A Woman in Charge: The Life of Hillary Rodham Clinton. New York 2007, ISBN 0-375-40766-9, S. 82/83
  59. Robert Kehlmann: Bill Clinton and Hillary Rodham in Berkeley (1971) auf berkeleyplaques.org, abgerufen am 2. Juni 2013 (englisch)
  60. Hillary Rodham Clinton: Gelebte Geschichte. New York 2003, ISBN 3-430-11862-X, S. 86.
  61. She's no red auf politifact.com, abgerufen am 2. Juni 2013 (englisch)
  62. Politicians react to McGovern's death auf politicalticker.blogs.cnn.com, abgerufen am 2. Juni 2013. (englisch)
  63. George Packer: The Clinton-Obama battle reveals two very different ideas of the Presidency. auf archive.truthout.org, abgerufen am 3. Juni 2013 (englisch)
  64. Josh Gerstein: Hillary Clinton's Radical Summer auf nysun.com, abgerufen am 3. Juni 2013. (englisch)
  65. Hillary Rodham Clinton: Gelebte Geschichte. New York 2003, ISBN 3-430-11862-X, S. 87
  66. Carl Bernstein: A Woman in Charge: The Life of Hillary Rodham Clinton. New York 2007, ISBN 0-375-40766-9, S. 89
  67. Carl Bernstein: A Woman in Charge: The Life of Hillary Rodham Clinton. New York 2007, ISBN 0-375-40766-9, S. 90
  68. Hillary Rodham Clinton: Gelebte Geschichte. New York 2003, ISBN 3-430-11862-X, S. 94.
  69. Clinton, Hillary Rodham Offical auf allgov.com, abgerufen am 3. Juni 2013 (englisch)
  70. Hillary Rodham-Clinton Biography auf mtholyoke.edu, abgerufen am 5. Juni 2013 (englisch)
  71. Hillary Clinton Biography auf clintonhousemuseum.org, abgerufen am 5. Juni 2013. (englisch)
  72. Children Under the Law auf hepg.org, abgerufen am 5. Juni 2013 (englisch)
  73. Children Under the Law-Zusammenfassung auf her.hepg.org, abgerufen am 6. Juni 2013. (englisch)
  74. Tamar Lewin: THE 1992 CAMPAIGN: Issues: Women and Families; Legal Scholars See Distortion In Attacks on Hillary Clinton auf nytimes.com, abgerufen am 6. Juni 2013 (englisch)
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