Mathematisches Objekt
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Jede mathematische Disziplin hat ihre eigenen mathematischen Objekte, das heißt Gegenstände, die in ihr betrachtet werden, sodass man nicht generell bestimmen kann, was als „mathematisches Objekt” zu verstehen ist.
In Disziplinen, in denen mathematische Objekte als Mengen dargestellt werden, bedient man sich der verallgemeinernden Annahme, dass jede Menge Objekt sein könnte und nennt die Gesamtheit der Mengen Allklasse und Teile davon Objektklassen. Diese sind – wenn nicht zu umfangreich – Mengen; andernfalls heißen sie Unmengen oder echte Klassen. Beispielsweise bilden alle ganzen Zahlen und alle geordneten Paare Objektklassen, wobei erstere eine Menge ist, letztere eine echte Klasse.
[Bearbeiten] Literatur
- Oliver Deiser: Einführung in die Mengenlehre. 2. Auflage, Springer, Berlin 2004, ISBN 3-540-20401-6.
- Heinz-Dieter Ebbinghaus: Einführung in die Mengenlehre. 4. Auflage, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg/Berlin 2003, ISBN 3-8274-1411-3.
- Arnold Oberschelp: Allgemeine Mengenlehre. Mannheim–Leipzig–Wien–Zürich 1994. ISBN 3-411-17271-1