Michael Klar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Michael Klar (* 1943 in Berlin) ist ein deutscher Grafiker, Gestalter und Hochschullehrer.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Michael Klar absolvierte in Berlin eine Ausbildung als Fotograf am Lette-Verein. Von 1963 bis 1966 studierte er Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung Ulm, unter anderem bei Otl Aicher, Tomás Maldonado und Herbert W. Kapitzki. 1966 bis 1967 war er dort Assistent und als Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Kapitzki/Ohl am Projekt Pavillon der Bundesrepublik Deutschland, Weltausstellung EXPO 1967 Montreal/[1] beteiligt. 1968 machte er das Diplom der HfG und war Vertreter der Studierenden im Jahr der Schließung der HfG Ulm. Von 1968 bis 1970 arbeitete er am Aufbau des Holzäpfel Projekt Instituts mit. Mit Bernd Meurer gründete er 1970 die Projekt Co', ein Büro für Gestaltung in Ulm.

1972 erhielt Klar die Professur für Visuelle Gestaltung an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. Er hatte verschiedene Gastprofessuren, unter anderem an der Ohio State University, Columbus USA, an der Emily Carr University of Art and Design in Vancouver und an der Università di Venezia, IUAV.

Klar war von 1992 bis 1994 Gründungsdekan der Fakultät Gestaltung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden.

Ab 1992 bis 2008 lehrte er an der Hochschule der Künste Berlin, heute Universität der Künste als Professor für Visuelle Kommunikation am Institut für Transmediale Gestaltung.

Michael Klar lebt und arbeitet als Gestalter in Berlin.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Ulmer Statistik, Ulm 14/15/16 1965
  • Zeichensysteme, Dynamische Fernsehanzeige, Ulm 17/18 1966
  • aus der hfg: ein Beitrag zur Expo ‘67 in Montreal, Ulmer Forum Heft 2/1967
  • Kritik an der Rolle des Design in der Verschwendungsgesellschaft, Format 20, Nr. 2/1969
  • Studieneinführung Design, Aspekte, Nr. 3/1973
  • Kommunikation und Praxis, Kritik der Alltagskultur, Ästhetik + Kommunikation 1979
  • Ausbildung ist Praxis, Format 80, Nr. 4/1979
  • HfG Synopse, Hrsg. N. H. Roericht, Ulm 1982
  • Geschichte der Produktivkräfte, Michael Klar u.a. VSA Verlag 1982
  • Erscheinungsbild für einen Büromöbelhersteller, Novum, Nr. 5/1984
  • Michael Klar, Rasegna, Anno VI, 19/3 Settembre 1984
  • Michael Klar, The European Iceberg, Creativity in Germany and Italy Today, Art Gallery of Ontario, Mazzotta 1985
  • Ulm … die Moral der Gegenstände, Ernst und Sohn 1987
  • Geschichte der Produktivkräfte, zgraf 1987
  • Der Gestalter als Autor, Werk+Zeit, Nr. 3/4 1983
  • Wir fliegen alle durchs Ozonloch, Design Report, Nr. 9/1989
  • Designed in Germany, Hrsg. M. Erlhoff, Prestel 1990
  • Fachhochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, Novum, Nr. 9/1991
  • Diskussion zwischen zwei großen deutschen Typographen Klar – Kroeplien, Druckspiegel, Nr. 6/1991
  • Objekt+Objektiv=Objektivität? Fotografie an der HfG, HfG Archiv Ulm, 1991
  • International Exhibition of Graphic Design + Communication, Zagreb, zgraf, Nr. 6/1991
  • Globoscope, Form + Zweck, Nr.4+5/1992
  • Globale Information – ein Projekt, Zukunft des Raums, campus 1994,
  • Integriertes Verkehrskonzept, Olympia Express 2000, IDZ Berlin 1994
  • Sprechende Bauten, design report 9/1995
  • Globale Information – ein Projekt, Positionen zur Gestaltung, Bremen 1995
  • Freunde und Begegnungen, Süddeutsche Verlagsgesellschaft 1997
  • Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile, Kompendium Corporate Identity und Corporate Design, av edition, 1997
  • Gestaltung im Projekt der Moderne, av edition, 1997
  • Design ist verkommen, design is a journey, Springer Verlag 1997
  • Kouakourou – Tokio, Designtheorie, anabas 2001
  • Institut für Transmediale Gestaltung, Hochschule der Künste Berlin, 2001
  • tomás, seniorservice books, Milano 2002
  • Konkrete Utopie HfG, design report 10/2003
  • Berlin Nachtausgabe, Berlin Night Edition, Hrsg. Michael Klar, nicolai 2007
  • PingPongProjekt, Ein Projekt der Grafikdesign-Ausbildung… Hrsg. Severin Wucher, Gao Yi, Jiangxi Fine Arts Publishing House, 2008
  • IUAV DESIGN WORKSHOP 09, IN MOVIMENTO, 2009
  • Kommando Otl Aicher, Rede zum UdK Preis 2012, Universität der Künste 2014

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1]