Nacka

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Dieser Artikel behandelt den Ort Nacka; für die schwedische Gemeinde siehe Nacka (Gemeinde); der Fußballspieler mit Spitznamen „Nacka“ ist unter Lennart Skoglund zu finden.
Nacka
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Nacka (Schweden)
Nacka
Nacka
Basisdaten
Staat: Schweden
Provinz (län): Stockholms län
Historische Provinz (landskap): Södermanland
Gemeinde (kommun): Nacka
Koordinaten: 59° 18′ N, 18° 10′ O59.30833333333318.163888888889Koordinaten: 59° 18′ N, 18° 10′ O
Einwohner: 25.170 (31. Dezember 2000)[1]

Nacka ist ein städtisches Gebiet im Ballungsraum Stockholm und Hauptort der Gemeinde mit demselben Namen. Die Siedlung liegt im nordöstlichen Södermanland und hat etwas über 25.000 Einwohner. Nacka ist ein typischer Vorort mit der kommunalen Verwaltung als größtem Arbeitgeber. Der Ort ist baulich eng mit Stockholm verbunden und wird daher zum Tätort Stockholm gerechnet.

Geschichte[Bearbeiten]

Nacka war anfänglich ländlich geprägt, doch nach dem Umzug mehrerer Industriebetriebe an den Stadtrand von Stockholm in den 1870er Jahren entstanden hier zahlreiche Arbeiterwohnungen. Mit der Eröffnung der Saltsjöbanan 1893 setzte sich diese Entwicklung fort, es entstanden aber auch zahlreiche Villen. Zur selben Zeit wurden zwei große Mühlen an der Bucht, die nach Stockholm führt eröffnet. 1949 erhielt Nacka die Stadtrechte und war damit eine der letzten Siedlungen vor der administrativen Umgestaltung des Landes, die mit diesem Privileg ausgezeichnet wurde. In neuerer Zeit ging die Industrieproduktion zurück und es erfolgt eine Umorientierung auf den Servicesektor. Außerdem pendeln viele Einwohner täglich nach Stockholm.

Ortsbild[Bearbeiten]

Nacka war lange geprägt durch die Mischung aus Villen- und Industriegebieten, die im späten 19. Jahrhundert entstanden. In der Mitte des 20. Jahrhunderts entstanden mehrere Mehrfamilienhaussiedlungen, die der Gemeinde einen städtischeren Charakter gaben. 1989 öffnete ein großes Einkaufszentrum (Nacka Forum), das heute als inoffizielles Gemeindezentrum fungiert.

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Tätorternas landareal, folkmängd och invånare beim Statistiska centralbyrån.