Nana Iosseliani

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Nana Iosseliani, 1980 bei der Schacholympiade in Malta

Nana Iosseliani (georgisch ნანა იოსელიანი; * 12. Februar 1962 in Tiflis) ist eine georgische Schachspielerin. Sie ist seit 1980 Großmeisterin der Frauen und trägt außerdem den Titel Internationaler Meister.

Ihr erster großer internationaler Erfolg war der Gewinn der − erstmals für Mädchen abgehaltenen − Jugendeuropameisterschaft 1978 in Kikinda, den sie 1979 in Kula wiederholen konnte.[1][2] In den Jahren 1981 (geteilter erster Platz) 1982, 1986 und 1987 gewann Iosseliani die sowjetische Landesmeisterschaft der Frauen. Sie gewann außerdem zweimal das Kandidatenturnier, unterlag aber jeweils im anschließenden Match um die Weltmeisterschaft den Titelträgerinnen: 1988 gegen Maia Tschiburdanidse (7½:8½) und 1993 gegen Xie Jun (2½:8½).

Sie kam bei insgesamt acht Schacholympiaden zum Einsatz: 1980 auf Malta und bei der Schacholympiade 1982 in Luzern trat sie für die Sowjetunion an, wobei sie jeweils Gold holte.[3] Von 1992 bis 2002 startete sie für Georgien. Seit 1994 spielte sie hinter Tschiburdanidse an Brett zwei. Mit der georgischen Mannschaft errang sie dreimal hintereinander (1992, 1994 und 1996) die Goldmedaille.[4]

Die beste Elo-Zahl Iosselianis betrug 2520 (Juli 1997). Ihre bislang letzte Elo-Zahl beträgt 2475 (Januar 2003). Seit Oktober 2002 war sie im internationalen Wettkampfschach nicht mehr aktiv.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Barbara Hund: Mein Weg zum Erfolg. Walter Rau, Düsseldorf 1983, ISBN 3-7919-0216-4, S. 46–55 (Berichte, Bild der 18 Mädchen 1978, Kreuztabellen und Partien).
  2. Tabelle des zweiten Mädchen-Europacups 1978 in Kikinda
  3. WOMEN'S CHESS OLYMPIADS - Ioseliani, Nana (Georgia) auf OlimpBase (englisch)
  4. Siehe u.a. Ergebnisse der georgischen Mannschaft bei der Schacholympiade 1996 Quelle: olimpbase

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nana Iosseliani – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien