Nazar (Rapper)

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Nazar auf der Premiere zum Film Schwarzkopf in Wien (2011)
Nazar auf der Premiere zum Film Schwarzkopf in Wien (2011)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Artkore (mit Raf Camora)
  AT 33 26.03.2010 (1 Wo.)
Fakker
  AT 6 23.05.2011 (2 Wo.)
  DE 36 23.05.2011 (1 Wo.)
Singles
Fallen (RAF 3.0 feat. Nazar)
  AT 57 03.02.2012 (1 Wo.)
  DE 96 03.02.2012 (1 Wo.) [2]

Nazar (* 20. September 1984 in Teheran; bürgerlich Ardalan Afshar[3]) ist ein österreichischer Rapper iranischer Abstammung aus Wien.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biografie

Der in Teheran geborene Musiker wuchs in Wien auf. Sein Vater war als Soldat im Ersten Golfkrieg gefallen, worauf seine Mutter mit ihm und seinem Bruder nach Österreich flüchtete. Nazar verbrachte seine Jugend im Wiener Bezirk Favoriten, wo es zu dieser Zeit oft zu Auseinandersetzungen mit Neonazis kam. 2006 begann Nazar mit seiner Karriere als Rapper. Bei einem Auftritt nahe Stuttgart wurde er vom Label Assphalt Muzik entdeckt. Im Jahr 2007 veröffentlichte Nazar mehrere Songs über das Internet, die sich sogar außerhalb der Landesgrenzen schnell verbreiteten.

Im Juni 2008 wurde der Vorwurf des Raubüberfalles gegen ihn fallen gelassen. Nazars Anwalt erklärte, sein Mandant habe im Streit „nur“ eine Pistole gezogen und damit den Kontrahenten geschlagen und bedroht.[4]

Seine erste offizielle Single Streetfighter Part 2 war der Vorbote für den kommenden Longplayer. Am 27. Juni 2008 erschien sein erstes Studio-Album Kinder des Himmels. Bereits zuvor war das Video zum Promo-Song Kinder des Himmels am 10. Juni 2008 erstmalig auf dem deutschen Sender MTV in der Sendung Total Request Live zu sehen,und ist dort auch direkt auf Platz 1 der Charts gelandet. Auch mit dem dritten Video Präsidentenwahl (mit Summer Cem), das 2009 erschien, landete Nazar neun Wochen auf Platz 1 der MTV Charts, was ihn zu einem der bekanntesten Rapper Österreichs machte. Infolge dessen erhielt Nazar auch den Goldenen Pinguin in der Kategorie Austro Star des Jahres.

Am 12. März 2010 veröffentlichte Nazar das Album Artkore mit Raf Camora.

Nachdem Nazar im Frühjahr 2010 angekündigt hatte, sich aus dem Musikgeschäft zurückzuziehen, veröffentlichte er im darauffolgenden Spätsommer das Lied Meine Stadt, das er mit Chakuza, Raf Camora und Kamp aufgenommen hatte. Am 5. September 2010 gab Nazar mit diesen Kollaborationspartnern ein Gratis-Konzert, das Peko Baxant mitinitiierte – der Track Meine Stadt ist auch Teil der SPÖ Wien-Kampagne Ich bin Wien.

Seit 6. Mai 2011 ist Nazar im Dokumentarfilm Schwarzkopf von Arman T. Riahi zu sehen.[5] Am 13. Mai erschien das Album Fakker, welches wieder von Raf Camora mitproduziert wurde.

Ab Dezember 2011 ist Nazar als Coach bei der Dokusoap Blockstars – Sido macht Band auf ORF eins zu sehen.

[Bearbeiten] Diskografie

Alben
Cover Titel Jahr Kommentar
Kinder des Himmels 2008
Paradox 2009
Artkore - Cover.jpg Artkore 2010 Album mit Raf Camora
Fakker - Cover.jpg Fakker 2011
Singles
  • 2009: Össi Ö (feat. Raf Camora und Chakuza)
  • 2011: Kein morgen (feat. Sido und RAF 3.0)
Juice-Exclusives
  • 2010: Fakkergeddon (feat. Raf Camora) (Juice Exclusive! auf Juice-CD #106)
  • 2011: Glaubs mir (feat. RAF 3.0) (Juice Exclusive! auf Juice-CD #109)
Freetracks
  • 2009: Flammen über Wien Pt. 2 (feat. Raf Camora)
  • 2010: Meine Stadt (feat. Chakuza, Kamp und Raf Camora)
  • 2010: Sagol (feat. Raf Camora & Playboy 51)
  • 2011: Simsalabim

[Bearbeiten] Filmografie

  • 2011: Schwarzkopf

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Chartdiskografie Österreich
  2. http://www.charts.de/song.asp?artist=RAF+3%2E0+feat%2E+Nazar&title=Fallen&country=de
  3. tv.ORF.at: Protest-Sänger: Rapper Nazar. Abgerufen am 2011.
  4. http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/Raubvorwurf-gegen-Wiener-Rapper-Nazar-vom-Tisch/332602
  5. derstandard.at
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