Nes Ziona

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Nes Tzijona)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Nes Ziona, ehemaliger Busbahnhof

Nes Ziona (hebräisch ‏נס ציונה‎, arabisch ‏نيس تسيونا‎, DMG Nīs Tsiyūnā) ist eine Stadt im Zentralbezirk Israels. Der Name bedeutet "Zeichen nach Zion" und ist benannt nach Jer 4,6 ELB: 'Erhebt ein Feldzeichen in Richtung auf Zion hin.'[1]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

Die Stadt liegt am Rande des judäischen Hügellandes Schefela. Nachbarorte sind Rechovot im Süden, und Netzer Sereni im Osten, Rischon LeZion im Norden und Beit Chanan im Westen.

[Bearbeiten] Geschichte

Der Ort geht auf ein Gut mit Zitrusplantage zurück, das sich 1878 der Templer Reisler im Wadi Chanin anlegte. Nachdem ihm Frau und Kinder an Malaria verstorben waren, wanderte er 1882 über Odessa zurück nach Europa. Dort willigte er in einen Landtausch mit Re'uven Lehrer ein. Reisler erhielt dessen Land in Russland und Lehrer die Plantage im Heiligen Land. Lehrer gründete dort 1883 mit seinem Sohn Moscheh und weiteren in Jaffa geworbenen Kolonisten die Siedlung Tel Aviv, aber umgangssprachlich setzte sich der Name Nachalath Re'uven (Gut Re'uven) durch. 1891 kaufte Michael Halperin weiteres Land in der Nachbarschaft und gründete Nes Ziona, mit dem Lehrers Siedlung verschmolz.

[Bearbeiten] Bevölkerung

Im September 2003 betrug die Einwohnerzahl 26.400, das jährliche Bevölkerungswachstum 2,9 %. Den Status einer Stadt erhielt die 16 km² große Ortschaft im Jahr 1992.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Der Ort ist Sitz des Israel Institute for Biological Research (IIBR), das dem Verteidigungsministerium zuarbeitet und etwa 350 Mitarbeiter beschäftigt.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

Flag of Italy.svg Alatri, Italien
Flag of Germany.svg Freiberg, Deutschland
Flag of France.svg Grand Quevilly, Frankreich
Flag of the People's Republic of China.svg Qingdao, China
Flag of Germany.svg Solingen, Deutschland

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Nes Ziona – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Scheel, Wolfgang: Lexikon biblischer Ortsbenennungen im modernen Israel, 3. Auflage, Hammerbrücke: 2003 (ISBN 3-933750-32-6), S. 78

31.92638888888934.803333333333Koordinaten: 31° 56′ N, 34° 48′ O

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen