Odessa

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Odessa (Begriffsklärung) aufgeführt.
Odessa
(Одеса / Одесса)
Wappen von Odessa
Odessa (Ukraine)
Odessa
Odessa
Basisdaten
Oblast: Oblast Odessa
Rajon: Kreisfreie Stadt
Höhe: 40 m
Fläche: 163,0 km²
Einwohner: 1.006.242 (1. Juli 2011 [1])
Bevölkerungsdichte: 6.173 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 65000 – 65480
Vorwahl: +380 48
Geographische Lage: 46° 29′ N, 30° 44′ O46.48333333333330.73333333333340Koordinaten: 46° 29′ 0″ N, 30° 44′ 0″ O
KOATUU: 5110100000
Verwaltungsgliederung: 4 Stadtrajone
Bürgermeister: Olexij Kostussew
Adresse: Думська Площа 1
65004 м. Одеса
Website: http://www.odessa.ua/
Statistische Informationen
Odessa (Oblast Odessa)
Odessa
Odessa
i1
Skyline vom Schwarzen Meer aus gesehen
Typischer Straßenzug
Strandpromenade

Odessa (ukrainisch Одеса, [ɔˈdɛsɑ]; russisch Одесса, [ɐˈdʲesə]) ist eine Stadt im gleichnamigen Verwaltungsgebiet (Oblast Odessa) in der Ukraine. Sie ist mit rund einer Million Einwohnern die wichtigste Hafenstadt des Landes am Schwarzen Meer.

Name[Bearbeiten]

Der Ursprung des Namens Odessa ist nicht eindeutig geklärt. Eine populäre Legende besagt, er sei von der antiken griechischen Stadt Odessos (heute Warna) abgeleitet – möglichweise aufgrund einer Verwechslung, da Warna zwar ebenfalls am Schwarzen Meer, allerdings in Bulgarien liegt. Einer anderen Erklärung zufolge stammt der Name von der türkischen Bezeichnung Jedisan für die Region ab, die „sieben Flaggen“ oder „sieben Titel“ bedeutet und auf die Jedisan-Sippe der Nogaier-Horde zurückgeht, die wiederum aus sieben Untergruppen bestand.

Geschichte[Bearbeiten]

Vor Gründung Odessas[Bearbeiten]

In der Antike lebten hier verschiedene Steppenvölker wie die Skythen und Sarmaten, sowie der thrakische Stamm der Tyrageten. Im ersten Jahrhundert vor Christus gelangte es unter dakische Herrschaft. Im Frühmittelalter war das Gebiet von ostslawischen Stämmen (Tiwerzen und Duleben) bewohnt, die mit der Zeit von türkischen Nomadenvölkern wie den Petschenegen und Kumanen verdrängt wurden. Im 14. Jahrhundert lag das Gebiet am Schwarzen Meer zwischen den Flüssen Dnister und Dnepr im Einflussbereich des Großfürstentums Litauen. Um 1764 wurde nahe einer tatarischen Siedlung mit dem Namen „Hacıbey“ (bzw. „Hadschi Bai“ oder „Khadzhibei“) vom Osmanischen Reich eine Festung „Yeni Dünya“ (bzw. „Jeni-Dunia“, zu deutsch „Neue Welt“), errichtet. Sie wurde von russischen Truppen unter dem Befehl des neapolitanischen Generalmajors Joseph de Ribas am 14. September 1789 im Russisch-Türkischen Krieg von 1787 bis 1792 eingenommen.

Gouvernement Neurussland[Bearbeiten]

Hafen von Odessa um 1850, links Potemkinsche Treppe
Odessa 1892

Mit dem Frieden von Jassy ging 1792 das Gebiet östlich des Dnister vom Osmanischen Reich an Russland über. Die Stadt Odessa wurde im Jahre 1794 auf Anweisung von Katharina der Großen bei der 1789 eingenommenen Festung angelegt, um einen leistungsfähigen Militärhafen für den Schwarzmeer- und Mittelmeerraum zu haben.

Die neue Stadt wurde ein großer Erfolg. De Ribas war bis 1797 der erste Statthalter, dem der Herzog von Richelieu von 1803 bis 1814 folgte. Vor allem ihm verdankt die Stadt ihr frühes Wachstum. An ihn erinnert seit 1828 eine Bronzestatue, geschaffen von Ivan Martos. Er war vor der Französischen Revolution geflohen und diente in der Armee Katharina der Großen gegen die Türken. Ihm verdankt die Stadt die Anlagen und die Infrastruktur. Auf ihn gehen die langen unterirdischen Gänge, die Katakomben, zurück. Die tragenden Wände vieler Häuser bestehen aus Kalkstein, der in den Steinbrüchen unterhalb der Stadt heraus gebrochen wurde. Das Wohnhaus des Gouverneurs wurde mit einem kilometerlangen unterirdischen Gang verbunden; einerseits mit seinem Arbeitssitz, andererseits als Fluchtweg mit dem Meer. Im Zweiten Weltkrieg fanden Partisanen Unterschlupf in den Katakomben, heute sind sie ein Touristenziel. Auch seinem Nachfolger, Graf Alexandre Andrault de Langeron verdankt Odessa viel, so gründete er 1817 das Lyceum Richelieu (später dann Neurussische Universität) und erklärte Odessa zu einem Freihafen.

Zwischen 1803 und 1818 bestand das Neurussische Fürsorgekontor als Kanzlei für die Neurussland-Siedler im Gebiet von Odessa. Sie war 1818 für etwa 15.500 nichtrussische Siedler zuständig. Dazu gehörten die nordwestlich gelegenen Siedlungen der Schwarzmeerdeutschen mit den vier Distrikten: Liebenthal, Beresan, Kutschurgan und Glücksthal und verschiedene einzelne deutsche Dörfer, sowie die bulgarischen und griechischen Distrikte: Ternowka, Bujalik und Parkani. Zusätzlich wurden vier schwedische, neun jüdische und das serbische Dorf Zetin verwaltet. Nach 1818 wurde die Kanzlei zu einer regionalen Niederlassung des Fürsorgekomitees für ausländische Siedler in Cherson. Sie wurde 1833 geschlossen.

„Jüdische Frauen und Kinder in Stücke gehackt“. Schlagzeile der New York Times vom 3. November 1905

Viele Juden verließen Polen nach den Teilungen von 1793 und 1795 in Richtung Odessa, so dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Bevölkerung zu etwa 30 % aus Juden bestand. 1821 kam es in Odessa bei der Beerdigung des Patriarchen von Konstantinopel Gregor V. zum ersten Judenpogrom, bei dem 14 Juden getötet wurden. Dem folgten weitere Pogrome 1859, 1871, 1881 und 1905.[2]

Ihren Aufschwung als moderne Hafenstadt nahm Odessa nach 1823 unter dem Generalgouverneur von Neurussland und Bessarabien, Graf Michail Semjonowitsch Woronzow. Er machte die Stadt zu seinem Verwaltungssitz, engagierte westeuropäische Ingenieure und Ärzte und organisierte viele städtebauliche Projekte. Er gründete ein Theater, eine öffentliche Bibliothek, ein Lyzeum, ein Institut für orientalische Sprachen, verschiedene wissenschaftliche Gesellschaften und protegierte englische und französische Lokalzeitungen. Zwischen 1823 und 1849 verdoppelte sich die Bevölkerung Odessas.[3] Der russische Dichter Alexander Puschkin lobte in der Erzählung Eugen Onegin die Freiheit und Ungezwungenheit in der Stadt.

Odessa Anfang des 20. Jahrhunderts

Von 1878 bis 1895 stand Grigori Marasli an der Spitze der Stadt. Er war der Sohn eines in Odessa zu Wohlstand gekommenen griechischen Getreidehändlers und Förderers des in Odessa 1814 gegründeten griechischen Geheimbundes Filiki Eteria. Marasli finanzierte mit Teilen seines ererbten Vermögens eine Vielzahl von öffentlichen Bauten in Odessa.

Auf dem russischen Linienschiff Fürst Potjomkin von Tauris (rus. Knjas Potjomkin Tawritscheski) der Schwarzmeerflotte kam es am 27. Juni 1905 zur Meuterei. Das von den Meuterern übernommene Schiff lief in den Hafen von Odessa ein, aber die Matrosen unterstützten nicht einen zu dieser Zeit stattfindenden Generalstreik in der Stadt, der Teil der Russischen Revolution von 1905 war. Das Ereignis war Grundlage für den Film Panzerkreuzer Potemkin.[4]

Anfang des 20. Jahrhunderts berühmt war auch das Stadtviertel Moldawanka, damals ein Zentrum jüdischen Lebens, aber auch berüchtigt für seine Kriminalität. Ein literarisches Denkmal setzte Isaak Babel dem dortigen Leben mit seinen Geschichten aus Odessa.

Ukrainische Volksrepublik[Bearbeiten]

Das von den Rumtscherod (blaues Gebiet) beanspruchte Gebiet im Januar 1918. In Bessarabien marschierten schon nach wenigen Tagen rumänische Truppen ein.

Die Ukrainische Volksrepublik wurde im Verlauf des Russischen Bürgerkriegs gegründet, doch war sie dem Angriff der Roten Armee nicht gewachsen. So wurde Odessa von Januar bis März 1918 von der sowjetischen Rumtscherod regiert. Durch den Friedensvertrag von Brest-Litowsk wurde die Volksrepublik, einschließlich der Stadt Odessa, offiziell unabhängig, doch tatsächlich war sie abhängig vom Deutschen Kaiserreich und seinen Verbündeten.

Von März bis Dezember 1918 hielten sich Truppen der Mittelmächte in der Ukrainischen Volksrepublik auf. Der südliche Teil des Landes und damit auch Odessa wurde von Österreichern bis zum Ende von Österreich-Ungarn kontrolliert. Die Verantwortlichen waren nacheinander Eduard von Böhm-Ermolli und Alfred Krauß.

Nach deren Rückzug eroberte die Entente Odessa. Das Ziel war unter anderem die Unterstützung von Anton Iwanowitsch Denikin, General der Weißen Armee. Französische, griechische und einige wenige polnische, rumänische und freiwillige russische Truppen landeten in Odessa an und blieben dort vom 18. Dezember 1918 bis zum 8. April 1919. General Borius war Militärgouverneur von Odessa. Nach einer schweren Niederlage der Alliierten in Cherson zogen sich die Franzosen zurück.[5] Grund war ein drohender Hungeraufstand in der Stadt. Außerdem war es auf den französischen Kriegsschiffen France und Jean Bart im Schwarzen Meer unter der Führung von André Marty zur Meuterei gekommen. Danach übernahm Denikin die Stadt und die griechische Bevölkerung Odessas wurde mit Schiffen evakuiert. General Lucjan Żeligowski führte seine polnische Division, die im Gebiet um den Fluss Kuban operierte, ebenfalls aus Russland via Odessa heraus.

Ukrainische SSR[Bearbeiten]

Umgebung von Odessa

Ab 1920 war Odessa Teil der Ukrainischen SSR und ab 1922 der Sowjetunion.

Der Hungersnot von 1932/34, dem Holodomor, fielen auch in Odessa viele Menschen zum Opfer. So sollen im ersten Halbjahr 1933 in der Oblast Odessa täglich nur 830 kcal[6] pro Person zur Verfügung gestanden haben, was etwa die Hälfte des heute als notwendig betrachteten Grundumsatzes ist.

Odessa lag 1941 bei Beginn des Deutsch-sowjetischen Krieges im Angriffsbereich der rumänischen 4. Armee, die gegen die verteidigende sowjetische 9. Armee rasch Erfolge erzielte. Als die Rumänen am 5. August 1941 die Stadt erreichten, begann die Schlacht um Odessa. Die sowjetische Führung erklärte Odessa zur Verteidigungszone, in der sich Reste der zurückflutenden Truppen mit den etwa 35.000 Verteidigern (Marine und Freiwillige) einigelten. Die „Unterstadt“ (höhlenartige Steinbrüche) wurde zur Deckung genutzt. Weiter über See verstärkt, konnte die Garnison alle rumänischen Angriffe bis zum Oktober abwehren. Die Lage wurde jedoch wegen des deutschen Vormarschs Richtung Krim schließlich aussichtslos, so dass Odessa ab dem 1. Oktober geräumt wurde. Die sowjetische Schwarzmeerflotte brachte bis zum 16. Oktober 1941 70.000 Soldaten und 15.000 Zivilisten nach Sewastopol.

Odessa war von 1941 bis 1944 von rumänischen und deutschen Truppen besetzt. Die Stadt war ab Dezember 1941 Sitz des rumänischen Hauptquartiers von Transnistrien. Während der Besatzungszeit wurden etwa 60.000 Einwohner ermordet oder deportiert, die meisten waren Juden. Besonders das Massaker vom 23. bis zum 25. Oktober 1941 blieb in Erinnerung. Bei einer Explosion im rumänischen Hauptquartier in Odessa starben insgesamt 61 Personen, einschließlich des rumänischen Generals Glogojeanu. Ministerpräsident Ion Antonescu gab daraufhin den Befehl als Vergeltung für jeden getöteten Offizier 200 und für jeden Soldaten 100 Juden oder Kommunisten zu töten. Daraus entwickelte sich ein Massaker, bei dem etwa 30.000 Juden getötet wurden. Der erste von mehreren Kriegsverbrecherprozessen gegen zunächst 38 Täter begann unmittelbar nach Kriegsende am 14. Mai 1945 in Bukarest, mit Haftstrafen bis zu 25 Jahren.[7]

Wegen der Schlappe von Odessa war der Oberbefehlshaber der rumänischen Belagerer, Korpsgeneral Ciuperca, am 9. September abgelöst und durch den bisherigen Kriegsminister General Jacobici ersetzt worden. Im März 1944 erhielt die 3. Ukrainische Front (Malinowski), die bereits am südlichen Bug hielt, den Auftrag, zum Dnjestr vorzustoßen und Odessa zu nehmen.

Ende März 1944 gingen aus mehreren Brückenköpfen am rechten Bug-Ufer drei sowjetische Armeen gegen die deutsche 6. Armee (de Angelis) vor. Diese konnte sich nur hinhaltend verteidigen, zumal sie im Rücken von starker Partisanentätigkeit bedroht war. Am 10. April 1944 musste sie Odessa räumen und hinter den Dnister zurückgehen. Mit dem Verlust dieses Hafens zeichnete sich das Ende der deutschen Kriegführung im Schwarzen Meer ab.

Kriegsgefangenenlager 159[Bearbeiten]

Aufgrund des Befehls der NKWD vom 3. Juli 1944 Nr. 00756 wurden in Odessa im Verlauf des Sommers und Herbstes 1944 unter der Lagerverwaltung 159 acht Lagerabteilungen für insgesamt bis zu 12.000 Kriegsgefangene eingerichtet. Die Zahl der Lagerabteilungen änderte sich in der Folgezeit nach Möglichkeiten und Bedürfnissen - vor allem denen des Arbeitseinsatzes. Bis Ende des Jahres 1946 waren 14 Lagerabteilungen mit einer Belegung von 10.800 Mann vorgesehen. Tatsächlich befanden sich im Januar 1947 12.102 Gefangene im Lager 159, auf 16 Abteilungen verteilt und hauptsächlich im Wiederaufbau des Kriegshafens Odessa, der Werften, des Landmaschinenbaus und anderer Industrien eingesetzt.

Ende 1948 wurde das bis dahin selbständige Kriegsgefangenenlager 126 Nikolajew – als Lagerabteilung 7 verwaltungsmäßig dem Lager 159 Odessa angegliedert. Über die Sterblichkeit im Lager liegen nur bruchstückhafte Angaben vor. So sind im Berichtsabschnitt des medizinischen Dienstes für das (vermutlich letzte) Quartal des Jahres 1944 654 Tote verzeichnet, die auf den physischen wie psychischen Erschöpfungszustand, auf ungeheizte Unterkünfte und schlechte Ernährung zurückgeführt wurden. Das ergäbe bei der andernorts erwähnten Belegung mit 11.687 Mann eine Todesrate von 5,6 % bzw. aufs Jahr hochgerechnet 22 %. Für das Jahr 1946 werden 66 Tote – an anderer Stelle 81 Tote – aufgeführt, was 0,08 % der Lagerbelegung entsprechen soll.

Insgesamt haben 68.256 Kriegsgefangene das Lager 159 durchlaufen, darunter 26.331 deutsche und 2584 österreichische sowie 13.496 rumänische und 12.563 ungarische. Diese im Vergleich zum Bestand sehr viel höhere Zahl ist u.a. darauf zurückzuführen, dass in Odessa die Repatriierung konzentriert war.[8]

Odessa als Teil der unabhängigen Ukraine[Bearbeiten]

Seit Auflösung der Sowjetunion im Dezember 1991 gehört Odessa zur Ukraine.

Odessa gehört zu den Städten, in die die OSZE am 21. März 2014 Beobachter entsandte.[9] In den Tagen und Wochen davor war es in Odessa zu prorussischen Protesten gekommen, bei denen Demonstranten ein Referendum nach dem Vorbild der Krim gefordert hatten.[10][11][12][13] Am 2. Mai 2014 kam es in der Stadt zu Zusammenstößen zwischen prorussischen und proukrainischen Demonstranten, bei denen sechs ukrainefreundliche Fußballfans starben. Vermutlich 42 Personen starben danach, als Demonstranten das Gewerkschaftshaus in Brand setzten.[14] [15] Bis zu 214 Personen wurden bei den Zusammenstößen verletzt, zum Teil schwer. Im Zuge der Ermittlungen wurden 127 Personen festgenommen.[16]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Geschichte der Stadt ist traditionell von vielen Völkern und Konfessionen geprägt. Historisch gesehen bildeten Russen und Juden lange Zeit die größten Bevölkerungsgruppen in der Stadt. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts stellen die Ukrainer jedoch die größte Gruppe in Odessa dar.

Die Ukrainer stellten im Jahr 2001 mit 61,6 % die Mehrheit der Einwohner[17]. Zweitgrößte Bevölkerungsgruppe waren mit 29 % die Russen. Es gibt signifikante Minderheiten von Bulgaren (1,3 %), Juden (1,2 %) und Rumänen (Moldauern) (0,7 %) und Weißrussen (0,6 %). Daneben leben in der Stadt noch zahlreiche Griechen, Albaner, Deutsche, Armenier, Georgier, Tataren, Gagausen, Araber und Türken. Insgesamt sollen es mehr als 130 Nationalitäten sein.[18]

Sprache[Bearbeiten]

Die Eigenbezeichnung der Bewohner Odessas lautet Odessiten. Im Selbstbild findet sich als stärkstes Element die Weltoffenheit, eine Eigenschaft, die sich aus der Lage an der Nahtstelle zwischen Orient und Okzident ergibt.

Odessa gehört zur russischsprachigen Ukraine. Russisch ist aufgrund der kulturellen und historischen Siedlungsgeschichte der Region bis heute die dominierende Sprache der Stadt. Im offiziellen Zensus aus dem Jahr 2001 gaben 65 % der Einwohner Russisch als Muttersprache an.[19] Unabhängige Studien haben jedoch deutlich höhere Anteile für das Russische ergeben, 2005 ermittelte eine Studie eines Kiewer Instituts, dass in der Oblast Odessa etwa 85 % der Bevölkerung russischsprachig seien.[20]

Russisch war in der Ukraine bis 1991 Amtssprache des gesamten Landes, verlor nach der Unabhängigkeit jedoch diese Stellung zu Gunsten des Ukrainischen. 2012 wurde Russisch in der Oblast Odessa, wie auch in zahlreichen anderen russischsprachigen Regionen des Landes, als regionale Amtssprache wieder eingeführt[21] und erhielt damit zwanzig Jahre nach dem Ende der Sowjetunion wieder einen offiziellen Status.

Das Jiddische spielte in der jüngeren Geschichte der Stadt eine große Rolle. Es wurde bis zum Holocaust von mehr als einem Drittel der Odessiten gesprochen[22] und war damit in Odessa zeitweise weiter verbreitet als das Ukrainische. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg verblieb in der Stadt noch eine bedeutende jüdische Minderheit, die die Sprache am Leben erhielt. Durch Emigration nach 1991 ist das Jiddische in Odessa aber endgültig weitgehend verschwunden.

Das in Odessa gesprochene Russisch zeichnet sich durch einige spezifische Besonderheiten aus, unter anderem durch etliche Ukrainismen und speziell durch viele Lehnwörter aus dem Jiddischen. Das spezifische odessitische Russisch spielt eine wichtige Rolle in der Identität der Stadt. Es wurde besonders durch Isaak Babels Geschichten aus Odessa einem breiteren Publikum bekannt gemacht und fand seitdem Erwähnung in zahlreichen Filmen und Büchern. Die Verbreitung dieses Regiolekts ist, bedingt durch Emigration größerer Teile der historischen Stadtbevölkerung, inzwischen aber rückläufig.

Bevölkerungsentwicklung
1750 1800 1849 1897 1910 1912 1920 1936 1956 1970 1974 1989
2.000 6.000 86.729 403.800 506.600 500.000 317.000 534.000 607.000 892.000 1.000.000 1.115.371


Bevölkerungsentwicklung
2001 2005 2009 2010 2011 2012
1.029.049 1.007.131 1.008.604 1.009.204 1.009.100 1.008.200

Gesundheit[Bearbeiten]

Odessa besitzt eine der höchsten HIV-Infektionsraten in Europa. Offiziell sind etwa 11.000 HIV-Infizierte registriert, die tatsächliche Zahl wird jedoch viel höher eingeschätzt.[23] Seit kurzem hat die Ukraine die europaweit meisten Neuinfektionen und gehört auch weltweit zu den Staaten, in denen sich AIDS am schnellsten ausbreitet.[24]

Religion[Bearbeiten]

Die Mehrheit der Bevölkerung ist christlich-orthodox. Odessa ist Bischofssitz der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche der Ukraine und seit 2002 auch Sitz eines römisch-katholischen Bischofs (Bistum Odessa-Simferopol). Daneben gibt es eine signifikante jüdische Gemeinde.

Geographie[Bearbeiten]

Topographie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt auf Hügeln, von denen man wie von Terrassen auf den kleinen Hafen im Schwarzen Meer sehen kann. Sie liegt ca. 30 km nördlich der Mündung des Flusses Dnister und ca. 440 km südlich der ukrainischen Hauptstadt Kiew.

Klima[Bearbeiten]

In Odessa herrscht Seeklima (nach Köppens Klimaeinteilung Cfb)[25] nahe der Grenze zum Kontinental- (Dfb) und halbtrockenen (semiariden) Klima (BSk). Die Wassertemperatur liegt im Jahresdurchschnitt zwischen 13 und 14 °C, zwischen Januar und März bei 6 °C und im August bei 23 °C. [26]

Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
 
 
31
 
2
-4
 
 
31
 
2
-3
 
 
31
 
6
1
 
 
34
 
13
7
 
 
34
 
19
12
 
 
49
 
24
16
 
 
49
 
26
18
 
 
34
 
26
18
 
 
37
 
21
13
 
 
30
 
14
8
 
 
45
 
8
3
 
 
35
 
4
-1
Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: pogoda.ru,[27] weather2travel.com[28]; wetterkontor.de
Ukraine
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 1,6 2,3 5,8 12,6 18,9 23,5 25,9 25,5 20,6 14,4 8,3 3,9 Ø 13,7
Min. Temperatur (°C) −3,5 −2,9 0,5 6,5 11,9 16,0 17,9 17,5 13,2 8,2 3,1 −1,0 Ø 7,3
Temperatur (°C) −0,9 −0,3 3,2 9,5 15,4 19,8 21,9 21,5 16,9 11,3 5,7 1,5 Ø 10,5
Niederschlag (mm) 31 31 31 34 34 49 49 34 37 30 45 35 Σ 440
Sonnenstunden (h/d) 2,5 2,8 4,1 6,1 8,6 9,4 10,3 9,9 7,9 5,6 2,6 1,8 Ø 6
Regentage (d) 12 12 11 10 11 11 10 8 8 8 11 13 Σ 125
Wassertemperatur (°C) 1 1 2 8 15 20 21 22 19 13 8 2 Ø 11
Luftfeuchtigkeit (%) 88 85 83 75 72 69 66 64 70 75 83 87 Ø 76,4
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
1,6
−3,5
2,3
−2,9
5,8
0,5
12,6
6,5
18,9
11,9
23,5
16,0
25,9
17,9
25,5
17,5
20,6
13,2
14,4
8,2
8,3
3,1
3,9
−1,0
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
31
31
31
34
34
49
49
34
37
30
45
35
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: pogoda.ru,[27] weather2travel.com[28]; wetterkontor.de
Passagier-Terminal am Hafen
Bahnhof
Flughafen

Wirtschaft, Messen, Bildung[Bearbeiten]

Schiffbau, Ölraffinerien, Chemie, Metallverarbeitende Betriebe, Nahrungsgüterproduktion, Fischfang und Tourismus sind die Grundlagen der Odessaer Wirtschaft.

Bekannt ist der Markt „Promrynke 7 km“, häufig nur als „7. km“ bezeichnet. Er wird auf derzeit 70 ha Fläche vor allem aus zahlreichen aneinander gereihten Containern gebildet, und beherbergt so mehr als 15.000 verschiedene Händler und Geschäfte. Seinen Namen hat er daher, dass er sich bei Straßenkilometer 7 an der Straße Odessa–Ovidopol befindet.[29]

Verkehr[Bearbeiten]

Der Hafen Odessa ist, neben dem nahegelegenen Illitschiwsk, Mykolajiw, Cherson und Sewastopol, einer der wichtigsten Häfen der Ukraine. Im Containerterminal Odessa wurden 2012 mehr als 329.000 TEU ISO-Container umgeschlagen.[30]

Von Odessa aus bestehen auch Straßen- und Eisenbahnverbindungen ins Hinterland, vor allem nach Galizien, Podolien und Moldawien, aber auch in die Hauptstadt Kiew. Die Geschichte der Odessaer Eisenbahnen ist mit Sergei Juljewitsch Witte verbunden.

Der Flughafen der Stadt liegt im Südwesten und verfügt über nationale und internationale Flugverbindungen.

Der öffentliche Nahverkehr begann 1880 mit der als Pferdebahn eröffneten Straßenbahn Odessa. Heute wird der gesamte öffentliche Verkehr mittels Trolleybussen, Autobussen, Trams und Marschroutki-Taxi abgewickelt. Die Errichtung einer U-Bahnstrecke ist auf Grund der Katakomben unterhalb weiter Teile des Stadtgebietes nicht möglich.

Erwähnenswert ist darüber hinaus eine Standseilbahn, die den Höhenunterschied zwischen dem Hafen und dem Stadtzentrum neben der Potemkinschen Treppe überwindet. Alle genannten Verkehrsmittel gehören zur Odesgorelektrotrans, dem städtischen Verkehrsunternehmen.[31]

Hochschulen[Bearbeiten]

Die Neurussische Universität wurde am 13. Mai 1865 eröffnet, 1945 wurde sie nach dem russisch-ukrainischen Träger des Nobelpreises für Physiologie oder Medizin Ilja Metschnikow schließlich in Staatliche I.I. Metschnikow Universität Odessa umbenannt. Heute heißt sie offiziell Nationale I. I. Metschnikow Universität Odessa. Unter anderem betreibt sie das Astronomische Observatorium Odessa.

Weitere Universitäten in Odessa sind die am 18. September 1918 gegründete Staatliche Polytechnische Universität Odessa, die Staatliche Marineuniversität Odessa, die um 1900 gegründete Staatliche Medizinische Universität Odessa, die Südukrainische Staatliche Pädagogische K.-D.-Uschinski-Universität Odessa (nach dem russischen Pädagogen Konstantin Dmitrijewitsch Uschinski (1824–1871)) und die Staatliche Wirtschaftsuniversität Odessa. Darüber hinaus gibt es noch einige Akademien in Odessa.[32]

Messen und Ausstellungen[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]

Im Juli 1994 wurde Eduard Hurwiz zum Bürgermeister gewählt. Im März 1998 erfolgte seine Wiederwahl, doch wurde stattdessen sein Konkurrent Rouslan Bodelan mit Hilfe der Justiz Bürgermeister und Hurwiz floh nach Israel. Bei der Wahl 2002 traten wieder beide an und Bodelan gewann. 2005 erklärte ein Gericht die Wahl für ungültig und ernannte stattdessen Hurwiz zum Bürgermeister. Bodelan ging nach Russland. Bei der folgenden Wahl 2006 wurde Hurwiz zum Bürgermeister gewählt. Bei den Bürgermeisterwahlen 2010 trat Hurwiz für die „Front Smin“ von Arsenij Jazenjuk an, doch verlor er gegen den Kandidaten der Partei der Regionen, Oleksij Kostussew, der bis dato dem Antimonopolkomitee vorstand. Dieser trat von seinem Amt jedoch nach nur einer Legislaturperiode wieder ab. Amtierender Bürgermeister der Stadt ist seit dem 25.Mai 2014 Gennadi Truchanow, der wie sein Vorgänger für die Partei der Regionen zur Wahl stand.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Odessa gliedert sich in folgende vier Stadtrajone: Rajon Kiew, Rajon Malynowskyj, Rajon Prymorske, Rajon Suworow, vier weitere ursprünglich bestehenden Stadtrajone (Rajon Schowtnewe, Rajon Illitsch, Rajon Lenin, Rajon Zentral) wurden mit dem 20. März 2009 aufgelöst und auf die verbliebenen vier Rajone aufgeteilt[33]. Jeder Rajon hat seine eigene Verwaltung, die dem Odessaer Stadtrat untersteht.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Wahrzeichen Odessas ist die Potemkinsche Treppe von der Altstadt zum Hafen. Dort steht auch die Kanone des englischen Schiffs Tigris, das während des Krimkriegs sank.
  • Im Opernhaus Odessa (Teatr operi ta baletu) finden Opern- und Ballettaufführungen statt. Es wurde 1884–1887 vom damals im mitteleuropäischen Theaterbau führenden Wiener Büro Fellner & Helmer erbaut, inzwischen jedoch wegen Bodensenkungen mehrfach verändert.
  • Palais Kinsky, hier übernachteten Winston Churchill und seine Gefolgsleute vor dem Treffen von Jalta.
  • Haus der Wissenschaftler (früher Tolstoi-Palais)
  • Woronzowpalast
  • Theater
  • Rathaus

Denkmäler (Auswahl)[Bearbeiten]

Kirchen und Klöster[Bearbeiten]

  • Verklärungskathedrale auf dem Kathedralen-Platz (Soborka)
  • Uspenski-Kathedrale
  • Armenische Kirche auf dem Gagarinplateau
  • Deutsche Evangelisch-Lutherische Kirche St. Paul
  • Griechisch-Orthodoxe Kirche
  • Kirche des heiligen Elias
  • Kirche des heiligen Panthelemon
  • Kirche der heiligen Muttergottes
  • Polnische Kirche/ Kirche des heiligen Petrus
  • Frauenkloster Erzengel Michael
  • Uspenski-Mönchskloster
  • mehrere Synagogen

Museen und Kunstgalerien[Bearbeiten]

  • Archäologisches Museum
  • Heimatkundemuseum (Nowikowpalast)
  • Gemäldegalerie in der Sofiejewska vul.
  • Literaturmuseum (Gagarinpalast)
  • Museum für westeuropäische und orientalische Kunst
  • Puschkinmuseum.

Parks und Gärten[Bearbeiten]

  • Stadtpark (Міський сад)[34]
  • Botanischer Garten (Ботанічний сад)[35]
  • Schewtschenko-Park (Парк Шевченка) [35]
  • Park des Sieges (Парк Перемоги)[35]
  • Zoologischer Garten (Зоопарк)[36]

Prospekte und Katakomben[Bearbeiten]

  • Die Flaniermeile Derybasiwska, benannt nach dem Gründer der Stadt, Admiral José de Ribas.
  • Die „Katakomben von Odessa“ bestehen aus einem Netz unterirdischer Gänge und Labyrinthe und sind heute für Besucher geöffnet. Hier versteckten sich Partisanen während des Zweiten Weltkriegs.[37]

Sport[Bearbeiten]

Der bekannteste Fußballverein der Stadt ist Tschornomorez Odessa. Der Klub spielt in der Premjer-Liha, der ersten ukrainischen Liga. Das Stadion „Zentralstadion Tschornomorez“ (auch als Schwarzmeerstadion bezeichnet) diente als Ausweichstadion für die Fußball-Europameisterschaft 2012.

Wegweiser zu den Bruder- oder Partnerstädten (am Rathaus)

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Odessa unterhält mit rund 40 Städten aus zahlreichen Ländern der Erde Beziehungen, die nach eigener Darstellung in Bruderstädte und Partnerstädte unterschieden werden.[38] Im Folgenden sind die Städte beider Kategorien alphabetisch aufgelistet.

Bruderstädte[Bearbeiten]

  • Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Liverpool (Vereinigtes Königreich)
  • PolenPolen Łódź (Polen) seit 1993
  • FrankreichFrankreich Marseille (Frankreich) seit 1972
  • Zypern RepublikRepublik Zypern Nikosia (Zypern)
  • FinnlandFinnland Oulu (Finnland)
  • GriechenlandGriechenland Piraeus (Griechenland)
  • China VolksrepublikChina Qingdao (Volksrepublik China)
  • DeutschlandDeutschland Regensburg (Deutschland) seit 1990

Partnerstädte[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Odessa – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Державний комітет статистики України
  2. Jewish Community of Odessa, Ukraine (Version vom 8. April 2007 im Internet Archive)
  3. Einen zahlenorientierten zeitgenössischen Überblick über die Stadt zu dieser Zeit gibt A. A. Skalkowskji: Odessa im Jahre 1846. In: Archiv für wissenschaftliche Kunde von Russland 6 (1848), S. 595–612
  4. Oleg Gubar, Patricia Herlihy: The Persuative Power of the Odessa Myth. Seminararbeit Harvard University (PDF-Datei)
  5. Mark Plant: Fortified Odessa – März 1919 (PDF; 100 kB)
  6. The Great Famine-Genocide in Soviet Ukraine (Holodomor)
  7. Die erste Ausgabe der Berliner Zeitung vom 21. Mai 1945 berichtet detailliert über den Ablauf der Pogrome, spricht von „Bestialitäten“, erwähnt jedoch mit keinem Wort, dass es vor allem Juden waren, die 1941 erschossen, verbrannt, gehenkt und mit Handgranaten getötet wurden.
  8. Abschlussbericht Odessa 31. Januar 1951 an das Ministerium für Innere Angelegenheiten der UdSSR – Hauptverwaltung für Angelegenheiten der Kriegsgefangenen und Internierten Lager 159, unterzeichnet von Oberst Jakowenko, Leiter MWV SSSR Oblast Odessa und Oberst Kokschajew, Leiter MWD SSSR Lager 159
  9. Krim-Krise: OSZE schickt 100 Beobachter in die Ukraine, Spiegel Online am 22. März 2014
  10. Krim stimmt für Russland-Beitritt, Stern am 16. März 2014
  11. Pro-Russian rally in Odessa took place despite taboo, Kharkov News Agency am 16. März 2014
  12. Organiser of pro-Crimea rally transferred from Odessa to Kiev, Kharkov News Agency am 18. März 2014
  13. Одесса Митинг, YouTube am 16. März 2014
  14. UNHCHR Video 21. Mai 2014, Minute 4:30
  15. Dutzende Tote bei Feuer in Gewerkschaftsgebäude in Odessa, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. Mai 2014; „Kein kurzlebiger Aufstand, ein Krieg“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. Mai 2014.
  16. http://www.unian.net/politics/914210-mvd-bolshinstvo-zaderjannyih-v-odesse-grajdane-rossii-i-jiteli-pridnestrovya.html
  17. http://2001.ukrcensus.gov.ua/rus/results/general/nationality/odesa/
  18. Berichte bei Stadtführungen, August 2010
  19. http://database.ukrcensus.gov.ua/MULT/Database/Census/databasetree_no_uk.asp?#m5
  20. http://www.analitik.org.ua/researches/archives/3dee44d0/41ecef0cad01e/
  21. http://www.kyivpost.com/content/ukraine-abroad/ria-novosti-ukrainian-regions-move-to-officially-recognize-russian-311617.html
  22. http://demoscope.ru/weekly/ssp/sng_nac_26.php?reg=2119/
  23. Ann-Dorit Boy: Odessa gilt als Aids-Hauptstadt Europas, 15. September 2011
  24. Andrea Diefenbach, Boris Mikhailov: Aids in Odessa. Hatje-Cantz-Verlag, 2008
  25. World Map of Köppen−Geiger Climate Classification (PDF; 1,6 MB) Abgerufen am 7. Oktober 2011.
  26. Odessa Climate Guide. Abgerufen am 5. Juni 2009.
  27. pogoda.ru: Погода и Климат - Климат Одессы. Abgerufen am 30. Januar 2011.
  28. Weather2travel.com: Odessa Climate Guide. Weather2travel.com. Abgerufen am 30. Januar 2011.
  29. Homepage der Betreiberfirma БАZАР ; abgerufen am 25. September 2011
  30. Eckhard-Herbert Arndt: Ukraine: Häfen arbeiten normal. In: Täglicher Hafenbericht vom 6. März 2014, S. 3, ISSN 2190-8753
  31. Homepage der Odessaer Verkehrsbetriebe mit Darstellung der innerstädtischen Transportmittel; abgerufen am 13. August 2010
  32. Staatliche Hochschulen in Odessa
  33. http://w1.c1.rada.gov.ua/pls/z7503/A036?rdat1=24.10.2014&vf7551=1105
  34. Informationen zum Odessaer Stadtpark auf ua-traveling; abgerufen am 11. Oktober 2010
  35. a b c Homepage eines Reiseveranstalters mit Informationen über Parks und Gärten in Odessa; abgerufen am 11. Oktober 2010
  36. Website des Zoos in Odessa (russisch); abgerufen am 11. Oktober 2010 (Version vom 29. August 2010 im Internet Archive)
  37. Odessa Travel Guide: Sightseeings (engl.)
  38. Die ukrainische Wiki-Seite; Stand September 2010