Nitscha

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Nitscha
Wappen von Nitscha
Nitscha (Österreich)
Nitscha
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Weiz
Kfz-Kennzeichen: WZ
Fläche: 14,08 km²
Koordinaten: 47° 6′ N, 15° 43′ O47.10277777777815.719444444444359Koordinaten: 47° 6′ 10″ N, 15° 43′ 10″ O
Höhe: 359 m ü. A.
Einwohner: 1.453 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 103 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8200
Vorwahl: 03112
Gemeindekennziffer: 6 17 34
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Nitscha 2
A-8200 Gleisdorf
Website: www.nitscha.at
Politik
Bürgermeister: Peter Schiefer (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
ÖVP 12, SPÖ 2, Grüne 1
Lage der Gemeinde Nitscha im Bezirk Weiz
Albersdorf-Prebuch Anger Arzberg Baierdorf bei Anger Birkfeld Etzersdorf-Rollsdorf Feistritz bei Anger Fischbach (Steiermark) Fladnitz an der Teichalm Floing Gasen Gersdorf an der Feistritz Gleisdorf Gschaid bei Birkfeld Gutenberg an der Raabklamm Markt Hartmannsdorf Haslau bei Birkfeld Hirnsdorf Hofstätten an der Raab Hohenau an der Raab Ilztal Koglhof Krottendorf Kulm bei Weiz Labuch Laßnitzthal Ludersdorf-Wilfersdorf Miesenbach bei Birkfeld Mitterdorf an der Raab Mortantsch Naas Naintsch Neudorf bei Passail Nitscha Oberrettenbach Passail Pischelsdorf in der Steiermark Preßguts Puch bei Weiz Ratten Reichendorf Rettenegg St. Kathrein am Hauenstein Sankt Kathrein am Offenegg St. Margarethen an der Raab Sankt Ruprecht an der Raab Sinabelkirchen Stenzengreith Strallegg Thannhausen Ungerdorf Unterfladnitz Waisenegg Weiz SteiermarkLage der Gemeinde Nitscha im Bezirk Weiz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Die Gemeinde Nitscha mit 1453 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) liegt in der Oststeiermark, ca. 28 km östlich von Graz. Ab 1. Jänner 2015 wird sie im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform[1] mit den Gemeinden Gleisdorf, Labuch, Laßnitzthal und Ungerdorf zusammengeschlossen. Die neue Gemeinde wird den Namen „Gleisdorf“ weiterführen.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Nitscha liegt nahe der Stadt Gleisdorf im Bezirk Weiz. Es ist ein Naherholungsgebiet für die angrenzende Stadt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende vier Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[3]):

  • Arnwiesen (161)
  • Gamling (199)
  • Kaltenbrunn (345)
  • Nitscha (738)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Arnwiesen, Gamling, Kaltenbrunn und Nitscha.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erstmalige Erwähnung von Nitscha stammt vom 8. März 1403. An diesem Tag wurde von Erzbischof Gregor von Salzburg der Zehent von Niedern-Nitschau (Nidern-Nitschaw) sowie der Wein- und Getreidezehent von Gleisdorf dem Niklas Zink und seinem Sohn auf Lebenszeiten verschrieben.

1952 erfolgte eine Zusammenlegung der Gemeinden Kaltenbrunn und Arnwiesen sowie von Gamling mit Nitscha. 1967 entstand durch Zusammenlegung die heutige Gemeinde Nitscha.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Seit der Gemeinderatswahl 2010 setzt sich der Gemeinderat zusammen aus:

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der Bürgermeister Peter Schiefer übernahm im Sommer 2003 das Amt von Lorenz Spielhofer.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen Nitscha.jpg

Wappenbeschreibung: Von Rot und Gold schräg geviert, aus den Spalten in verwechselten Farben gegenständig vorwärts zwei Paar Äpfel und Blattzweige, rückwärts zwei Paar Weintrauben und Weinlaub hervorbrechend.[4]

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Mai 1999.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Landwirtschaft konzentriert sich auf Obst- und Weinbau. Drei Gasthöfe (Gh. Bergwirt, Gh. Kaltenbrunnerhof Pint und Gh. Schuster) und vier Buschenschenken (Maurer, Ramminger, Schantl, Seyfried) weisen Nitscha zunehmend als Naherholungsgebiet von Gleisdorf bzw. Graz aus. Durch die einfache Erreichbarkeit ist Nitscha sowohl im Sommer als auch im Winter starkt frequentiert.

Nitscha entwickelt sich immer stärker von einer landwirtschaftlich strukturierten zu einer reinen Wohngemeinde. Die Nähe zu den Städten Graz (30 Autominuten) und Wien (90 Autominuten) tragen dazu bei. Der Großteil der Bevölkerung pendelt zur Arbeit nach Gleisdorf bzw. Graz aus; in der Gemeinde selbst gibt es eine Tischlerei und eine Hafnerei. Bäuerliche Direktvermarkter, Buschenschenken und Gasthöfe haben sich zur Naturtour Nitscha zusammengeschlossen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nitscha – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 14. November 2013 über die Vereinigung der Stadtgemeinde Gleisdorf und der Gemeinden Labuch, Laßnitzthal, Nitscha und Ungerdorf, alle politischer Bezirk Weiz. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 2. Dezember 2013. Nr. 140, 34. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 671.
  3. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  4. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 50/51, 2000/2001, S. 88