Laßnitzthal

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Laßnitzthal (ehemalige Gemeinde)
Ortschaft Hart und Laßnitzthal
Katastralgemeinde Unterlaßnitz
Laßnitzthal (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Bezirk Weiz (WZ), Steiermark
Pol. Gemeinde Gleisdorf
Koordinaten 47° 4′ 48″ N, 15° 37′ 48″ O47.0815.63392Koordinaten: 47° 4′ 48″ N, 15° 37′ 48″ Of1
Höhe 392 m ü. A.
Einwohner d. Ortsch. 1070 (1. Jänner 2014)
Fläche d. KG 7,59 km²
Postleitzahlenf0 8200, 8302f1f0
Vorwahl +43/3133f1
Offizielle Website
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 16287 bzw. 16288
Katastralgemeindenummer 68154
Zählsprengel/ -bezirk Unterlaßnitz (61760 005)
Gemeinde bis 2014, seit 1. Jänner 2015 Teil von Gleisdorf
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Laßnitzthal ist eine Katastralgemeinde und ehemalige selbstständige Gemeinde mit 1070 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) in der Steiermark und heute Teil der politischen Gemeinde Gleisdorf.

Geografie[Bearbeiten]

Laßnitzthal liegt im Bezirk Weiz im österreichischen Bundesland Steiermark. Das Katastralgemeindegebiet Unterlaßnitz umfasst folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Hart (229)
  • Laßnitzthal (858)

Geschichte[Bearbeiten]

Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand im Jahr 1850. 1873 erfolgte die Eröffnung der Steirischen Ostbahn von Jennersdorf bis Graz mit Halt in Laßnitzthal. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Ab 1. Jänner 2015 wurde sie im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark mit den Gemeinden Labuch, Gleisdorf, Nitscha und Ungerdorf zusammengeschlossen, die neue Gemeinde trägt den Namen „Gleisdorf“.[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2010
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30
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45,40 %
(+1,86 %p)
45,27 %
(-11,19 %p)
6,58 %
(n. k.)
2,74 %
(n. k.)
2005

2010


Letzter Bürgermeister der bis 2014 selbstständigen Gemeinde war Reinhard Hofer. Der Gemeinderat setzte sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen: 7 SPÖ, 7 ÖVP, 1 FPÖ.
Letzter Bürgermeister war Erwin Gruber.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gleisdorf

Sport[Bearbeiten]

In Laßnitzthal besteht mit dem FCL (Fußballclub Laßnitzthal) ein Fußballverein.

Verkehr[Bearbeiten]

Der Bahnhof Laßnitzthal liegt an der steirischen Ostbahn. Bis Dezember 2010 wurde die derzeit eingleisige Haltestelle zu einem zweigleisigen Ausweichbahnhof umgebaut, dafür musste aber das Bahnhofsgebäude abgerissen werden.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Laßnitzthal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 14. November 2013 über die Vereinigung der Stadtgemeinde Gleisdorf und der Gemeinden Labuch, Laßnitzthal, Nitscha und Ungerdorf, alle politischer Bezirk Weiz. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 2. Dezember 2013. Nr. 140, 34. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 671.