Panathinaikos Athen (Volleyball)

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Panathinaikos
Panathinaikos.svg
Voller Name Panathinaikos A.O.
Spitzname(n) Die Grünen, Kleeblätter
Gegründet 1919
Vereinsfarben Grün - Weiß
Stadion Panagiotis Gazgas
Plätze 1.200
Präsident GriechenlandGriechenland Chronis Akritidis
Trainer GriechenlandGriechenland Dimitrios Kazazis
Kapitän GriechenlandGriechenland Sotirios Pantaleon
Adresse Irodou Attikou 12A
GR-15124 Athen
Homepage www.paovolleyball.gr
Liga A1-Liga
2007/2008 2. Platz
Vereinserfolge 19 x Griechischer Meister
6 x Griechischer Pokalsieger
1 x Griechischer Supercup
Hauptsponsor Subaru
Heim
Auswärts

Panathinaikos Athlitikos Omilos (Kurzform: PAO) (griechisch: Παναθηναϊκός anhören?/i, ΠAO) bezeichnet auch die Volleyball-Abteilung von Panathinaikos Athlitikos Omilos (Gesamt-Athener Sportklub) aus Athen. PAO spielt derzeit in der Griechischen A1-Liga, der höchsten Liga des Landes.

Männer[Bearbeiten]

Die Volleyballabteilung der Männer von Panathinaikos wurde im Jahr 1919 gegründet und gehört zu den ältesten Griechenlands. Seitdem ist Panathinaikos einer der erfolgreichsten Vereine Griechenlands und hat eine Vielzahl an Nationalspieler hervorgebracht. Die erfolgreichste Phase hatte man zwischen 1963 und 1986 als in 23 Jahren 17 nationale Titel gewonnen werden konnten und 1980 Panathinaikos den zweiten Platz beim Europapokal der Pokalsieger erreichen konnte. Die danach folgende Durststrecke mit lediglich zwei Griechischen Meisterschaften (1995, 1996) sowie einem dritten Platz beim Europapokal der Pokalsieger konnte erst wieder 2004 mit der Meisterschaft und dem vierten Platz beim CEV-Pokal beendet werden.

Zu verdanken hatte dies der Verein unter anderem seinem Präsidenten Vlasis Stathokostopoulos. Der finanzstarke Großgastronom übernahm den Verein im Sommer 2001 und investierte seitdem große Summen um den Verein wieder zu alter Größe und Stärke zurückzuführen.

Für großes Aufsehen sorgte der Verein im Sommer 2005 als man auf dem Transfermarkt für drei Paukenschläge sorgte. Neben dem argentinischen Startrainer Carlos Javier Weber wurden die beiden Brasilianer Marcelo Elgarten und Dante Amaral verpflichtet die mit ihrer Nationalmannschaft neben der Weltmeisterschaft auch die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen erringen konnten. Mit diesen Verstärkungen sicherte sich Panathinakos die griechische Meisterschaft 2006 und verlor dabei lediglich zwei Spiele. Gleichzeitig schaffte man es bis ins Finale um den Griechischen Pokal und erreichte den dritten Platz im Top Teams Cup. Nach der Saison erklärte Carlos Javier Weber aufgrund von privaten Problemen seinen Rücktritt als Trainer und kehrte in seine Heimat Argentinien zurück. An seiner Stelle wurde der Brasilianer Francisco dos Santos verpflichtet, der zu diesem Zeitpunkt Trainer der portugiesischen Nationalmannschaft war und auf Anhieb 2006 erstmals mit Panathinaikos den griechischen Supercup und 2007 den griechischen Pokal gewann.

2009 schaffte der Verein den Einzug ins Final4-Turnier um den CEV-Pokal und erreichte vor heimischem Publikum in Athen den zweiten Platz. Die 15.000 im Finale anwesenden Fans stellen dabei einen bis heute gültigen Europarekord für ein Volleyballspiel dar.[1]

Heimstätte[Bearbeiten]

Ab 1959 trug Panathinaikos seine Heimspiele in der Sporthalle unter dem Apostolos-Nikolaidis-Stadion aus. Diese unterhalb der Ostkurve (Gate 6–7) gelegene Sporthalle im Herzen Athens war die erste ihrer Art in Griechenland. Aufgrund der geringen Zuschauerkapazität (ca. 1500 Zuschauer) entschloss sich der Verein 2005 seine Heimspiele im "Ethniko Athlitiko Kentro Glyfadas" auszutragen. Die vom Stadtzentrum aus im südlichen Vorort Glyfada gelegene Sporthalle fasst 3232 Zuschauer und ist im öffentlichen Besitz. Bis 1985 war die 1970 errichtete Sporthalle die größte Athens und zweitgrößte Griechenlands.[2] Seit 2011 ist das "Panagiotis Gazgas" Panathinaikos Heimstätte. Die Sporthalle fasst 1.200 Zuschauer und befindet sich im Herzen Athens in unmittelbarer Nähe zum Panathinaiko-Stadion.

Titel[Bearbeiten]

Insgesamt gewann Panathinaikos 25 Titel

  • Griechischer Meister (19x): 1960, 1963, 1965, 1966, 1967, 1970, 1971, 1972, 1973, 1975, 1977, 1982, 1984, 1985, 1986, 1995, 1996, 2004, 2006
  • Griechischer Pokalsieger (6x): 1982, 1984, 1985, 2007, 2008, 2010
  • Griechischer Supercup (1x): 2006

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Nummer Name Nationalität Position Größe [cm] Seit
02 Michalis Liontas GriechenlandGriechenland Griechenland Zuspieler 185 2012
03 Danijel Galic KroatienKroatien Kroatien Außenangreifer 200 2013
05 Konstantinos Stivachtis GriechenlandGriechenland Griechenland Zuspieler 186 2013
07 Thomas Kapiris GriechenlandGriechenland Griechenland Außenangreifer 193 2013
09 Michael Amoroso KanadaKanada Kanada Mittelblocker 199 2013
10 Jared Moore Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Mittelblocker 204 2013
11 Christos Belos GriechenlandGriechenland Griechenland Diagonalspieler 197 2013
12 Viktoras Kouroupis GriechenlandGriechenland Griechenland Libero 192 2013
13 Dimitrios Maniopoulos GriechenlandGriechenland Griechenland Diagonalspieler 190 2012
15 Ioannis Madouras GriechenlandGriechenland Griechenland Mittelblocker 200 2011
16 Alexandros Polichroniadis GriechenlandGriechenland Griechenland Libero 190 2013
17 Theoklitos Karipidis GriechenlandGriechenland Griechenland Außenangreifer 198 2013

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

GriechenlandGriechenland Theodoris Baev, Theodoros Chatziantoniou, Konstantinos Christofidelis, Efstathios Donas, Dimitrios Kazazis, Michalis Koliopoulos, Ilias Lappas, Sotirios Pantaleon, Athanasios Psaras, Apostolos Nikolaidis, Nikolaos Smaragdis, Georgios Stefanou, Anastasios Tentzeris

BrasilienBrasilien Dante Amaral, Marcelo Elgarten, André Nascimento, Cleber De Oliveira

BulgarienBulgarien Plamen Konstantinow

KolumbienKolumbien Liberman Agamez

DeutschlandDeutschland Björn Andrae

FrankreichFrankreich Guillaume Samica

PolenPolen Dawid Murek

TschechienTschechien Dalibor Polak

SerbienSerbien Andrija Gerić

Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Clayton Stanley

Bedeutende ehemalige Trainer[Bearbeiten]

GriechenlandGriechenland Alekos Leonis, Gerasimos Theodoratos

ArgentinienArgentinien Carlos Javier Weber

ItalienItalien Mauro Berutto, Roberto Serniotti

Frauen[Bearbeiten]

Gegründet 1919
Vereinsfarben Grün - Weiß
Stadion Panagiotis Gazgas
Plätze 1.200
Präsident GriechenlandGriechenland Achilleas Makropoulos
Trainer GriechenlandGriechenland Giorgos Roussis
Kapitän Griechen Xanthi Milona
Adresse Armatolon Klefton Str. 47
GR-11471 Athen
Liga A1-Liga
2010/2011 1. Platz
Vereinserfolge 24 x Griechischer Meister
5 x Griechischer Pokalsieger
Heim
Auswärts

Die Frauenabteilung von Panathinaikos Athen wurde 1919 gegründet. Mit 24 gewonnenen Meisterschaften ist Panathinaikos Rekordmeister Griechenlands und stellt einen Großteil der Griechischen Nationalmannschaft. Seine Heimspiele trägt der Verein im Klisto Leoforou Alexandras aus, welches sich unter der Ostkurve des Apostolos-Nikolaidis-Stadion befindet. Seinen größten internationalen Erfolg feierte die Frauenabteilung von Panathinaikos im Jahr 2000, als man den zweiten Platz des Europapokals der Pokalsieger erreichen konnte. 2007 schaffte es Panathinaikos, als erste griechische Mannschaft die Meisterschaft ohne Niederlage gewinnen zu können. Dabei schaffte es der Verein in 22 Begegnungen der regulären Saison sowie sieben Play-Off-Spielen, lediglich fünf Sätze abgeben zu müssen. 2009 stand der Verein abermals in einem europäischen Pokalfinale. Im Endspiel um den Challenge Cup unterlag man aber den Italienerinnen von Vini Monteschiavo Jesi 0-3.

Titel[Bearbeiten]

Insgesamt konnte die Frauenabteilung bisher 28 Titel gewinnen. Zudem wurde fünf Mal das Double erreicht (2005, 2006, 2008, 2009, 2010)

  • Griechischer Meister (24x): 1970, 1971, 1972, 1973, 1977, 1978, 1979, 1982, 1983, 1985, 1988, 1990, 1991, 1992, 1993, 1998, 2000, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011
  • Griechischer Pokalsieger (5x): 2005, 2006, 2008, 2009, 2010

Spielerinnen[Bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Nummer Name Nationalität Position Größe [cm] Seit
05 Anthi Vasilantonaki GriechenlandGriechenland Griechenland Diagonalspielerin 196 2012
07 Angeliki Kavvadia GriechenlandGriechenland Griechenland Mittelblockerin 188 2012
11 Apostolia Nousia GriechenlandGriechenland Griechenland Außenangreiferin 178 2012
12 Xanthi Milona GriechenlandGriechenland Griechenland Libero 173 2012
15 Iliana Gianakopoulou GriechenlandGriechenland Griechenland Außenangreiferin 180 2012
16 Maria Apostolaki GriechenlandGriechenland Griechenland Außenangreiferin 180 2012
17 Georgia Tsatsouri GriechenlandGriechenland Griechenland Mittelblockerin 180 2012
Ourania Gkouzou GriechenlandGriechenland Griechenland Mittelblockerin 184 2013
Eleftheria Kegala GriechenlandGriechenland Griechenland Mittelblockerin 180 2013
Zenia Tsima GriechenlandGriechenland Griechenland Außenangreiferin 185 2013
Fotini Mpiskou GriechenlandGriechenland Griechenland Außenangreiferin 189 2013
Evaggelia Merteki GriechenlandGriechenland Griechenland Außenangreiferin 185 2013
Emilija Milovanovic SerbienSerbien Serbien Zuspielerin 182 2013
Athina Antouva GriechenlandGriechenland Griechenland Zuspielerin 170 2013
Irini Kelesidou GriechenlandGriechenland Griechenland Libero 177 2013

Bedeutende ehemalige Spielerinnen[Bearbeiten]

GriechenlandGriechenland Eleftheria Chatzinikou, Eleni Frangiadaki, Maria Garagouni, Niki Garagouni, Rouxantra Ntoumitreskou, Charikleia Sakoula, Fidanka Saparevska, Georgia Tzanakaki

BrasilienBrasilien Lira Ribas

TschechienTschechien Jana Simankova

SpanienSpanien Marisa Fernández

SerbienSerbien Brižitka Molnar, Sanja Tomasevic

Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Monique Adams

Hymne[Bearbeiten]

Panathinaikos Hymne stammt von Georgios Mouzakis (* 15. August 1922; † 27. August 2005) aus dem Jahr 1958. Den Text dazu verfasste Georgios Ikonomidis.[3]

Griechisch
Σύλλογος μεγάλος δεν υπάρχει άλλος
δεν υπάρχει άλλος πιο δυναμικός.
Kαι χιλιάδες φίλοι μόλις δουν τριφύλλι
ζήτω λένε ο Παναθηναϊκός.

Παναθηναϊκέ, Παναθηναϊκέ,
Παναθηναϊκέ μεγάλε και τρανέ.
Παναθηναϊκέ, Παναθηναϊκέ,
πρωταθλητή σ'όλα τα σπορ παντοτινέ.

Σ'έχουνε δοξάσει οι γνωστοί σου άσσοι
που λεβέντες είναι όλοι με καρδιά.
Χαίρεται η Ελλάδα που έχει τέτοια ομάδα
που της νίκης έχει πάντα τα κλειδιά

Παναθηναϊκέ, Παναθηναϊκέ,
Παναθηναϊκέ μεγάλε και τρανέ.
Παναθηναϊκέ, Παναθηναϊκέ,
πρωταθλητή σ'όλα τα σπορ παντοτινέ.

 

Deutsch
Eine Mannschaft so groß wie dich gibt es nicht,
es gibt keine andere so dynamische.
Und tausende von Anhänger, sobald sie das Kleeblatt sehen,
jubeln "es lebe Panathinaikos"

Panathinaikos, Panathinaikos,
Panathinaikos du großer und ruhmreicher.
Panathinaikos, Panathinaikos,
ewiger Meister aller Sportarten.

Es haben dich deine bekannten Stars geehrt,
die alle Helden sind mit großem Herzen.
Es freut sich ganz Griechenland so einen Verein zu haben,
der immer die Schlüssel zum Sieg besitzt

Panathinaikos, Panathinaikos,
Panathinaikos du großer und ruhmreicher.
Panathinaikos, Panathinaikos,
ewiger Meister aller Sportarten.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Bericht auf www.goalday.gr
  2. Steckbrief auf www.stadia.gr
  3. Bericht auf leoforos.gr