Paul Horn-Arena
| Paul Horn-Arena Tübingen | |
|---|---|
| Baujahr | 2004 |
| Kapazität (Arenaveranstaltungen) | 3.180 |
| Kapazität (Bühnenveranstaltungen) | ? |
| Höhe | m |
| Grundfläche | m² |
Die Paul-Horn-Arena (offizielle Schreibweise: Paul Horn - Arena, bis zum 29. September 2007 TüArena oder Europahalle genannt) ist eine Multifunktionshalle in Tübingen, die für Leistungs-, Breiten- sowie Schulsport verwendet wird und 3.180 Zuschauern Platz bietet. Die Drei-Felder-Halle wurde im Jahr 2004 unter der Bauherrschaft der Stadt Tübingen errichtet, nach deren Angaben beliefen sich die Baukosten auf rund 8,9 Mio. Euro. Architekten des Gebäudes sind Allmann Sattler Wappner aus München.
Ursprünglich war geplant, dass die Stadt Tübingen 3 Mio. Euro bezahlt, das Land Baden-Württemberg 3 Mio. und ein Förderkreis durch Spenden und verschiedene Aktionen weitere 3 Mio. einbringt. Letztendlich konnte der Förderkreis jedoch nicht mehr als 100.000 Euro erwirtschaften. Die Stadt Tübingen musste den Rest tragen, was zu einer Lücke im Haushalt führte. Verschiedene andere Projekte wie die Renovierung verschiedener Sportplätze konnten nicht durchgeführt werden.
Neben der eigentlichen Halle befindet sich auf dem Gelände eine Outdoor-Kletterwand, ein Skateboard-Park sowie mehrere Streetballfelder. An der Südwestfassade befinden sich zudem Solarmodule, die mit einer möglichen Spitzenleistung von 40 kW bis zu 30.000 kWh umweltfreundlichen Strom pro Jahr erzeugen können. Ebenfalls energiesparend sind Tageslichtöffnungen im Dachbereich.
2005 erhielt die Halle den Stiftungspreis der Stiftung „Lebendige Stadt“, die jährlich innovative Stadtprojekte, wie besonders herausragende Kultur- und Stadtmarketing-Events, gelungene Stadtinszenierungen sowie denkmalpflegerische und touristische Vorhaben prämiert. Als Begründung nannte die Jury die unverwechselbare Architektur, die sportliche und funktionale Vielfalt sowie die innovative Bauweise der Halle.
In der Saison 2006/07 trugen mit dem Basketball-Bundesligisten Walter Tigers Tübingen, dem Handball-Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten und dem Volleyball-Bundesligisten TV Rottenburg drei Leistungssportmannschaften ihre Heimspiele in der Arena aus.
Seit dem 29. September 2007 trägt die frühere TüArena den Namen „Paul Horn-Arena“. Namensgeber ist das Tübinger Werkzeugunternehmen Paul Horn.
[Bearbeiten] Weblinks
Audi Dome (FC Bayern München)[1] | Arena Ludwigsburg (EnBW Ludwigsburg) | Arena Trier (TBB Trier) | Artland-Arena (Artland Dragons) | Fraport Arena (Skyliners Frankfurt) | Enervie Arena (Phoenix Hagen) | EWE Arena (EWE Baskets Oldenburg) | Kuhberghalle (ratiopharm Ulm)[2] | Lokhalle Göttingen (BG 74 Göttingen)[3] | O2 World (Alba Berlin) | Oberfrankenhalle (BBC Bayreuth) | Olympiahalle München (FC Bayern München)[1] | Paul Horn-Arena (Tigers Tübingen) | ratiopharm arena (ratiopharm Ulm)[2] | s.Oliver Arena (s.Oliver Baskets) | Sparkassen-Arena Göttingen (BG 74 Göttingen)[3] | Sporthalle Gießen-Ost (LTi Gießen 46ers) | Stadthalle Bremerhaven (Eisbären Bremerhaven) | Stechert Arena (Brose Baskets) | Telekom Dome (Telekom Baskets Bonn) | Volkswagen Halle Braunschweig (Phantoms Braunschweig)
- ↑ a b Hauptspielhalle ist der Audi Dome. Lediglich einzelne Spiele werden in der Olympiahalle ausgetragen.
- ↑ a b Seit der Fertigstellung der ratiopharm arena am 10. Dezember 2011 werden die Heimspiele von ratiopharm Ulm dort ausgetragen.
- ↑ a b Hauptspielhalle ist die Sparkassenarena. Lediglich einzelne Spiele werden in der Lokhalle ausgetragen.
48.5102777777789.0419444444444Koordinaten: 48° 30′ 37″ N, 9° 2′ 31″ O