Handball-Bundesliga (Frauen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Handball-Bundesliga
Logo der Bundesliga
Aktuelle Saison 2013/14
Sportart Handball
Abkürzung HBF
Verband Deutscher Handballbund
Ligagründung 1975
Mannschaften 12
Land/Länder DeutschlandDeutschland Deutschland
Titelträger Thüringer HC
Rekordmeister Bayer 04 Leverkusen (8)
Website www.hbf-info.de

Die Handball-Bundesliga Frauen (HBF) ist die höchste deutsche Spielklasse im Frauen-Handball.

In der Bundesliga treten zwölf Mannschaften in einem Ligasystem an, bei dem jeder Verein je ein Hin- und Rückspiel gegen jeden anderen Verein bestreitet.

Nach einem missglückten Erstversuch wird seit der Saison 2005/06 die Liga nach 22 Spieltagen gedrittelt: Die Plätze 1 bis 4 ermitteln den Deutschen Meister, die Teams auf den Plätzen 5 bis 10 spielen die weiteren Platzierungen aus, wobei der Sieger, der letztlich Fünftplatzierte, einen Platz im Europapokal zugesprochen bekommt. Die Meisterschaftsplayoffs werden dabei mit Halbfinale und Finale ausgespielt.

Erfolgreichster Verein der Bundesliga ist Bayer Leverkusen, gefolgt vom TV Lützellinden.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Titel des Deutschen Meisters im Hallenhandball der Frauen wird seit 1957/58 vergeben. Die Bundesliga wurde 1975 als höchste Spielklasse eingeführt. In den ersten zehn Jahren wurde die Liga in zwei Staffeln (Nord und Süd) gespielt und der Deutsche Meister im Play-Off, an dem die beiden Erstplatzierten jeder Staffel teilnahmen, ermittelt. Seit 1985 gibt es die „eingleisige“ Bundesliga. Einziger Verein, der alle bisherigen 33 Spielzeiten in der Bundesliga spielte, ist Bayer 04 Leverkusen, das mit insgesamt acht Bundesliga-Meisterschaften der Rekordtitelträger ist. Auch die beiden ersten Meisterschaften in der eingleisigen Bundesliga gingen nach Leverkusen. Die erfolgreichsten Vereine seit Einführung der eingleisigen Bundesliga sind der TV Lützellinden mit sieben und TuS Walle Bremen mit fünf Meisterschaften; von den zwischen 1988 und 1997 vergebenen Meistertiteln gingen alle zehn entweder nach Bremen oder nach Lützellinden, das 2001 und 2002 noch zwei Mal triumphierte. Nach dem Rückzug der Bremerinnen aus der Bundesliga im Jahre 1998 prägten die Duelle zwischen dem TV Lützellinden und dem HC Leipzig das Geschehen an der Tabellenspitze der Liga; zwischen 1998 und 2002 hieß der Meister entweder Lützellinden oder Leipzig. Es folgten zwei Debütanten als Meister: DJK/MJC Trier und der FHC Frankfurt/Oder. 2004 folgte das Aus für einen weiteren Topklub: Dem TV Lützellinden wurde die Bundesliga-Lizenz entzogen. Ein Jahr später stellten die Gießener Vorstädter den Spielbetrieb ein.

Soziales Engagement[Bearbeiten]

Der Frauenhandball hat die permanente Aktion von „Handball hilft“ für die Deutsche Krebshilfe gestartet. Nach Angaben der Organisation kamen allein 2008/2009 über 30.000 Euro Spenden aus führenden Handballvereinen zusammen, hinzu kommen Veranstaltungen mittlerer und kleiner Vereine in den Bundesländern. Die Benefizaktion 2010 unterstützten alle Frauenbundesligisten sowie 17 Erstligisten und 19 Zweitligisten. Auch Sponsoren sowie Eurosport, die Europäische Handballföderation (EHF), Rehband sowie Kempa nahmen an der Aktion teil. 2012 erbrachte die bis dahin erfolgreichste Auktion des deutschen Handballs zu Gunsten der Deutschen Krebshilfe 20.800 Euro.[1]

Unterbau[Bearbeiten]

1985 wurde die 2. Bundesliga eingeführt, die seitdem in zwei Staffeln (Nord und Süd) ausgetragen wird, in den Jahren 1991-1994 in drei Staffeln: Nord, Mitte, Süd. Seit der Saison 2011/12 wird die 2.Bundesliga in einer Staffel mit 16 Mannschaften ausgetragen. Darunter folgt die viergleisige 3.Liga.

Aufstiegs- und Abstiegsmodus[Bearbeiten]

Die beiden Erstplatzierten der 2. Bundesliga steigen in die Bundesliga auf. Die beiden Letztplatzierten der 1. Bundesliga steigen direkt in die 2. Bundesliga ab.

Die Bundesliga-Meister[Bearbeiten]

Verein Titel Jahre
Bayer Leverkusen 8 1978/79, 1979/80, 1981/82, 1982/83, 1983/84, 1984/85, 1985/86, 1986/87
TV Lützellinden 7 1987/88, 1988/89, 1989/90, 1992/93, 1996/97, 1999/2000, 2000/01
HC Leipzig 6 1997/98, 1998/99, 2001/02, 2005/06, 2008/09, 2009/10
TuS Walle Bremen 5 1990/91, 1991/92, 1993/94, 1994/95, 1995/96
1. FC Nürnberg 3 2004/05, 2006/07, 2007/08
Thüringer HC 3 2010/11, 2011/12, 2012/13
TuS Eintracht Minden 2 1975/76, 1977/78
FHC Frankfurt/Oder 1 2003/04
DJK/MJC Trier 1 2002/03
PSV Grünweiß Frankfurt 1 1980/81
TSV GutsMuths Berlin 1 1976/77

Saisonbilanzen[Bearbeiten]

Erläuterung: Der DHB-Pokal wurde erstmals 1974/75 ausgespielt, also ein Jahr vor Einführung der Bundesliga. Der erste Sieger, TSV GutsMuths Berlin, und der unterlegene Finalist, der TSV Rot-Weiß Auerbach, sind daher nicht in der Liste aufgeführt. Die erste Spielerin des Jahres wurde Anfang 1979 für das zurückliegende Jahr 1978 gewählt. Die Spielerin des Jahres 2009/10 wird demnach Anfang 2011 bekannt gegeben.

Jahr Meister Vizemeister DHB-Pokalsieger Finalist Spielerin des Jahres
1975/76 TuS Eintracht Minden Bayer Leverkusen TSV GutsMuths Berlin Bayer Leverkusen -
1976/77 TSV GutsMuths Berlin TSV Rot-Weiß Auerbach TuS Eintracht Minden TSV Rot-Weiß Auerbach -
1977/78 TuS Eintracht Minden Bayer Leverkusen TuS Eintracht Minden TuS Metzingen Veronika Maaß
1978/79 Bayer Leverkusen TuS Eintracht Minden TSV GutsMuths Berlin Bayer Leverkusen Sigrid Berndt
1979/80 Bayer Leverkusen TSV GutsMuths Berlin Bayer Leverkusen TuS Metzingen Anni Placht
1980/81 PSV Grünweiß Frankfurt TSV GutsMuths Berlin VfL Oldenburg Holstein Kiel Renate Schulzki
1981/82 Bayer Leverkusen VfL Engelskirchen Bayer Leverkusen SSC Südwest Berlin Dagmar Stelberg
1982/83 Bayer Leverkusen VfL Oldenburg Bayer Leverkusen VfL Sindelfingen Dagmar Stelberg
1983/84 Bayer Leverkusen TV Lützellinden Bayer Leverkusen VfL Sindelfingen Britta Vattes
1984/85 Bayer Leverkusen TV Lützellinden Bayer Leverkusen VfL Engelskirchen Astrid Hühn
1985/86 Bayer Leverkusen VfL Engelskirchen VfL Engelskirchen Bayer Leverkusen Dagmar Stelberg
1986/87 Bayer Leverkusen TV Lützellinden Bayer Leverkusen TV Lützellinden Dagmar Stelberg
1987/88 TV Lützellinden Bayer Leverkusen VfL Engelskirchen Bayer Leverkusen Elena Leonte
1988/89 TV Lützellinden Bayer Leverkusen TV Lützellinden VfL Oldenburg Astrid Seiffert
1989/90 TV Lützellinden Bayer Leverkusen TV Lützellinden Buxtehuder SV Astrid Seiffert
1990/91 TuS Walle Bremen TV Lützellinden Bayer Leverkusen TV Lützellinden Elena Leonte
1991/92 TuS Walle Bremen TV Lützellinden TV Lützellinden TuS Walle Bremen Elena Leonte
1992/93 TV Lützellinden TuS Walle Bremen TuS Walle Bremen TV Lützellinden Bianca Urbanke
1993/94 TuS Walle Bremen TV Lützellinden TuS Walle Bremen Borussia Dortmund Bianca Urbanke
1994/95 TuS Walle Bremen TV Lützellinden TuS Walle Bremen TV Lützellinden Michaela Erler
1995/96 TuS Walle Bremen VfB Leipzig HC Leipzig Buxtehuder SV Michaela Erler
1996/97 TV Lützellinden VfB Leipzig Borussia Dortmund VfB Leipzig Franziska Heinz
1997/98 VfB Leipzig TV Lützellinden TV Lützellinden Borussia Dortmund Silvia Schmitt
1998/99 VfB Leipzig Borussia Dortmund TV Lützellinden SG Minden/Minderheide Grit Jurack
1999/2000 TV Lützellinden HC Leipzig HC Leipzig TV Mainzlar Grit Jurack
2000/01 TV Lützellinden HC Leipzig TV Mainzlar Bayer Leverkusen Grit Jurack
2001/02 HC Leipzig TV Lützellinden Bayer Leverkusen VfL Oldenburg Anika Ziercke
2002/03 DJK/MJC Trier Buxtehuder SV FHC Frankfurt/Oder DJK/MJC Trier Kathrin Blacha
2003/04 FHC Frankfurt/Oder 1. FC Nürnberg 1. FC Nürnberg FHC Frankfurt/Oder Kathrin Blacha
2004/05 1. FC Nürnberg DJK/MJC Trier 1. FC Nürnberg Bayer Leverkusen Nadine Krause
2005/06 HC Leipzig Bayer Leverkusen HC Leipzig 1. FC Nürnberg Nadine Krause
2006/07 1. FC Nürnberg Bayer Leverkusen HC Leipzig Buxtehuder SV Grit Jurack
2007/08 1. FC Nürnberg HC Leipzig HC Leipzig 1. FC Nürnberg Grit Jurack
2008/09 HC Leipzig Bayer Leverkusen VfL Oldenburg 1. FC Nürnberg Clara Woltering
2009/10 HC Leipzig Bayer Leverkusen Bayer Leverkusen HSG Blomberg-Lippe Clara Woltering
2010/11 Thüringer HC Buxtehuder SV Thüringer HC Buxtehuder SV Franziska Mietzner
2011/12 Thüringer HC Buxtehuder SV VfL Oldenburg Bayer Leverkusen Katja Schülke
2012/13 Thüringer HC HC Leipzig Thüringer HC HC Leipzig Nadja Nadgornaja

Die Double-Gewinner[Bearbeiten]

Folgende Vereine haben in einer Saison sowohl die deutsche Meisterschaft als auch den DHB-Pokal gewonnen:

Die "Ewige Tabelle" seit 1985[Bearbeiten]

Diese Tabelle beinhaltet alle Spielzeiten der eingleisigen Bundesliga seit 1985 (ohne Play Off-Spiele).
Vereine der aktuellen Saison sind grün markiert.
Bilanzen inklusive Spiele der aktuellen Saison.
Stand: 7. März 2010

Pl. Verein Jahre Sp. S U N Tore Diff. Punkte
1. Bayer Leverkusen 25 550 335 044 167 14114 : 12247 + 1867 722 : 378
2. TV Lützellinden 19 422 325 021 076 11150 : 08856 + 2294 671 : 173
3. HC Leipzig 19 434 313 028 093 12352 : 10620 + 1732 654 : 214
4. Buxtehuder SV 21 475 261 042 172 12362 : 11445 + 0917 564 : 386
5. Frankfurter HC (Oder) 17 384 218 023 143 10115 : 09622 + 0493 459 : 309
6. VfL Oldenburg 21 448 183 032 233 10489 : 10867 0378 398 : 498
7. Borussia Dortmund 16 366 175 033 158 09375 : 09081 + 0294 383 : 349
8. TV Mainzlar 15 349 161 024 164 08734 : 08708 + 0026 346 : 352
9. TuS Walle Bremen 08 188 147 010 031 04775 : 03784 + 0991 304 : 072
10. 1. FC Nürnberg 12 253 143 016 094 06324 : 05780 + 0544 294 : 204
11. DJK/MJC Trier 10 222 126 023 073 06182 : 05973 + 0209 275 : 169
12. TuS Eintracht Minden 15 343 122 030 191 07434 : 07982 0548 274 : 412
13. HSG Blomberg-Lippe 10 221 072 023 126 05541 : 05884 0343 167 : 275
14. TSV GutsMuths Berlin 09 190 077 012 101 03533 : 03734 0201 166 : 214
15. VfL Sindelfingen 08 167 056 009 102 03254 : 03666 0412 121 : 213
16. SC Magdeburg 05 122 047 011 064 02412 : 02649 0237 105 : 139
17. Thüringer HC 06 129 048 004 077 03184 : 03522 0338 100 : 158
18. PSV Grünweiß Frankfurt 08 138 043 011 084 02580 : 02868 0288 097 : 179
19. VfL Engelskirchen 04 072 045 005 022 01568 : 01354 + 0214 095 : 049
20. SG Hessen Hersfeld 04 092 025 013 054 02110 : 02247 0137 063 : 121
21. TSG Wismar 04 094 022 008 064 01913 : 02262 0349 052 : 136
22. Berliner TSC (Ost) 03 072 024 004 044 01433 : 01542 0099 052 : 092
23. SV Berliner VG 49 04 090 020 007 063 02037 : 02391 0354 047 : 133
24. Frisch Auf Göppingen 03 063 021 004 038 01685 : 01825 0140 046 : 080
25. TSV Tempelhof-Mariendorf 02 044 018 009 017 00932 : 00926 + 0006 045 : 043
26. PSV/HC Empor Rostock 03 070 019 006 045 01564 : 01765 0201 044 : 096
27. TSG Ketsch 05 114 018 007 089 02586 : 03263 0677 043 : 185
28. VfL Neckargartach 02 044 018 004 022 00878 : 00924 0046 040 : 048
29. TSV Rot-Weiß Auerbach 03 054 016 004 034 00890 : 01041 0151 036 : 072
30. PSV Rostock 02 043 016 001 026 01087 : 01205 0118 033 : 053
31. HSG Sulzbach/Leidersbach 02 044 0013 005 026 01211 : 01317 0106 031 : 057
32. DJK Würzburg 03 070 011 008 051 01263 : 01565 0302 030 : 110
33. TSV Nord Harrislee 03 072 010 004 058 01451 : 01940 0489 024 : 120
34. TuS Weibern 02 043 009 002 032 01002 : 01267 0265 020 : 066
35. SG Jarplund-Weding-Adelby 03 054 007 004 043 00911 : 01148 0237 018 : 090
36. BSV Sachsen Zwickau 02 048 007 001 040 00839 : 01236 0397 015 : 081
37. SV Teutonia Riemke 02 050 006 002 042 01160 : 01490 0330 014 : 086
38. DJK Schwarz-Weiß Wiesbaden 01 024 005 003 016 00425 : 00516 0091 013 : 035
39. SG 09 Kirchhof 02 043 005 001 037 01068 : 01359 0291 011 : 075
40. SVG Celle 01 019 004 002 013 00493 : 00548 0055 010 : 028
41. SC Germania List 02 040 004 001 035 00701 : 01050 0349 009 : 071
42. SV Union Halle-Neustadt 01 022 003 001 018 00442 : 00580 0138 007 : 037
43. Meißener SV 08 01 022 003 000 019 00373 : 00567 0194 006 : 038
44. TuS Alstertal 01 022 002 001 019 00393 : 00490 0097 005 : 039
45. BSG Halloren Halle 01 022 002 000 020 00322 : 00633 0311 004 : 040
46. TV Beyeröhde 01 022 002 000 020 00559 : 00714 0155 004 : 040
47. SC Buntekuh Lübeck 01 022 001 001 020 00478 : 00621 0143 003 : 041
48. SV Süd Braunschweig 01 018 001 000 017 00244 : 00442 0198 002 : 034
49. SV Chemie Guben 01 020 000 000 020 00280 : 00712 0432 000 : 040

Regionalmeister vor Einführung der Bundesliga[Bearbeiten]

Die deutsche Meisterschaft im Hallenhandball der Frauen wird seit 1957/58 ausgespielt. Bis Ende der 60er Jahre wurden zunächst die Meister auf Kreisebene ermittelt. Die Kreismeister spielten um den Titel des Landesmeisters, der dann mit den anderen Landesmeistern ein Turnier um die Regionalmeisterschaft bestritt. Die Regionalmeister schließlich ermittelten den Deutschen Meister. Bis 1964 nahm zusätzlich der Vizemeister des ausrichtenden Verbandes an der Endrunde teil. Zur Saison 1975/76 wurde die zweigleisige 1. Bundesliga eingeführt.

Jahr Süd Südwest West Nord Berlin
1958 Post SV München TV Vorwärts Frankfurt SV 04 Düsseldorf Eimsbütteler TV SSC Südwest Berlin
1959 Post SV München TV Vorwärts Frankfurt RSV Mülheim Eimsbütteler TV Reinickendorfer Füchse
1960 1. FC Nürnberg TV Vorwärts Frankfurt SC Greven 09 Eimsbütteler TV SSC Südwest Berlin
1961 1. FC Nürnberg TV Vorwärts Frankfurt RSV Mülheim Eimsbütteler TV SSC Südwest Berlin
1962 VfR Mannheim TV Vorwärts Frankfurt SC Greven 09 Eimsbütteler TV OSC Berlin
1963 Freiburger FC TV Vorwärts Frankfurt Bayer Leverkusen Eimsbütteler TV SSC Südwest Berlin
1964 1. FC Nürnberg TV Vorwärts Frankfurt Bayer Leverkusen Holstein Kiel OSC Berlin
1965 1. FC Nürnberg Südwest Ludwigshafen Bayer Leverkusen Eimsbütteler TV SSC Südwest Berlin
1966 Freiburger FC TSG Kaiserslautern Bayer Leverkusen Eimsbütteler TV OSC Berlin
1967 1. FC Nürnberg TV Vorwärts Frankfurt Bayer Leverkusen Eimsbütteler TV OSC Berlin
1968 1. FC Nürnberg TV Vorwärts Frankfurt Bayer Leverkusen SC Union 03 Hamburg OSC Berlin
1969 1. FC Nürnberg TV Vorwärts Frankfurt Bayer Leverkusen SC Union 03 Hamburg TSV GutsMuths Berlin
1970 1. FC Nürnberg PSV Grünweiß Frankfurt SC Greven 09 Holstein Kiel OSC Berlin
1971 1. FC Nürnberg PSV Grünweiß Frankfurt Bayer Leverkusen Holstein Kiel TSV GutsMuths Berlin
1972 1. FC Nürnberg Südwest Ludwigshafen Bayer Leverkusen SC Union 03 Hamburg OSC Berlin
1973 1. FC Nürnberg PSV Grünweiß Frankfurt TuS Eintracht Minden Hamburger TS TSV GutsMuths Berlin
1974 FC Bayern München TSV Rot-Weiß Auerbach Bayer Leverkusen Holstein Kiel TSV GutsMuths Berlin
1975 FC Bayern München TSV Rot-Weiß Auerbach TuS Eintracht Minden SV Rot-Weiß Kiebitzreihe TSV GutsMuths Berlin

Deutsche Meister seit 1958[Bearbeiten]

Bayer 04 Leverkusen 11 1965, 1966, 1974, 1979, 1980, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987
TV Lützellinden 07 1988, 1989, 1990, 1993, 1997, 2000, 2001
1. FC Nürnberg Handball 06 1964, 1969, 1970, 2005, 2007, 2008
HC Leipzig 06 1998, 1999, 2002, 2006, 2009, 2010
TuS Walle Bremen 05 1991, 1992, 1994, 1995, 1996
Eimsbütteler TV 04 1958, 1959, 1963, 1967
TuS Eintracht Minden 04 1973, 1975, 1976, 1978
Thüringer HC 03 2011, 2012, 2013
RSV Mülheim 02 1960, 1961
SC Union 03 Hamburg 02 1968, 1972
SSC Südwest Berlin 01 1962
Kieler SV Holstein 01 1971
TSV Guts Muths Berlin 01 1977
PSV Grünweiß Frankfurt 01 1981
DJK/MJC Trier 01 2003
Frankfurter Handball Club 01 2004

Die Meister vor Einführung der Bundesliga (1958–1975)[Bearbeiten]

Verein Titel Jahre
Eimsbütteler TV 4 1958, 1959, 1963, 1967
Bayer Leverkusen 3 1965, 1966, 1974
1. FC Nürnberg 3 1964, 1969, 1970
TuS Eintracht Minden 2 1973, 1975
SC Union 03 Hamburg 2 1968, 1972
RSV Mülheim 2 1960, 1961
Holstein Kiel 1 1971
SSC Südwest Berlin 1 1962

Zwei Mal wurden Regional-Vizemeister Deutsche Meister, da von 1958 bis 1964 auch der Vizemeister des ausrichtenden Verbandes an der Endrunde teilnehmen durfte: 1960 RSV Mülheim (Vize RV West), 1962 Steglitzer SC Südwest (Vize RV Berlin).

Die Meister der zweigleisigen Bundesliga (1976–1985)[Bearbeiten]

Verein Titel Jahre
Bayer Leverkusen 6 1979, 1980, 1982, 1983, 1984, 1985
TuS Eintracht Minden 2 1976, 1978
PSV Grünweiß Frankfurt 1 1981
TSV GutsMuths Berlin 1 1977

Die Meister der eingleisigen Bundesliga (seit 1986)[Bearbeiten]

Verein Titel Jahre
TV Lützellinden 7 1988, 1989, 1990, 1993, 1997, 2000, 2001
HC Leipzig 6 1998, 1999, 2002, 2006, 2009, 2010
TuS Walle Bremen 5 1991, 1992, 1994, 1995, 1996
1. FC Nürnberg 3 2005, 2007, 2008
Thüringer HC 3 2011, 2012, 2013
Bayer Leverkusen 2 1986, 1987
DJK/MJC Trier 1 2003
FHC Frankfurt/Oder 1 2004

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Erfolgsbilanz von Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer Deutsche Krebshilfe, 4. Dezember 2012

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]