Pinball Dreams

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Belege für Verkaufszahl, sowie die Bewertungen unter Kritiken fehlen. --Marco2804 04:05, 1. Aug. 2010 (CEST)

Pinball Dreams wurde 1992 von Digital Illusions zunächst für den Amiga entwickelt, wurde gleich zum Klassiker der Flipper-Simulationen und begründete den legendären Ruf seines Publishers 21st Century Entertainment. Der für damalige Verhältnisse riesige Erfolg von 650.000 verkauften Exemplaren zog mehrere Fortsetzungen nach sich.

Entwicklungsgeschichte[Bearbeiten]

Neben der Amiga-Version gibt es Umsetzungen für PC, SNES, Atari Falcon030[1], Game Boy und Game Gear. Am 30. Dezember 2008 erschien eine Portierung des Spiels für das Apple iPhone und Apple iPod touch. Im Oktober 2009 folgte eine Version für PlayStation Portable über den PSN Store der PlayStation 3. Seit Mitte Dezember 2009 kann diese Version auch direkt als Minigame auf der PlayStation 3 gespielt werden.

Spieldesign[Bearbeiten]

Der Hauptunterschied und gleichzeitig die wichtigste Innovation von Pinball Dreams im Vergleich zu früheren Flipperspielen war, dass nicht der komplette Tisch auf dem Screen gezeigt wird, sondern nur etwa ein Drittel. Dieser Bildausschnitt wird je nach der Lage der Spielkugel vertikal gescrollt. Auch das Sounddesign wurde von der Kritik gelobt, da das Spiel die verschiedenen Soundeffekte und die musikalische Untermalung gekonnt miteinander verbindet. Technisch wurde der gute Sound auf wenigen Disketten mit Trackermodulen realisiert[1], ein Konzept das auf dem Amiga entstanden ist.

Von realen Flipperautomaten wurde der zwischen den beiden Paddeln befindliche Pin ("Center Post") übernommen, der hilft zu verhindern, dass eine Kugel direkt senkrecht nach unten fallen kann. Fehlen tut dagegen die an realen Flippertischen typische Multiball-Funktion, bei der also mehrere Kugeln gleichzeitig auf dem Spielfeld gespielt werden, dies wurde erst in einem der direkten Nachfolger Pinball Illusions realisiert.


Pinball Dreams enthält vier thematisch sehr verschiedene Tische:

  • Ignition: thematisiert Raumfahrt
  • Steel Wheel: bietet Wild-West-Ambiente inkl. Banjo-Musik
  • Beat Box: wartet mit Musik- und Chartthemen auf
  • Nightmare: bietet Gruselatmosphäre auf einem Friedhof


Als technisch und spielerisch gelungenste Umsetzung gilt nach wie vor die Original-Amiga-Version, die auf 2 Disketten erschien.

Pinball-Serie[Bearbeiten]

  • 1992: Pinball Dreams
  • 1992: Pinball Fantasies
  • 1994: Pinball Dreams 2
  • 1995: Pinball Illusions
  • 1995: Pinball Mania
  • 1995: Pinball World
  • 1996: Pinball 3D-VCR
  • 1996: Slamtilt
  • 1996: Pinball Construction Kit

Kritiken[Bearbeiten]

Reviews der Amiga-Version von Pinball Dreams:

  • The One Amiga: 4/92: 89 %
  • Amiga Action 4/92: 87 %
  • Amiga Power 4/92: 87 %
  • Amiga Computing 4/92: 86 %
  • Amiga Joker 3/92: 86 %[2]
  • Amiga Format 4/92: 84 %
  • ASM 4/92: 9 von 12[3]
  • Powerplay 4/92: 72 %[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Pinball Dreams - Atari Falcon (englisch) fatal-design.com. 2001. Abgerufen am 9. Februar 2011.
  2. Peter Braun: Pinball Dreams: Flipper ist unser bester Freund! (deutsch) Amiga Joker. 1. März 1992. Abgerufen am 7. Februar 2011: „Eine der besten Flippersimulationen für den Amiga!
  3. Lars Rückert: Pinball Mania (deutsch) Aktueller Software Markt. S. 30. 1. April 1992. Abgerufen am 7. Februar 2011: „Gut.
  4. Knut Gollert: Pinball Dreams: Flipperträume (deutsch) PowerPlay. S. 104. 1. April 1992. Abgerufen am 7. Februar 2011: „Naja.