Plan B für die Liebe

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Filmdaten
Deutscher Titel Plan B für die Liebe
Originaltitel The Back-Up Plan
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2010
Länge 106 Minuten
Altersfreigabe FSK 12[1]
JMK 10[2]
Stab
Regie Alan Poul
Drehbuch Kate Angelo
Produktion Jason Blumenthal,
Todd Black,
Steve Tisch
Musik Stephen Trask
Kamera Xavier Pérez Grobet
Schnitt Priscilla Nedd-Friendly
Besetzung

Plan B für die Liebe ist eine US-amerikanische Komödie aus dem Jahr 2010 mit Jennifer Lopez und Alex O’Loughlin in den Hauptrollen. Deutschlandstart war der 15. Mai 2010.

Handlung[Bearbeiten]

Die New Yorkerin Zoe hat alles, was eine Frau sich wünschen kann; sie ist hübsch, sexy und erfolgreich. Doch etwas hat bisher immer auf sich warten lassen: Mr. Right. Zoe glaubt, dass Kinder und ein Mann in ihrem Alter völlig überfällig sind, ist sich aber sicher, dass ihr Letzteres immer verwehrt bleiben wird. Also entschließt sie sich für eine künstliche Befruchtung. Unmittelbar nach dem Eingriff steht ihr der perfekte Mann gegenüber.

Plötzlich ist sie sich gar nicht mehr sicher, ob sie überhaupt noch ein Kind von einem Fremden will. Während der nächsten Wochen dreht sich bei Zoe alles darum, die Schwangerschaft vor Stan geheim zu halten, was ihr natürlich misslingt. Doch Stan steht zu Zoe und ihren Zwillingen und unterstützt sie während der nächsten Monate. Allerdings bleibt die Beziehung der beiden zwischen Zoes hormonalem Chaos und Geburtsvorbereitungen auf der Strecke und kurz vor der Geburt der Babys müssen die beiden feststellen, dass sie gar nicht viel voneinander wissen. Nach der Geburt der Babys eröffnet Stan seinen lang gewünschten Laden und macht bei der Eröffnung Zoe einen Heiratsantrag, den sie annimmt. In der letzten Szene bricht Zoe in eine Tonne, da ihr übel war. Daraufhin sagte sie nur:„Stan...Stan...Stan“. Ihr wird klar, dass sie erneut schwanger ist.

Filmkritik[Bearbeiten]

  • Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun Times: „Manche Filme sind nicht besser als zweitklassige Sitcoms. Andere Filme sind nicht besser als drittklassige Sitcoms. ‚Plan B für die Liebe‘ kann man nicht mit Sitcoms vergleichen. Es ist wie ein unerträglicher TV-Film über wunderschöne Menschen mit großartigen Lebensstilen und nicht einem guten Einfall in ihren leeren Köpfen.“
  • Carmen Böker, Journalistin der Berliner Zeitung, ist komplett enttäuscht: „Man streitet sich ein wenig herum, hat Dates an pittoresken Orten, die auch den Ansprüchen eines gehobenen Wohnmagazins genügten. Alles könnte so einfach sein, wenn Zoe nicht sofort schwanger geworden wäre und damit die Reihenfolge ‚Verliebt – Verlobt – Verheiratet – Geschwängert‘ außer Kraft gesetzt hätte. Ein interessanter Konflikt, in dem sich Alex O’Loughlin seiner Partnerin Jennifer Lopez in keiner Hinsicht gewachsen zeigt.“[3]

„Jennifer Lopez ist schwanger. Das ist vor allem für die Zuschauer zum Kotzen […] ‚Plan B für die Liebe‘ bietet unangenehme Szenen im Überfluss. Wir können nur ahnen, wie Plan A ausgesehen hätte, aber er wäre mit Sicherheit die bessere Alternative gewesen. Fazit Ein Film zum Fremdschämen - da kann auch die süße Jennifer Lopez nichts mehr retten.“

Cinema[4]

„Eine spannungsarme, langatmig entwickelte romantische Komödie von mäßiger humoristischer Qualität, deren Umgang mit Geschlechter-Klischees allenfalls vordergründig alte Rollenbilder aufbricht.“

Lexikon des Internationalen Films[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung der FSK (PDF; 71 kB), abgerufen am 13. September 2013
  2. Filmdatenbank desBMUKK, abgerufen am 13. September 2013
  3. Carmen Böker: Ponyfrisur wünscht Besamung. In: Berliner Zeitung, 12. Mai 2010.
  4. Cinema.de
  5. Plan B für die Liebe im Lexikon des Internationalen Films