Linda Lavin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Linda Lavin mit ihrem Ehemann Steve Bakunas (2011)

Linda Lavin (* 15. Oktober 1937 in Portland, Maine) ist eine US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin, die vor allem durch ihre langjährige Rolle als Alice Hyatt in der Sitcom Imbiß mit Biß bekannt wurde.

Leben[Bearbeiten]

Linda Lavin besuchte das College of William & Mary. Nach verschiedenen Off-Broadway-Engagements trat sie 1962 erstmals am Broadway auf. Im Jahr darauf hatte sie eine Gastrolle in einer Fernsehserie. Erst 1967 hatte sie eine größere Fernsehrolle in der Adaption des Musicals Damn Yankees an der Seite von Lee Remick und Phil Silvers auf. Zwischen 1975 und 1976 hatte sie eine wiederkehrende Rolle in der Serie Barney Miller, die sie jedoch zugunsten der Hauptrolle in der Sitcom Imbiß mit Biß (Alice) aufgab. Die auf Martin Scorseses Spielfilm Alice lebt hier nicht mehr basierende Serie wurde von 1976 bis 1985 produziert und wurde insgesamt mit fünf Emmy-Nominierungen sowie drei Golden Globe Awards ausgezeichnet. Lavin sang zudem die Titelmelodie und führte in späteren Staffeln auch Regie.

Lavin trat neben ihren Theater- und Fernsehengagements nur in drei Spielfilmen auf, Die Muppets erobern Manhattan, Zweites Glück mit Jeff Bridges sowie I Want to Go Home mit Gérard Depardieu. Häufiger war sie in für das Fernsehen produzierte Filme zu sehen. Sie unterrichtet zudem Darstellende Kunst an der New York University.

Lavin ist seit 2005 in dritter Ehe verheiratet. Zwischen 1969 und 1981 war sie mit dem Schauspieler Ron Leibman verheiratet, eine zweite Ehe führte sie von 1982 bis 1991 mit Kip Niven.

Filmografie (Auszug)[Bearbeiten]

Als Schauspielerin[Bearbeiten]

Als Regisseurin[Bearbeiten]

  • 1980: Imbiß mit Biß

Als Produzentin[Bearbeiten]

  • 1983: Another Woman’s Child
  • 1987: A Place to Call Home
  • 1996: Vergessene Schrecken

Broadway (Auszug)[Bearbeiten]

  • 1963: The Riot Act
  • 1967: On a Clear Day You Can See Forever
  • 1969: The Last of the Red Hot Lovers
  • 1986: Broadway Bound
  • 1997: The Diary of Anne Frank
  • 2000: The Tale of the Allergist’s Wife
  • 2002: Hollywood Arms
  • 2008: The New Century

Auszeichnungen (Auszug)[Bearbeiten]

  • 1970: Tony Award-Nominierung für Last of the Red Hot Lovers
  • 1979: Emmy-Nominierung für Alice
  • 1979: Golden Globe-Award für Alice
  • 1980: Golden Globe-Award für Alice
  • 1981: Golden Globe-Nominierung für Alice
  • 1987: Tony Award für Broadway Bound
  • 1998: Tony Award-Nominierung für The Diary of Anne Frank
  • 2001: Tony Award-Nominierung für The Tale of the Allergist’s Wife

Weblinks[Bearbeiten]