Quicken Loans Arena

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Quicken Loans Arena
Quicken-Loans-Arena-Logo.svg
QuickenLoansArenaext26aug06.jpg
Frühere Namen
Gund Arena (1994–2005)
Daten
Ort Cleveland, Ohio, USA
Koordinaten 41° 29′ 47″ N, 81° 41′ 17″ W41.496388888889-81.688055555556Koordinaten: 41° 29′ 47″ N, 81° 41′ 17″ W
Eigentümer Gateway Economic Development Corp.
(CAVS/Quicken Loans Arena Company)
Betreiber Gateway Economic Development Corp.
(CAVS/Quicken Loans Arena Company)
Baubeginn 27. April 1992
Eröffnung 17. Oktober 1994
Kosten 100 Millionen US-Dollar
Architekt Ellerbe Becket
Kapazität 20.562
Verein(e)

Cleveland Cavaliers (NBA, seit 1994)
Lake Erie Monsters (AHL, seit 2007)
Cleveland Gladiators (AFL, seit 2008)
Cleveland Rockers (WNBA, 1997–2003)
Cleveland Barons (AHL, 2001–2006)
Cleveland Lumberjacks (IHL, 1994–2001)

Die Quicken Loans Arena (von 1994 bis 2005 Gund Arena; Spitzname „The Q“) ist eine Multifunktionsarena in Cleveland, Ohio, und Heimstadion der Cleveland Cavaliers aus der NBA sowie der Lake Erie Monsters aus der American Hockey League, der zweithöchsten Eishockeyspielklasse Nordamerikas.

Namensgeber der Arena ist der US-Hypothekenfinanzierer Quicken Loans Inc. mit Hauptsitz in Detroit, Michigan.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Errichtet wurde die Arena ab dem 27. April 1992, finanziert wurde das Projekt, ebenso wie das benachbarte Jacobs Field, mit einer Pigou-Steuer auf Alkohol und Tabak. Die Eröffnung des Stadiums fand am 17. Oktober 1994 mit einem Konzert des US-amerikanischen Musikers Billy Joel statt, einige Wochen später bestritten die Cleveland Cavaliers ihr erstes Basketballspiel in der neuen Halle. Zuvor hatte die Mannschaft ihre Spiele im Coliseum at Richfield im südlich von Cleveland gelegenen Richfield ausgetragen. Zunächst trug das Stadion den Namen Gunds Arena, benannt nach Gordon Gund, dem damaligen Besitzer der Cavaliers, der die Namensrechte jedoch im August 2004 an die „Quicken Loans Corporation“ verkaufte.

Im Sommer 2005, begann der neue Hauptbesitzer der Cavaliers, Dan Gilbert, mit der Renovierung der Arena, welche unter anderem die Installation neuer Sitze und eines neuen Audio- und Videosystems umfasste. „The Q“ bietet bei Basketballspielen 20.562 Zuschauer Platz, darunter 2.000 in Logen und 92 in Luxussuiten. Neben dem professionellen Sport ist die Quicken Loans Arena zudem Austragungsort verschiedener Collegebasketballturniere der Mid-American Conference, einer Division im Spielbetrieb der NCAA, die im Schnitt 10.000 bis 15.000 Besucher in die Halle locken.

Am 16. Mai 2006 gab das AHL-Franchise der Utah Grizzlies bekannt, in die Quicken Loans Arena umziehen zu wollen, wo es seit der Saison 2007/08 unter dem Namen Lake Erie Monsters spielt. Im Oktober 2007 taten es die Las Vegas Gladiators aus der Arena Football League den Grizzlies gleich und bestreiten seit 2008 ihre Spiele unter dem Namen Cleveland Gladiators in der Arena. Ehemalige Teams, die ihre Heimspiele im Stadion austrugen, sind die Frauenbasketballmannschaft der Cleveland Rockers aus der Women’s National Basketball Association, die Cleveland Barons aus der AHL sowie die Cleveland Lumberjacks, die von 1994 bis 2001 in der International Hockey League spielten.

Weitere Veranstaltungen, die in der Quicken Loans Arena ausgetragen wurden, sind verschiedene Wrestling-Events, die US-amerikanischen Eiskunstlauf-Meisterschaften 2000 sowie vor allem das NBA All-Star Game 1997 und das Final Four der NCAA Frauenbasketballmeisterschaft 2007.

Galerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Quicken Loans Arena – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.quickenloans.com/