Rainer Cadenbach

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Rainer Cadenbach (* 1. Juli 1944 in Reichensachsen bei Kassel; † 22. Mai 2008 in Berlin) war ein deutscher Musikwissenschaftler und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten]

Cadenbach studierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn Germanistik (bei Benno von Wiese und Rudolf Schützeichel), Philosophie (bei Hans Wagner und Hariolf Oberer) sowie Musikwissenschaft (bei Emil Platen und Günther Massenkeil). 1970 legte er sein Staatsexamen ab und wurde 1977 mit der Arbeit Das musikalische Kunstwerk promoviert. Anschließend war er Wissenschaftlicher Assistent am Philosophischen, später am Musikwissenschaftlichen Seminar der Bonner Universität. 1985 habilitierte er sich mit einer Arbeit über Max Regers Skizzen und Entwürfe und wurde Privatdozent. 1987 bis 1989 übernahm er eine Lehrstuhlvertretung für Musikwissenschaft an der Hochschule der Künste in Berlin (seit 2001 Universität der Künste Berlin), wo er 1989 in der Nachfolge von Reinhold Brinkmann eine Berufung auf diese Professur erhielt.

Cadenbach konzipierte und leitete zahlreiche fachbereichs- bzw. fakultäts-übergreifende künstlerisch-wissenschaftliche Projekte, Symposien und Kongresse. Themen waren der Komponist Dieter Schnebel (1990, 2000), die Musikwissenschaft im vereinigten Berlin (1991), Musik und Visualisierung (1992), Walter Benjamin (1993), John Cage (1993), Friedrich Nietzsche (1994), Paul Hindemith (1995), Joseph Joachim (1995, 1997, 2007), Surrealismus und DADA (1998), Bohuslav Martinu (1999), Hermann Kretzschmar (1999), Beethoven (1996, 1999, 2001), Ernst Pepping (2001, 2006), Max Reger (2003, 2006), Richard Strauss (1999), Franz Schreker und seine Schüler (2003) und George Enescu (2005). 1997 bis 2005 gehörte er zu den tragenden Mitarbeitern des ersten Graduiertenkollegs an einer deutschen Kunsthochschule zum Thema Praxis und Theorie des künstlerischen Schaffensprozesses.

2002 richtete Cadenbach an der Universität der Künste eine Beethoven-Forschungsstelle ein, die mit Finanzierung der Deutschen Forschungsgemeinschaft die umfangreiche Edition Beethoven aus der Sicht seiner Zeitgenossen erarbeitete. Mitarbeiter an dem Projekt, das 2008 abgeschlossen wurde, waren Klaus Martin Kopitz, Oliver Korte und Nancy Tanneberger.

Schriften[Bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten]

  • Das musikalische Kunstwerk. Grundbegriffe einer undogmatischen Musiktheorie. Regensburg 1978. (Perspektiven zur Musikpädagogik und Musikwissenschaft. Band 5.)
  • Mythos Beethoven. Ausstellungskatalog. Laaber 1986.
  • Max Reger – Skizzen und Entwürfe. Quellenverzeichnis und Inhaltsübersichten. Wiesbaden 1988. (Schriftenreihe des Max-Reger-Instituts Bonn. Band 7.)
  • Max Reger und seine Zeit. Laaber 1991 (Große Komponisten und ihre Zeit.)

Aufsätze[Bearbeiten]

  • Theodor W. Adornos „Versuch über Wagner, in: Zu Richard Wagner. Acht Bonner Beiträge im Jubiläumsjahr 1983, hrsg. von Helmut Loos und Günther Massenkeil, Bonn 1984 (= Studium Universale, Band 5), S. 145–159
  • Die „Leonore“ des Pierre Gaveaux. Ein Modell für Beethovens „Fidelio“?, in: Collegium Musicologicum. Festschrift Emil Platen zum sechzigsten Geburtstag, hrsg. von Martella Gutiérrez-Denhoff, Bonn 1985, S. 100–121
  • Memento und Monumentum. Der Gedanke an den Tod in der Musik Max Regers, in: Vergänglichkeit und Denkmal. Beiträge zur Sepulkralkultur, hrsg. von Jutta Schuchard und Horst Claussen, Bonn 1985 (= Schriften des Arbeitskreises selbständiger Kultur-Institute, Band 4), S. 239–242
  • Drei letzte Quartette „nach“ Beethoven, in: Beethoven und die Nachwelt. Materialien zur Wirkungsgeschichte Beethovens, hrsg. von Helmut Loos, Bonn 1986, S. 1–14
  • „Das Werk will nur Musik sein“. Zitate in Max Regers Kompositionen, in: Reger-Studien 2. Neue Aspekte der Regerforschung, hrsg. von Susanne Shigihara, Wiesbaden 1986 (= Schriftenreihe des Max-Reger-Instituts Bonn, Band 5), S. 73–104
  • Carl Philipp Emanuel Bachs Vertonung der „Auferstehung und Himmelfahrt Jesu“ von Karl Wilhelm Ramler. Beobachtungen zur musikalischen Auslegung einer geistlichen Dichtung, in: Beiträge zur Geschichte des Oratoriums. Festschrift Günther Massenkeil zum 60. Geburtstag, hrsg. von Rainer Cadenbach und Helmut Loos, Bonn-Bad Godesberg 1986, S. 95–122
  • Max Reger: Streichsextett op. 118, in: Melos, Jg. 48 (1986), S. 91–110
  • Rheinische Sinfonieorchester vor dem Ersten Weltkrieg als Institutionen des Musiklebens, in: Beiträge zur rheinischen Musikgeschichte, Heft 136, Kassel 1987 (= Organisationsformen der Musik im Rheinland. Bericht über die Jahrestagung 1984, hrsg. von Siegfried Kross), S. 59–67
  • Ein Weg, der „eher zu einem Ziele führt als all die neuen Wege“. Max Regers letzte Cellosonate zwischen Konstruktion und Expression, in: Reger-Studien 3. Analysen und Quellenstudien, hrsg. von Susanne Popp und Susanne Shigihara, Wiesbaden 1988 (= Schriftenreihe des Max-Reger-Instituts Bonn, Band 6), S. 85–103
  • Streichquartette, die zu Symphonien wurden, und die Idee des „rechten Quartettstils“, in: Probleme der symphonischen Tradition. Internationales Musikwissenschaftliches Colloquium Bonn 1989, Kongreßbericht, hrsg. von Siegried Kross und Marie Luise Maintz, Tutzing 1990, S. 471–492
  • Dramaturgie der Form und Dialektik der Struktur im Cellokonzert von Witold Lutosławski, in: Beiträge zur Geschichte des Konzerts. Festschrift Siegfried Kross zum 60. Geburtstag, hrsg. von Reinmar Emans und Matthias Wendt, Bonn 1990, S. 423–442
  • Cherubinis „symphonistisches“ Quartett zwischen „neuem Pariser Ton“ und „roccoco, perruque u. s. w.“, in: Neue Musik und Tradition. Festschrift Rudolph Stephan zum 65. Geburtstag, hrsg. von Josef Kuckertz, Helga de la Motte-Haber und Christian Martin Schmidt, Laaber 1990, S. 209–231
  • Der implizite Hörer? – Zum Begriff einer „Rezeptionsästhetik“ als musikwissenschaftlicher Disziplin, in: Rezeptionsästhetik und Rezeptionsgeschichte in der Musikwissenschaft, hrsg. von Hermann Danuser und Friedhelm Krummacher, Laaber 1991 (= Publikationen der Hochschule für Musik und Theater Hannover, Band 3), S. 133–163
  • Max Reger: Böcklin-Suite op. 128, in: Programmusik. Analytische Untersuchungen und didaktische Empfehlungen für den Musikunterricht in der Sekundarstufe, hrsg. von Albrecht Goebel, Mainz 1992, S. 160–176
  • Konzept und Prozeß. Zur Spannung zwischen Werkbegriff und Werkerstellung in Max Regers Schaffen, in: Vom Einfall zum Kunstwerk. Zum Schaffensprozeß bei Komponisten des 20. Jahrhunderts, hrsg. von Günter Katzenberger und Hermann Danuser, Laaber 1993 (= Publikationen der Hochschule für Musik und Theater Hannover, Band 4), S. 103–137
  • 5. Symphonie c-Moll op. 67, in: Beethoven. Interpretationen seiner Werke, hrsg. von Albrecht Riethmüller, Carl Dahlhaus und Alexander L. Ringer, Laaber 1994, Band 1, S. 486–510
  • Felix Draesekes Streichquartette, in: Zum Schaffen von Felix Draeseke. Instrumentalwerke und geistliche Musik. Tagungen 1990 in Coburg und 1991 in Dresden, hrsg. von Helmut Loos, Bonn 1994 (= Veröffentlichungen der Internationalen Draeseke-Gesellschaft, Schriften, Band 5), S. 27–54
  • Joseph Joachims Programme. Die große Zeit der Bonner Kammermusikfeste von 1890 bis 1907, in: Neue Berlinische Musikzeitung – Beiträge zur Musikwissenschaft, Jg. 10 (1995), Heft 2, S. 40–57
  • Tonmalerei als Farbenkunst. Johann Leonhard Hoffmanns Versuch einer wechselseitigen Erläuterung von malerischer Harmonie und Tonkunst, in: Töne – Farben – Formen. Über Musik und die Bildenden Künste. Festschrift Elmar Budde, hrsg. v. Elisabeth Schmierer, Susanne Fontaine, Werner Grünzweig und Matthias Brzoska, Laaber 1995, S. 93–111
  • Orchideen in Elfenbeintürmen. Zur Situation der Musikwissenschaft an den Berliner Hochschulen, in: Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz 1994, hrsg. von Günther Wagner, Stuttgart und Weimar 1995, S. 341–368
  • „Phantasiekontingentierung“ – Annäherungsversuche an Ernst Peppings zweites Streichquartett (1943/1947), in: Pepping Studien I, hrsg. von Michael Heinemann und Heinrich Poos, Kassel 1996, S. 86–117
  • „Streichquartette eines Bratschers, Musikantenmusik...“ Zur Rolle der Bratsche in Hindemiths Streichquartetten, in: Hindemith-Jahrbuch XXV, Blonay 1996, S. 84–141
  • Speicher und memoria – Erfahrungen und Phantasien eines Musikwissenschaftlers bei der Arbeit am Computer, in: Kunst, Kultur und Bildung im Computerzeitalter, hrsg. von Johannes Werner Erdmann, Georg Rückriem und Erika Wolf, Berlin 1996 (= Verständigungen, Band 3), S. 105–119
  • „Musikalische Sublimierung führt von allem Sichtbarem weg”. Thesen zu Adornos Thesen zum Musikfernsehen, in: Musik befragt – Musik vermittelt. Peter Rummenhöller zum 60. Geburtstag, hrsg. von Thomas Ott und Heinz von Loesch, Augsburg 1996, S. 52–60
  • Zum gattungsgeschichtlichen Ort von Mendelssohns letztem Streichquartett, in: Felix Mendelssohn Bartholdy. Kongreßbericht Berlin 1994, hrsg. v. Christian Martin Schmidt, Wiesbaden 1997, S. 209–231
  • Vom Gang des Herankommens – Fanny und Felix wetteifern in Klavierquartetten, in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Das Werk, hrsg. von Martina Helmig, München 1997, S. 81–92
  • Einer der ersten Musikwissenschaftler des Deutschen Reiches – Hermann Kretzschmars Dissertation von 1871, in: Hermann Kretzschmar. Konferenzbericht Olbernhau 1998, hrsg. von Helmut Loos und Rainer Cadenbach, Chemnitz 1998, S. 21–40
  • „That entertainment called a discussion“ – Zeit, Bedeutung und Nichts in John Cages „Lecture on Nothing“, in: Musikwissenschaft zwischen Kunst, Ästhetik und Experiment. Festschrift für Helga de la Motte-Haber zum 60. Geburtstag, hrsg. von Reinhard Kopiez u. a., Würzburg 1998, S. 63–74
  • ¿Un cosmos sin música? (…) un „punto ciego“ en su cosmovisión [Ein Kosmos ohne Musik? Ein blinder Fleck in Humboldts Weltsicht], in: Humboldt 41 (Jubiläumsheft 1999), Nº 126, S. 72 ff.
  • „Die weichliche Schreibart“, „Beethovens letzte Zeit“ und „ein gewisses Lebensprinzip“. Perspektiven auf Fanny Hensels spätes Streichquartett (1834), in: Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy. Komponieren zwischen Geselligkeitsideal und romantischer Musikästhetik, hrsg. von Beatrix Borchard und Monika Schwarz-Danuser, Stuttgart 1999, S. 141–164
  • Versuch der Wahrnehmung von Bruckners Streichquintett als „symphonische Kammermusik“ auf der Ebene eines Vergleichs mit César Franck, in: Bruckner-Probleme. Internationales Kolloquium 7.–9. Oktober 1996 in Berlin, hrsg. von Albrecht Riethmüller, Stuttgart 1999 (= Beihefte zum Archiv für Musikwissenschaft, Band 45), S. 104–114
  • Neefe als Literat, in: Christian Gottlob Neefe. Eine eigenständige Künstlerpersönlichkeit. Tagungsbericht Chemnitz 1998, hrsg. von Helmut Loos, Chemnitz 1999, S. 151–166
  • „Künstlerleben“ – Erwägungen zu einer romantischen Vorstellung mit Bezug auf Beethovens Musik, in: Beethoven. Studien und Interpretationen (= Internationale Konferenzbeiträge zu den Ludwig van Beethoven Osterfestivals), hrsg. von Mieczyslaw Tomaszewski und Magdalena Chrenkoff, Krakau 2000, S. 93–101
  • Die „Léonore“ vor der „Leonore“ oder: „das Licht der gescheiden und Sinnigen französischen opern“ – Ansatzpunkte für eine Perspektive Beethovens auf den „Fait historique en deux actes et en prose, mêlé de chants“ von Bouilly und Gaveaux, in: Von der Leonore zum Fidelio. Bericht der Konferenz Bonn 1997 (= Bonner Schriften zur Musikwissenschaft, Band 4), hrsg. von Helga Lühning und Wolfram Steinbeck, Frankfurt/Main usw. 2000, S. 93–119
  • „...jedes Werk in einer anderen Sprache“ oder „zu viel und zu unkritisch...“? – Vergleichende Erwägungen zur Kammermusik von Richard Strauss, in: Richard Strauss und die Moderne. Bericht über das Internationale Symposium München, 21. bis 23. Juli 1999, hrsg. von Bernd Edelmann, Birgit Lodes und Reinhold Schlötterer, München 2001 (= Veröffentlichungen der Richard-Strauss-Gesellschaft, Band 17), S. 227–250
  • Wie Hugo Riemann sich von Carl Fuchs dabei helfen ließ, „das erlösende Wort“ einmal bei Nietzsche zu finden. Zu einer vergessenen Kontroverse über künstlerisches Schaffen und „Phrasierung“, in: Hugo Riemann (1849–1919): Musikwissenschaftler mit Universalanspruch. Konferenzbericht Sondershausen 1999, hrsg. von Klaus Mehner und Tatjana Böhme-Mehner, Köln und Weimar 2001, S. 69–91
  • Neue Kontingentierungen – Zur Neuorientierung Ernst Peppings während der ersten Nachkriegsjahre im Lichte seiner Verlagskorrespondenz, in: „Für die Zeit – gegen den Tag“. Die Beiträge des Berliner Ernst-Pepping-Symposiums 9. bis 13. Mai 2001, hrsg. von Michael Heinemann, Köln 2002 (= Pepping-Studien, Band 3), S. 261–281
  • Gleichzeitigkeit als Problem – Beethovens und Schuberts Streichquartette vom Juni 1826, in: Beethoven. Studien und Interpretationen II, hrsg. von Mieczyslaw Tomaszewski und Magdalena Chrenkoff, Kraków 2003, S. 221–236
  • Die kontingente Kunst – Beethovens Symphonik: ein Konzept aufgeklärter Musik?, in: Beethoven. Studien und Interpretationen II, hrsg. von Mieczyslaw Tomaszewski und Magdalena Chrenkoff, Kraków 2003, S. 17–24
  • Komponierte Fantasien – Zur Spannung zwischen freiem Entwurf und kompositorischem Verfahren im Ausgang von „aufgeklärter Musik“, in: Entwerfen und Entwurf, hrsg. von Gundel Mattenklott und Friedrich Weltzien, Berlin 2003, S. 107–125
  • Kunstorientierte Wissenschaft. Justus Hermann Wetzels Publikationen zur Musik, in: Justus Hermann Wetzel. Komponist, Schriftsteller, Lehrer, hrsg. von Nancy Rudloff, Klaus Martin Kopitz und Dietmar Schenk, Berlin 2004 (= Schriften aus dem UdK-Archiv, Band 7), S. 27–34
  • Max Regers Vaterländische Ouvertüre op. 140 als Paradebeispiel deutscher Musik, in: Helmut Loos und Stefan Keym (Hrsg.), Nationale Musik im 20. Jahrhundert. Kompositorische und soziokulturelle Aspekte der Musikgeschichte zwischen Ost- und Westeuropa. Konferenzbericht Leipzig 2002, Leipzig 2004, S. 422–446
  • Gartenkunst und Musik. Mutmaßungen zu ihrer Assoziation in 14 Textstellen bei Kant, in: Gegen den Strom. Gert Gröning zum 60. Geburtstag, hrsg. von Uwe Schneider u. Joachim Wolschke-Bulmahn, Hannover 2004 (= Beiträge zur räumlichen Planung, Band 76), S. 39–56
  • Ende und Abschluss – Überlegungen und textkritische Anmerkungen zu Beethovens letztem Werk op. 135, in: Werk und Geschichte – Musikalische Analyse und historischer Entwurf. Festschrift Rudolf Stephan zum 75. Geburtstag, hrsg. im Auftrag des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz von Thomas Ertelt, Mainz 2005, S. 79–100
  • Musik zwischen den Zeilen. Beobachtungen am Text und beim Hören von John Cages String Quartet in Four Parts, in: Zwischen Komposition und Hermeneutik. Festschrift für Hartmut Fladt, hrsg. von Ariane Jeßulat, Andreas Ickstadt u. Martin Ullrich, Würzburg 2005, S. 347–363
  • Streichquartett op. 41 Nr. 3 A-Dur, in: Helmut Loos (Hrsg.), Robert Schumann – Interpretationen seiner Werke, Laaber 2005, Band 1, S. 252–272
  • Freie Form, strenger Satz, künstliche Figuren und zyklische Bindung. Zur Dialektik von neu und alt in Beethovens Cellosonaten op. 102, in: Beethoven 3. Studien und Interpretationen, hrsg. von Mieczyslaw Tomaszewski und Magdalena Chrenkoff, Kraków 2006, S. 109–124
  • Zwischen Basis und Ballast – Reflexionen zur aktuellen Kanon-Diskussion, in: MusikTheorie. Zeitschrift für Musikwissenschaft, Band 21 (2006), Heft 1, S. 69–78
  • Gattungsbeiträge oder was? Pendereckis Kammermusik für Streicher; in: Krzysztof Penderecki – Musik im Kontext. Konferenzbericht Leipzig 2003, hrsg. von Helmut Loos und Stefan Keym, Leipzig 2006, S. 216–229
  • Zuletzt ganz fatal und verleidet: „So, dachte ich denn, könne es auch in Düsseldorf sein“, in: Schumann und die Öffentlichkeit. Hans Joachim Köhler zum 70. Geburtstag, hrsg. von Helmut Loos, Leipzig 2007, S. 75–91
  • Einige apologetische Erwägungen zur musikgeschichtlichen Relevanz von Athanasius Kirchers Phantasien zur Musiktherapie, in: Ars magna musices – Athanasius Kircher und die Universalität der Musik. Vorträge des deutsch-italienischen Symposiums aus Anlass des 400. Geburtstages von Athanasius Kircher (1602–1680), hrsg. von Markus Engelhardt und Michael Heinemann, Laaber 2007 (= Analecta musicologica, Band 38), S. 227–252
  • „Höllenhund Weigl“ – „Alles bey ihm ist empirisch aus Erfahrung“. Joseph Weigl aus der Sicht Beethovens und seines Kreises, in: Marcus Lippe (Hrsg.), Oper im Aufbruch. Gattungskonzepte des deutschsprachigen Musiktheaters um 1800, Regensburg 2007 (= Kölner Beiträge zur Musikwissenschaft, Band 9), S. 347–381
  • „Was ist Musik?“ oder: Die Mühen des Begriffs. Disparate Antworten auf eine eigentlich philosophische Frage, in: Ulrich Tadday (Hrsg.), Musikphilosophie, München 2007 (= Musik-Konzepte, Sonderband), S. 182–203

Weblinks[Bearbeiten]