Robert Baer

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Robert "Bob" Booker Baer (* 1. Juli 1952 in Los Angeles)[1] ist ein ehemaliger Mitarbeiter des US-amerikanischen Geheimdienstes CIA. Er ist Autor mehrerer Bücher, in denen er seine Erfahrungen im Dienst der CIA dokumentierte, und gilt heute als Experte für den Nahen Osten.

Baer wuchs in Aspen, Colorado auf, wo er anfangs eine Karriere als professioneller Skifahrer plante. Diese musste er jedoch schon nach kurzer Zeit aufgrund schlechter schulischer Leistungen aufgeben. Seine Mutter schickte ihn auf die Culver Military Academy in Indiana. 1976 machte er seinen Abschluss an der School of Foreign Services der Georgetown University und fing wenig später an der University of California at Berkeley an.

Baer trat 1976 in die CIA ein, wo er als Operationsleiter arbeitete. Direkt nach seinem Eintritt absolvierte er ein einjähriges Training, welches eine viermonatige paramilitärische Ausbildung einschloss. Einsatzorte während seiner Arbeit waren der Nordirak, Duschanbe, Rabat, Beirut, Khartum, Paris und Neu-Delhi. Seine Aufgabe bestand in der Infiltrierung von Organisationen wie Hisbollah und Al-Qaida. Baer spricht neben seiner englischen Muttersprache fließend Arabisch, Persisch, Französisch und Deutsch.

1997 verließ er die CIA nach erfolglosen Versuchen, die US-Regierung unter Bill Clinton zur Unterstützung des irakischen Aufstandes gegen Saddam Hussein zu bewegen. Er wurde bei seinem Austritt mit der Career Intelligence Medal ausgezeichnet. In seinem 2002 erschienenen Bestseller See no Evil (dt. Der Niedergang der CIA) dokumentierte Baer seine während der Arbeit für die CIA gesammelten Erfahrungen.

Baers Werke See No Evil und Sleeping with the Devil lieferten die Vorlage für den 2005 fertiggestellten Film Syriana. Die Person des Film-Charakters Bob Barnes (gespielt von George Clooney) wurde Robert Baer nachempfunden. 2005 war er Co-Autor und Präsentator des Dokumentarfilms The Cult of the Suicide Bomber, der im Jahr darauf für den Emmy nominiert wurde.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. California Birth Index