Robert Hoffmeister

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Robert Hoffmeister (* 22. Dezember 1899 in Dortmund; † 30. Januar 1966 in Hannover) war ein deutscher Politiker (SPD).

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nach dem Schulbesuch absolvierte Hoffmeister eine Ausbildung zum Buchdrucker, die er mit der Gesellenprüfung abschloss. Anschließend ging er auf Wanderschaft. Er bildete sich an der Akademie der Arbeit in Frankfurt am Main weiter und arbeitete während der Zeit der Weimarer Republik als Parteisekretär in Nienburg/Weser.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Hoffmeister im Mai 1933 aus politischen Gründen verhaftet und im KZ Moringen interniert. Im Oktober des gleichen Jahres wurde er von dort aus ins Emslandlager überführt. Nach seiner Haftentlassung im Dezember 1933 arbeitete er als Tabakhändler in Nienburg. Von 1939 bis 1945 nahm er als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil.

Später war Hoffmeister Verlagsdirektor der Hannoverschen Presse.

Partei[Bearbeiten]

Hoffmeister trat 1918 in die SPD ein und hatte sich 1920 am Generalstreik gegen den Kapp-Putsch beteiligt.

Abgeordneter[Bearbeiten]

Hoffmeister war seit 1929 Ratsmitglied der Stadt Nienburg und von 1929 bis 1933 Mitglied des Provinziallandtages der Provinz Hannover. Er gehörte 1946 dem Ernannten Hannoverschen Landtag an und war hier Vorsitzender der SPD-Fraktion. 1947 wurde er in den Niedersächsischen Landtag gewählt, dem er bis zu seinem Tode als Vorsitzender der SPD-Fraktion angehörte.

Öffentliche Ämter[Bearbeiten]

Hoffmeister amtierte seit 1946 als Bürgermeister der Stadt Nienburg.

Ehrungen[Bearbeiten]

Quelle[Bearbeiten]

  • Barbara Simon: Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch. 1996, Seite 169