Rutger Beke

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Rutger Beke in Knokke, Belgien 2008

Rutger Beke (* 8. August 1977 in Halle) ist ein ehemaliger belgischer Triathlet und mehrfacher Ironman-Sieger (2007, 2009).

Werdegang[Bearbeiten]

1996 und 1997 wurde Rutger Beke Begischer Jugend-Triathlon-Staatsmeister.

2002 wurde er Dritter bei der Langdistanz-Weltmeisterschaft in Nizza und im Folgejahr 2003 wurde er Vize-Weltmeister beim Ironman Hawaii.

In die Medien geriet Beke auch durch seinen vermeintlichen Dopingmissbrauch: Er wurde 2004 bei der A- und B-Probe positiv auf EPO getestet und für 18 Monate gesperrt. Ein Jahr später lieferte die Universität in Leuven den Beweis, dass er nicht positiv war. Beim Belgier kam es aufgrund harten Trainings zu einer Nieren-Unterfunktion. Hierdurch gelangten Proteine in den Urin, die den Test verfälschten.
Ein belgisches Gericht sprach den Triathleten schließlich frei. Schadensersatzklagen gegen die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und die beiden beteiligten Labors laufen.[1]

Im Mai 2011 erklärte er nach acht Jahren als Profi-Athlet das Ende seiner aktiven Laufbahn.[2]

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

(DNF – Did Not Finish)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nach einer Meldung des Online-Magazins triathlon vom 27. November 2007 wird der Fall Rutger Beke gemäß Ankündigung von Vertretern der WADA neu aufgerollt.
  2. Rutger Beke retires (31. Mai 2011)
  3. Heather Fuhr Race Report - ½ Ironman California
  4. Ironman Cozumel 2009: Rutger Beke gewinnt Premiere deutlich
  5. Ironman Cozumel: Van Vlerken und Beke siegen bei Premiere
  6. Neveu und Estedt neue Langdistanz-Weltmeister

Weblinks[Bearbeiten]

  • Rutger Beke in der Datenbank der ITU auf Triathlon.org (englisch), abgerufen am 17. Juni 2014