Rypin

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Rypin
Wappen von Rypin
Rypin (Polen)
Rypin
Rypin
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kujawien-Pommern
Landkreis: Rypin
Fläche: 10,96 km²
Geographische Lage: 53° 4′ N, 19° 24′ O53.06666666666719.4Koordinaten: 53° 4′ 0″ N, 19° 24′ 0″ O
Höhe: 118 m n.p.m
Einwohner: 16.824
(30. Jun. 2014)[1]
Postleitzahl: 87-500 bis 87-501
Telefonvorwahl: (+48) 54
Kfz-Kennzeichen: CRY
Wirtschaft und Verkehr
Straße: BrodnicaSierpc
Schienenweg: DanzigWarschau
Nächster int. Flughafen: Warschau
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Fläche: 10,96 km²
Einwohner: 16.824
(30. Jun. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 1535 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0412011
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Marek Błaszkiewicz
Adresse: ul. Warszawska 40
87-500 Rypin
Webpräsenz: www.rypin.eu

Rypin (1942–45 Rippin) ist eine Stadt in der polnischen Woiwodschaft Kujawien-Pommern und liegt an der Rypienica etwa 50 km östlich von Thorn. Rypin ist Sitz des Powiat Rypiński und hat ca. 16.500 Einwohner.

Geschichte[Bearbeiten]

Badeanstalt
Kościół Najświętszego Serca Jezusa Chrystusa w Rypinie.jpg

Rippin wurde im Jahr 1065 zu ersten Mal erwähnt. Im 12. Jahrhundert war es Sitz einer Kastellanei. Die Verleihung des Stadtrechtes erfolgte 1345. Um 1409/1431 wurde die Stadt durch den Deutschen Orden zerstört. 1793 kam Rypin durch die Zweite Teilung Polens an Preußen. Während der napoleonischen Zeit wurde es 1807 in das Herzogtum Warschau eingegliedert. Nach dem Wiener Kongress 1815 wurde es Kongresspolen zugeschlagen und kam damit zum Russischen Reich. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde es wieder polnisch. Nach dem deutschen Polenfeldzug war Rypin (Rippin) im Zweiten Weltkrieg Teil des Reichsgaues Danzig-Westpreußen. Der Landkreis Rypin wurde 1975 aufgelöst, aber nach der Verwaltungsreform in Polen 1999 wieder eingerichtet.

Gmina[Bearbeiten]

Die Landgemeinde (gmina wiejska) Rypin umfasst eine Fläche von 131,9 km² mit 7413 Einwohnern (30. Juni 2014). Dazu gehören folgende Ortschaften (jedoch nicht die Stadt Rypin selbst):

polnischer Name deutscher Name (1942-45)
Balin Rübenfeld
Borzymin Bören
Cetki Setten
Czyżewo Zeising
Dębiany Eichelgrund (1939-42 Dembiany)
Dylewo Dielen
Głowińsk Treuglöwen
Godziszewy Godesfeld
Iwany Hannedorf
Jasin Jansen
Kowalki Schmiedehof
Kwiatkowo Blütenhof
Linne Linne
Marianki Marienkaten
Nowe Sadłowo Neusedlau
Podole Pudel
Puszcza Öderwald
Rakowo Krebswasser
Rusinowo Rauschenfeld
Sadłowo Sedlau
Sadłowo-Rumunki Sedlau-Räumung
Sikory
Starorypin Altrippin
Stawiska Wiesken
Stępowo Stempau (1939-42 Stempowo)
Zakrocz Sagert

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rypin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 6. Dezember 2014.