Südliche Morava

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Јужна Морава/Južna Morava
bul. Южна Морава, deut. Südliche Morava
Vorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt
Die Südliche Morava bei Niš

Die Südliche Morava bei Niš

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Serbien
Flusssystem Donau
Abfluss über Morava → Donau → Schwarzes Meer
Zusammenfluss von Binačka Morava und Moravica
42° 26′ 45″ N, 21° 46′ 15″ O42.44594521.770843
Vereinigung mit der Westlichen Morava zur Morava43.69916666666721.405Koordinaten: 43° 41′ 57″ N, 21° 24′ 18″ O
43° 41′ 57″ N, 21° 24′ 18″ O43.69916666666721.405
Vorlage:Infobox Fluss/HÖHENUNTERSCHIED_fehlt
Länge 246 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen (mit Quellfluss Binačka Morava 295 km)
Einzugsgebiet 15.469 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
AbflussVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen MQ
100 m³/s
Linke Nebenflüsse Jablanica, Veternica, Pusta reka, Toplica
Rechte Nebenflüsse Vrla, Vlasina, Nišava, Sokobanjska Moravica
Mittelstädte Vranje, Bujanovac

Die Južna Morava (Serb-kyrill.:Јужна Морава), deutsch auch Südliche Morava, ist der rechte Quellfluss der Großen Morava im Osten Serbiens.

Etymologie[Bearbeiten]

Der Name Südliche Morava in Abgrenzung zur Westlichen Morava, dem linken Quellfluss der Großen Morava, hat sich erst im 20. Jahrhundert eingebürgert. Vor allem in der geografischen Literatur des 19. Jahrhunderts findet sich häufig die Bezeichnung Bulgarische Morawa (bulgarisch Българска Морава)[1], da die Region zu jener Zeit dem Siedlungsgebiet der Bulgaren zugerechnet wurde. Die Westliche Morava wurde dagegen Serbische Morava genannt.

Verlauf[Bearbeiten]

Der längste Quellfluss der Südlichen Morava, die Binačka Morava, entspringt im äußersten Norden Mazedoniens, etwa 20 km nördlich von Skopje. Bei Bujanovac vereinigt dieser sich mit einem der Flüsse namens Moravica und heißt von nun an Südliche Morava. Deren Weg führt sie über 20 km durch eine weite und fruchtbare Ebene. Hinter Vranje verengt diese sich zu einer tiefen Schlucht zwischen den Gebirgen Kukavica und Krajiste, die sich nach etwa 30 km bei Leskovac wieder öffnet. Durch dieses Tal verlaufen auch die Hauptverkehrsströme (Fernstraße, Bahn) von Serbien nach Mazedonien und Griechenland.

Hinter Leskovac beginnt die Ebene von Niš, die einen sehr fruchtbaren und dicht besiedelten Teil Serbiens darstellt. Hier fließen der Südlichen Morava von links die Toplica und von rechts die Nišava zu. Anschließend mündet von rechts die Sokobanjska Moravica. Kurz vor dem Zusammenfluss mit der Westlichen Morava bei Stalać windet sich der Fluss erneut auf 18 km Länge durch ein enges Tal, welches sich dann zur Morava-Ebene öffnet.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Südliche Morava – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geheimes Abkommen zwischen Bulgarien und Deutschland 6. September 1915 und Wolfdieter Bihl (Hrsg.): Deutsche Quellen zur Geschichte des Ersten Weltkrieges. Darmstadt 1991, ISBN 3-534-08570-1, S. 145f. (Dok.-Nr.68) (Wortlaut)