Oasia (Schiff)

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Oasia
Als Saga Ruby vor Anker in Stockholm

Als Saga Ruby vor Anker in Stockholm

p1
Schiffsdaten
Flagge BahamasBahamas (Handelsflagge) Bahamas
andere Schiffsnamen
  • Vistafjord (1973-2000)
  • Caronia (2000-04)
  • Saga Ruby (2004-14)
Schiffstyp Passagierschiff
Heimathafen Oslo, Norwegen (1973–1983)
Nassau, Bahamas
(1983–2000)
London, GB (2000–2010)
Valletta, Malta (2010–2014)[1]
Bauwerft Swan Hunter Shipbuilders (Wallsend, Vereinigtes Königreich)
Baunummer 39
Kiellegung 20. April 1971
Stapellauf 1. Mai 1972[1]
Indienststellung Mai 1973[1]
Außerdienststellung Januar 2014[1]
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
191,08[1] m (Lüa)
Breite 25,05 m
Tiefgang max. 8,25 m
Vermessung 24.492 BRZ / 9.356 NRZ
 
Besatzung 380[2]
Maschine
Maschine dieselmechanisch
2 × Dieselmotor (Sulzer 9RD68)
Maschinen-
leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat
17.650 kW (23.997 PS)
Geschwindigkeit max. 21,5 kn (40 km/h)
Propeller 2 × Festpropeller
Transportkapazitäten
Tragfähigkeit 5.954 tdw
Zugelassene Passagierzahl 680[2]
Sonstiges
Klassifizierungen

Det Norske Veritas

Registrier-
nummern

IMO-Nr. 7214715[1]

Die Oasia (ex Saga Ruby, Caronia, Vistafjord) ist ein ehemaliges Kreuzfahrtschiff, das bis Januar 2014 von der Reederei Saga Shipping Company betrieben wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Die heutige Oasia entstand auf der britischen Werft Swan Hunter Shipbuilders in Wallsend mit der Baunummer 39 und wurde unter dem Namen Vistafjord am 15. Mai 1973 an die norwegische Reederei NAL Norske Amerikalinje (Norwegische Amerikalinie) abgeliefert. Diese betrieb es zusammen mit ihrem älteren Schwesterschiff Sagafjord im weltweiten Kreuzfahrtprogramm.

Im Mai 1980 wurden beide Schiffe an die Tochterfirma NAC Norwegian American Cruises übertragen.[3] 1981–1982 wurde die Vistafjord als „Traumschiff“ im deutschen Fernsehen einem breiten Publikum bekannt.

Im Oktober 1983 wurde die NAC von der Reederei Cunard Line übernommen, und die Vistafjord wurde zusammen mit der Sagafjord unter der Flagge der Bahamas in Fahrt gebracht. Im Dezember 1999 ließ Cunard die Vistafjord für fünf Millionen US-$ renovieren und beheimatete das Schiff als Caronia unter britischer Flagge in Southampton. Sie war damit das dritte Schiff, das diesen Namen erhielt.[4]

Cunard verkaufte die Caronia im Juli 2004 an die Reederei Acromas Shipping, einer Tochtergesellschaft des britischen Unternehmens Acromas Travel, die das Schiff schließlich in Saga Ruby umtaufte und zusammen mit dem ebenfalls umgetauften Schwesterschiff Saga Rose betrieb. Nach der Modernisierung in einer maltesischen Werft lief die Saga Ruby im März 2005 zu ihrer ersten Kreuzfahrt aus. Im Juli 2010 wurde das Schiff in das Schiffsregister Maltas überführt und blieb bis 2013 in der Bereederung von Acromas Shipping. Im letzten Betriebsjahr 2013/14 lief das Schiff unter dem Management von V.Ships Leisure. Bis zum Januar 2014 wurde die Saga Ruby als Kreuzfahrtschiff betrieben, die letzte Reise endete am 9. Januar in Southampton.

Neue Nutzung als Hotelschiff[Bearbeiten]

Das Schiff wurde für 14 Millionen US-Dollar and das Unternehmen Millennium View Limited (einer Tochtergesellschaft eines singapurischen Unternehmens) verkauft, die das Schiff dem Management von FleetPro Ocean aus Miami unterstellte. Es ist vorgesehen, das inzwischen in Oasia umbenannte und auf den Bahamas registrierte Schiff,[5] als Hotelschiff in Myanmar einzusetzen.[6]

Maschinenanlage und Antrieb[Bearbeiten]

Das Schiff wird von zwei langsamlaufenden Neunzylinder-Zweitakt-Schiffsdieselmotoren des Typs Sulzer RD68 angetrieben, die von George Clark & North Eastern Marine in Lizenz gebaut wurden und ihre Kraft über Wellenanlagen direkt auf die beiden Festpropeller übertragen. Für die Stromversorgung an Bord sind sieben Dieselgeneratoren von Bergen Diesel und Cummins sowie ein Notgenerator von Caterpillar vorhanden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: IMO 7214715 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b c d e f Registereintrag der „Saga Ruby“. Det Norske Veritas, abgerufen am 22. November 2011.
  2. a b Saga Group: Explore the "Saga Ruby". Abgerufen am 22. November 2011.
  3. Micke Asklander: Historische und technische Daten. Abgerufen am 22. Dezember 2011.
  4. Cunard Line: Cunard Heritage - The Fleet. Abgerufen am 22. Dezember 2011.
  5. Martin Cox: Saga Ruby As Burma Hotel, Maritime Matters (englisch). Abgerufen am 5. Februar 2014.
  6. „Saga Ruby“ wird Hotelschiff in Myanmar, Täglicher Hafenbericht, 3. Februar 2014.