Saint-Benoît-sur-Loire
| Saint-Benoît-sur-Loire | ||
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| Region | Centre | |
| Département | Loiret | |
| Arrondissement | Orléans | |
| Kanton | Ouzouer-sur-Loire | |
| Koordinaten | 47° 49′ N, 2° 18′ O47.8105555555562.3061111111111113Koordinaten: 47° 49′ N, 2° 18′ O | |
| Höhe | 113 m (105–115 m) | |
| Fläche | 18,27 km² | |
| Einwohner | 2.024 (1. Jan. 2009) | |
| Bevölkerungsdichte | 111 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 45730 | |
| INSEE-Code | 45270 | |
Saint-Benoît-sur-Loire (wörtlich: St. Benedikt an der Loire) ist eine Gemeinde mit 2024 Einwohnern (Stand 1. Januar 2009) im französischen Département Loiret in der Region Centre.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort ist bekannt für seine romanische Benediktinerabtei, in der sich Reliquien des heiligen Benedikt von Nursia befinden sollen. Die Abtei wurde um 640 gegründet und erlangte große Berühmtheit. Vor allem im Mittelalter war die Klosterkirche von Saint-Benoît-sur-Loire ein Ziel für viele Pilger und Wallfahrer. Ebenfalls großes Ansehen genoss die vom hl. Odo von Cluny gegründete Klosterschule.
Früher trug der Ort den Namen Fleury; seine Umbenennung in Saint-Benoît-sur-Loire erfolgte, nachdem 653 die Gebeine des hl. Benedikt von Monte Cassino hierher gebracht worden waren. 1562 wurde die Abtei von den Hugenotten zerstört, und die reiche Bibliothek ging verloren.
Die derzeit vierzig im Kloster lebenden Benediktinermönche bevorzugen bis heute den alten Namen Fleury. Die Einwohner des Dorfes hingegen bezeichnen sich selbst jedoch alle als Benoîts, also als Benediktiner.
[Bearbeiten] Mit dem Ort verbundene Personen
- Max Jacob, Schriftsteller