Sankt Marein bei Knittelfeld

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Sankt Marein bei Knittelfeld
Wappen von Sankt Marein bei Knittelfeld
Sankt Marein bei Knittelfeld (Österreich)
Sankt Marein bei Knittelfeld
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Murtal
Kfz-Kennzeichen: MT (ab 1.7.2012; alt: KF)
Fläche: 60,72 km²
Koordinaten: 47° 16′ N, 14° 52′ O47.27111111111114.860555555556698Koordinaten: 47° 16′ 16″ N, 14° 51′ 38″ O
Höhe: 698 m ü. A.
Einwohner: 1.245 (1. Jän. 2014)
Postleitzahl: 8733
Vorwahl: 03515
Gemeindekennziffer: 6 20 29
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Kirchbichl 4
8733 Sankt Marein bei Knittelfeld
Website: www.st-marein-knittelfeld.gv.at
Politik
Bürgermeister: Bruno Aschenbrenner [1] (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
7
5
2
1
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Sankt Marein bei Knittelfeld im Bezirk Murtal
Amering Apfelberg Bretstein Eppenstein Feistritz bei Knittelfeld Flatschach Fohnsdorf Gaal Großlobming Hohentauern Judenburg Kleinlobming Knittelfeld Kobenz Maria Buch-Feistritz Obdach Oberkurzheim Oberweg Oberzeiring Pöls Pusterwald Rachau Reifling Reisstraße Sankt Anna am Lavantegg Sankt Georgen ob Judenburg Sankt Johann am Tauern Sankt Lorenzen bei Knittelfeld Sankt Marein bei Knittelfeld Sankt Margarethen bei Knittelfeld Sankt Oswald-Möderbrugg Sankt Peter ob Judenburg Sankt Wolfgang-Kienberg Seckau Spielberg Unzmarkt-Frauenburg Weißkirchen in Steiermark Zeltweg SteiermarkLage der Gemeinde Sankt Marein bei Knittelfeld im Bezirk Murtal (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Sankt Marein bei Knittelfeld ist eine Gemeinde mit 1245 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Murtal und Gerichtsbezirk Judenburg in der Steiermark. Ab 1. Jänner 2015 ist sie Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit der Gemeinde Feistritz bei Knittelfeld zusammengeschlossen, die neue Gemeinde wird den Namen „Sankt Marein-Feistritz“ führen.[2]

Geografie[Bearbeiten]

Sankt Marein bei Knittelfeld liegt in der Steiermark unweit der Mündung des Leissingbaches in die Mur.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 12 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[3]):

  • Feistritzgraben (1)
  • Fentsch (121)
  • Fressenberg (43)
  • Greith (124)
  • Hof (117)
  • Kniepaß (11)
  • Laas (64)
  • Mitterfeld (16)
  • Prankh (129)
  • Sankt Marein bei Knittelfeld (304)
  • Sankt Martha (182)
  • Wasserleith (108)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Fressenberg, Greuth, Prank, St. Marein und Wasserleith.

Sankt Marein bei Knittelfeld und Sankt Martha vom Zuckenhut
Sankt Martha von Süden
Die Ortschaften Mitterfeld und Moos von Südwesten

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort war Teil der 1122 entstandenen Mark Steiermark, die 1180 als Herzogtum Steiermark von Bayern getrennt wurde. Ebenso ist Sankt Marein Stammsitz des alten Adelsgeschlechtes derer von Pranckh, welches seinen Stammsitz auf Schloss Pranckh in Prankh hatte. Das 1140 hier gegründete Augustiner-Chorherrenstift wurde schon 1142 nach Seckau verlegt. Ab 1192 wurde das Gebiet durch die Babenberger in Personalunion zwischen Österreich und der Steiermark regiert. Von 1282 bis 1918 stand das Gebiet unter der Herrschaft der Habsburger. 1849/50 wurde die politische Gemeinde St. Marein errichtet.[4]

Am 6. November 1918 kam Sankt Marein bei Knittelfeld als Teil der Steiermark zur Republik Deutsch-Österreich. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam der Ort zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war er Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Marein bei Knittelfeld

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

  • 7 SPÖ – stellt den Vizebürgermeister und den Gemeindekassier [1]
  • 5 ÖVP – stellt den Bürgermeister [1]
  • 2 FPÖ
  • 1 BZÖ

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Matthias Gruber (SPÖ Altbürgermeister)

Literatur[Bearbeiten]

  • Josef Riegler: Die Geschichte der Gemeinde St.Marein bei Knittelfeld, Hausmannstätten 1999.
  • Peter Ruggenthaler: Zwangsarbeit in St.Marein bei Knittelfeld in: Stefan Karner/Peter Ruggenthaler: Zwangsarbeit in der Land- und Forstwirtschaft auf dem Gebiet Österreichs 1939 bis 1945, Wien 2004, S.371-416.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatÜberraschender Wechsel. In: Kleine Zeitung. Abgerufen am 11. April 2010.
  2. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 10. Oktober 2013 über die Vereinigung der Gemeinden Feistritz bei Knittelfeld und Sankt Marein bei Knittelfeld, beide politischer Bezirk Murtal. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 15. November 2013. Nr. 120, 32. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 631.
  3. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  4. Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sankt Marein bei Knittelfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien