Seckau

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Seckau (Begriffsklärung) aufgeführt.
Seckau
Wappen von Seckau
Seckau (Österreich)
Seckau
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Murtal
Kfz-Kennzeichen: MT (ab 1.7.2012; alt KF)
Fläche: 46,24 km²
Koordinaten: 47° 17′ N, 14° 47′ O47.27514.785843Koordinaten: 47° 16′ 30″ N, 14° 47′ 6″ O
Höhe: 843 m ü. A.
Einwohner: 1.285 (1. Jän. 2014)
Postleitzahl: 8732
Vorwahl: 03514
Gemeindekennziffer: 6 20 34
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Seckau 63
8732 Seckau
Website: www.seckau.at
Politik
Bürgermeister: Simon Pletz (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
12
3
12 
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Seckau im Bezirk Murtal
Amering Apfelberg Bretstein Eppenstein Feistritz bei Knittelfeld Flatschach Fohnsdorf Gaal Großlobming Hohentauern Judenburg Kleinlobming Knittelfeld Kobenz Maria Buch-Feistritz Obdach Oberkurzheim Oberweg Oberzeiring Pöls Pusterwald Rachau Reifling Reisstraße Sankt Anna am Lavantegg Sankt Georgen ob Judenburg Sankt Johann am Tauern Sankt Lorenzen bei Knittelfeld Sankt Marein bei Knittelfeld Sankt Margarethen bei Knittelfeld Sankt Oswald-Möderbrugg Sankt Peter ob Judenburg Sankt Wolfgang-Kienberg Seckau Spielberg bei Knittelfeld Unzmarkt-Frauenburg Weißkirchen in Steiermark Zeltweg SteiermarkLage der Gemeinde Seckau im Bezirk Murtal (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Seckau mit Benediktinerabtei
Blick über die Seckauer Tauern vom Seckauer Zinken (links) bis zur Hochalm (Wallfahrtskirche Maria Schnee); rechts unten Seckau

Seckau ist eine Marktgemeinde mit 1285 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) in Österreich in der Steiermark und Teil des Bezirkes Murtal bzw. des Gerichtsbezirkes Judenburg. Sie gilt als Fremdenverkehrsort und ist vor allem durch ihre Benediktinerabtei bekannt. Seckau ist als ehemaliger steirischer Bischofssitz auch einer der beiden Namensgeber der heutigen Diözese Graz-Seckau.

Geografie[Bearbeiten]

Der Ort liegt am Südfuß der Seckauer Alpen in einem Seitental des Murtals.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Marktgemeinde Seckau gliedert sich in die Katastralgemeinden Dürnberg, Neuhofen und Seckau.

Geschichte[Bearbeiten]

1660 erhielt der Ort Seckau das Marktrecht. Die politische Gemeinde Seckau wurde 1849/50 errichtet.[1]

Bedeutend ist insbesondere die 1140 als Augustiner-Chorherrenstift gegründete Abtei Seckau (mit der Basilika Seckau), die 1883 durch Benediktiner neu besiedelt wurde und 1940-45 wiederum aufgehoben war. Von 1940 bis 1945 befand sich in der Abtei eine Nationalpolitische Erziehungsanstalt.

1218 bis 1782 war Seckau Bischofssitz der Diözese Graz-Seckau. 1886 stürzte der Nordturm der Basilika ein, woraufhin beide Türme zwischen 1891 und 1893 unter dem Gründungsabt Ildephons Schober wieder errichtet wurden. Weiters enthält der Gebäudekomplex das Abteigymnasium Seckau, eine katholische Privatschule.

Wappen[Bearbeiten]

Das Gemeindewappen der Marktgemeinde Seckau ist geteilt in Hermelin und Rot. Es leitet sich ab vom mittelalterlichen Wappen der Seckauer Dompröpste.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Seckau

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Söhne und Töchter von Seckau[Bearbeiten]

Mit Seckau verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Seckau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien