Schlacht an der Adda

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Schlacht an der Adda
Schlacht an der Adda des Malers Spiavonetti
Schlacht an der Adda des Malers Spiavonetti
Datum 25. April27. April 1799
Ort Bei Cassano d’Adda, heutiges Italien
Ausgang Sieg der russisch-österreichische Armee, Besetzung von Mailand
Konfliktparteien
Russisches Kaiserreich 1721Russisches Kaiserreich Russland
HabsburgermonarchieHabsburgermonarchie Österreich
Frankreich 1804Erste Französische Republik Frankreich
Befehlshaber
Russisches Kaiserreich 1721Russisches Kaiserreich Alexander Suworow Frankreich 1804Erste Französische Republik Jean-Victor Moreau
Truppenstärke
43.000 28.000
Verluste
2.500 Tote und Verwundete 2.500 Tote und Verwundete
5.000 Gefangene

Die Schlacht an der Adda war eine Schlacht des Zweiten Koalitionskrieges und ereignete sich in Norditalien am Fluss Adda zwischen dem 25. und dem 27. April 1799. In ihr besiegte eine russisch-österreichische Armee unter Alexander Suworow eine französische Armee unter Jean-Victor Moreau.

Schlachtverlauf[Bearbeiten]

Nachdem die nach Italien vorgedrungene russisch-österreichische Armee die Festungen Brescia und Bergamo einnehmen konnte, erreichte sie das linke Ufer der Adda. Auf dem steilen rechten Ufer stand die auf die 100 km gestreckte französische Armee. Suworow entschied sich, die derartige Streckung zu nutzen und schickte General Bagration gegen ihre linke Flanke. Dessen Angriff am 25. April verlief erfolgreich und die Stadt Lecco konnte erobert werden. Auch wurde ein Teil des französischen Heeres auf die Flanke gelenkt.

Zur gleichen Zeit überquerten die Armeeteile Suworows den Fluss bei Brivio, Cassano und Lodi. Vom Brückenkopf bei San Gervasio aus begannen die Russen, die Franzosen vom Fluss abzudrängen. Truppenteile die den Fluss bei Cassano überquert hatten konnten in den Rücken der Franzosen vordringen. Gegen Abend des 26. Aprils begann der französische Rückzug von allen Positionen. Am 27. April wurden die letzten Widerstandsherde der Franzosen bei Brivio und Verderio unterdrückt.

Nach dem Sieg an der Adda nahmen die russischen Truppen Mailand ein. Die Schlacht ging in die Militärgeschichte als Beispiel des gekonnten Truppeneinsatzes auf einer breiten Front, der erfolgreichen Flussüberquerung und der klugen Kombination aus Haupt- und Nebenangriffen ein.

Weblinks[Bearbeiten]