Schwarzach (Naab)

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Schwarzach
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Die Schwarzach mündet bei Schwarzenfeld in die Naab

Die Schwarzach mündet bei Schwarzenfeld in die Naab

Daten
Gewässerkennzahl DE: 146
Lage Tschechien, Oberpfalz
Flusssystem Donau
Abfluss über Naab → Donau → Schwarzes Meer
Quelle östlich von Závist (Gem. Rybník)
49° 29′ 28″ N, 12° 41′ 50″ O49.49111111111112.697222222222610
Quellhöhe ca. 610 m n.m.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung bei Schwarzenfeld in die Naab49.39337921394612.152895927429360Koordinaten: 49° 23′ 36″ N, 12° 9′ 10″ O
49° 23′ 36″ N, 12° 9′ 10″ O49.39337921394612.152895927429360
Mündungshöhe 360 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 250 m
Länge ca. 80 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Abfluss am Pegel Warnbach[1]
AEo: 822 km²
Lage: 7,4 km oberhalb der Mündung
NNQ (09.08.1964)
MNQ 1941/2006
MQ 1941/2006
Mq 1941/2006
MHQ 1941/2006
HHQ (09.07.1954)
850 l/s
2,76 m³/s
8,59 m³/s
10,5 l/(s km²)
54,7 m³/s
145 m³/s
Durchflossene Stauseen Perlsee, Silbersee, Eixendorftalsperre

Die Schwarzach ist ein linker, rund 75 km langer Zufluss der Naab in Bayern. Er entsteht aus dem Zusammenfluss der böhmischen und der Bayerischen Schwarzach nahe dem Waldmünchner Ortsteil Kritzenast.

Verlauf[Bearbeiten]

Sie entspringt im tschechischen Teil des Oberpfälzer Waldes östlich der Ortschaft Závist (deutsch Neid, Gem. Rybník) direkt an der europäischen Hauptwasserscheide; nur wenige hundert Meter nördlich liegt die Quelle der Radbuza, die über Moldau und Elbe zur Nordsee entwässert. Im Oberlauf fast genau nach Süden fließend überschreitet die Schwarzach kurz hinter dem Ort Nemanice (deutsch Wassersuppen), von dem sich auch ihr tschechischer Name Nemanický potok ableitet, die Grenze nach Bayern, wo sie ab Waldmünchen die Hauptrichtung West einhält.

Weitere Orte an der Schwarzach sind Schönthal, Rötz, Neunburg vorm Wald und Schwarzach bei Nabburg. Gegenüber ihrer Mündung liegt an der rechten Seite der Naab der Markt Schwarzenfeld.

Bereits 1250 wurde die Swarza erwähnt. An der Schwarzach entstanden zahlreiche Mühlen, Sägen, Hämmer und in der Mitte des 18. Jahrhunderts Glasschleifen und Polierwerke. Um 1850 gab es über 30 Schleifen und Polierwerke an der Schwarzach, deren Niedergang vor dem Zweiten Weltkrieg kam.

Zuflüsse[Bearbeiten]

Linke Zuflüsse Rechte Zuflüsse
  • Schwarzbach
  • Steinbach
  • Schaufelbach
  • Treffenbach
  • Stanabach
  • Rhanerbach
  • Abfallbach
  • Pfefferbach
  • Heinzelbach
  • Birketbach
  • Wolfsbach
  • Rinnerbach
  • Rötzerbach
  • Roßgartengraben
  • Schlottbach
  • Auerbach
  • Weidingbach
  • Kressenbach
  • Föhrenbach
  • Haidwiesenbach
  • Streitbach
  • Biberbach
  • Bayerische Schwarzach
  • Langerbach
  • Tannen-Bach
  • Rötzbach
  • Grenzbach
  • Taubenwiesbach
  • Pfaffenbach
  • Ascha
  • Baslmühlbach
  • Laubenbach
  • Hundsbach
  • Seebach
  • Murach
  • Trossauer Bach
  • Katzbach
  • Richtgraben

Hochwasserregulierung[Bearbeiten]

Das Flusssystem durchläuft drei Stauseen zur Hochwasserregulierung: Den bei Waldmünchen gelegenen Perlsee, den bei Rötz gelegenen Eixendorfer Stausee und den bei Treffelstein gelegenen Silbersee (der von der Bayerischen Schwarzach, einem Nebenfluss der Schwarzach durchlaufen wird.[2]) Perlsee und Silbersee sind beide etwa 80 ha groß sind. Die Schwarzach wurde 1972 bis 1976 bei Rötz zum Hochwasserschutz und zur Stromgewinnung zum 183 ha großen Eixendorfer See angestaut. In diesem See versanken Eixendorf, Wutzschleife, Höllmühle, Obermühle, Seebarnhammer und die ehemalige Bahnlinie.

Bildergalerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schwarzach (Naab) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Donaugebiet 2006. Einzelblatt Pegel Warnbach. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 15. Februar 2013 (PDF, deutsch, Auf: hnd.bayern.de).
  2. nid.bayern.de: Abfluss Naab - Regen, hier online; zuletzt eingesehen am 5. Juni 2011