Semarang

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Dieser Artikel beschreibt die Stadt Semarang; zu dem gleichnamigen Fluss siehe Semarang (Fluss).
Semarang
Semarang (Indonesien)
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Koordinaten 6° 59′ S, 110° 25′ O-6.9833333333333110.41666666667Koordinaten: 6° 59′ S, 110° 25′ O
Symbole
Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Indonesien

Geographische Einheit

Java
Provinz Jawa Tengah
Fläche 373,7 km²
Einwohner 1.506.924 (2009[1])
Dichte 4032,4 Ew./km²
Webseite www.semarang.go.id
Becak Tugu Muda Semarang Central Java.jpg

Semarang ist eine Hafenstadt in Indonesien an der Nordküste Javas mit 1.289.500 Einwohnern. Sie ist die Hauptstadt der Provinz Jawa Tengah an der Mündung des Flusses Semarang.

Überblick[Bearbeiten]

Die erste Eisenbahn Niederländisch-Indiens verband den Hafen seit 1867 mit Tanggung, sie war Sitz der Verwaltung der Nederlands-Indische Spoorweg und mehrerer Privatbahnen. In Semarang wurde von Oei Tiong Ham das erste multinationale Konglomerat Südostasiens gegründet.

Die Stadt besitzt gut ausgebaute Seehäfen, von denen aus Zucker, Kopra, Tabak, Kaffee und Kautschuk exportiert werden. Des Weiteren gibt es Werften, Maschinenbau- und Elektroindustrie sowie eine bedeutende Fischerei. Zudem werden Schuhe, Textilien und Glas gefertigt.

Die Universität Diponegoro wurde 1960 in Semarang gegründet. Die Stadt ist Sitz eines katholischen Erzbistums, dessen Erzbischof Ignatius Suharyo Hardjoatmodjo von Papst Benedikt XVI. am 2. Januar 2006 zum Militärbischof von Indonesien ernannt wurde. Er wurde darin Nachfolger von Kardinal Julius Riyadi Darmaatmadja, der vom Amt aus Altersgründen zurücktrat.

Auf Grund der unkontrollierten Förderung von Grundwasser und der Austrocknung von Tonschichten senkt sich der Boden in der Stadt jährlich um bis zu 15 Zentimeter, was zu großen wirtschaftlichen Schäden führt. In küstennahen Stadtvierteln dringt daher die Flut in die Straßenzüge.[2]

Eine weitere Folge des Raubbaus war die Schließung des Zoos und Wiedereröffnung an einer 15 km von der Stadt entfernten Stelle in Mangkang im Jahre 2007. [3]

Sport[Bearbeiten]

Der 1932 gegründete Fußballverein PSIS Semarang spielt seit 2001 wieder in der höchsten indonesischen Liga, der Indonesia Super League.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Indonesische Teakmöbel im Zentrum von Semarang
  1. Pemerintah Kota Semarang - Kondisi Umum (Stadtverwaltung Semarang - Allgemeines). Abgerufen am 12. Dezember 2012 (indonesisch).
  2. Axel Bojanowski: Folgen der Erdgas- und Wasserfördrung: Absackende Städte. Artikel vom 28. April 2014 im Portal spiegel.de, abgerufen am 28. April 2014
  3. http://www.thejakartapost.com/news/2014/11/27/zoo-welcomes-dozens-baby-crocodiles.html

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Semarang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien