Shoppen (Film)

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Filmdaten
Originaltitel Shoppen
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2006
Länge 95 Minuten
Altersfreigabe FSK 0[1]
JMK 0[2]
Stab
Regie Ralf Westhoff
Drehbuch Ralf Westhoff
Produktion Florian Deyle
Martin Richter
Musik Michael Heilrath
Kamera Helmfried Kober
Schnitt Uli Schön
Besetzung

Shoppen ist ein deutscher Spielfilm des Regisseurs Ralf Westhoff, der 2007 in die Kinos kam. Der Film zeigt 18 Frauen und Männer und ihre Versuche, bei einem Speed-Dating neue Beziehungs-Partner zu finden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Inhalt

Der in München angesiedelte Ensemblefilm stellt neun Frauen und neun Männer vor, die eine/n Partner/in suchen. Zunächst werden sie einzeln in ihrer Arbeits-, Wohn- oder Freizeitumgebung durch knappe Pointen eingeführt und charakterisiert. Der längste Teil des Films spielt sich in einem größeren weißgetünchten Raum ab, in dem sich die Frauen auf der einen Seite und die Männer auf der anderen gegenübersitzen und paarweise miteinander sprechen. Der Leiter des Speed-Dating pfeift alle fünf Minuten zum Wechsel. Mit unterschiedlichen Fragen versuchen die Teilnehmer, möglichst viel über den anderen zu erfahren und sich selbst möglichst positiv zu verkaufen. Auf einem Fragebogen kreuzen sie an, wen sie später wieder treffen möchten. Den letzten Teil des Films bilden diese Treffen, die an unterschiedlichen Orten stattfinden und einen ebenso unterschiedlichen Ausgang nehmen.

[Bearbeiten] Hintergrund

Die Darsteller sind Nachwuchs aus der Münchner Theaterszene. Premiere hatte der Film am 25. Oktober 2006 bei den Internationalen Hofer Filmtagen, Kinostart war am 3. Mai 2007. Etwa 334.000 Kinobesucher sahen den Film in Deutschland.[3]

[Bearbeiten] Kritiken

  • Die Tageszeitung: „Hier gibt es erfreulich wenig dramaturgisch zurechtgezimmerte Figurenbausteine. Dafür aber diese kleinen Blicke und Gesten, aus denen man sich als Zuschauer dann wie von selbst die ganze Figur zusammensetzt.“[4]
  • Die Welt: „Ralf Westhoff hat es gleich mit seinem ersten Langfilm geschafft, gegen alle klassischen Gebote der Filmdramaturgie zu verstoßen. […] Und er hat es dennoch geschafft, […] einen herausragenden Film daraus zu zaubern, der Spaß macht. […] Großartig die Dialoge, die Ralf Westhoff auch noch geschrieben hat, und zwar so, dass jeder sich in mindestens einer Person wieder findet. Und auch so, dass sie gleichzeitig improvisiert wirken und doch auf den Punkt kommen.“[5]
  • Berliner Zeitung: „Der Film führt die achtzehn Figuren mit ein paar prägnanten Einstellungen in wenigen Minuten ein, er nimmt also in der Durchführung sein Thema auf: Schnell muss es gehen. Der erste Eindruck muss stimmen.“[6]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Bei der Verleihung des Bayerischen Filmpreises 2007 wurde Ralf Westhoff als bester Nachwuchsregisseur und für das beste Drehbuch ausgezeichnet. Beim Deutschen Filmpreis 2008 war Shoppen in den Kategorien Bester Spielfilm und Bestes Drehbuch nominiert.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Freigabebescheinigung. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, 7. Februar 2007, abgerufen am 22. Dezember 2011 (PDF).
  2. Freigabe der Jugendmedienkommission
  3. Filmhitliste: Jahresliste (deutsch) 2007. Filmförderungsanstalt, abgerufen am 24. Januar 2010.
  4. Dirk Knipphals: Das gleiche Strampeln. In: taz.de. 3. Mai 2007, abgerufen am 2. September 2011.
  5. Peter Zander: Generation Single. In: Welt Online. 3. Mai 2007, abgerufen am 2. September 2011.
  6. Ulrich Seidler: Neun mal fünf Minuten. In: Berliner Zeitung. 3. Mai 2007, abgerufen am 2. September 2011.

[Bearbeiten] Weblinks

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