Sjas

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Sjas
Сясь, Säsjoki
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Сясь.JPG
Daten
Gewässerkennzahl RU01040300112102000018037
Lage Oblast Nowgorod, Oblast Leningrad (Russland)
Flusssystem Newa
Abfluss über Newa → Ostsee
Ursprung See Ladoschskoje (Waldaihöhen)
59° 3′ 41″ N, 33° 34′ 39″ O59.06138933.577472120
Quellhöhe ca. 120 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung bei Sjasstroi in den Ladogasee60.15278395200232.4886322021484Koordinaten: 60° 9′ 10″ N, 32° 29′ 19″ O
60° 9′ 10″ N, 32° 29′ 19″ O60.15278395200232.4886322021484
Mündungshöhe mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 116 m
Länge 260 km[1][2]
Einzugsgebiet 7330 km²[1][2]
Abfluss[2]
Lage: 27 km oberhalb der Mündung
MQ
53 m³/s
Rechte Nebenflüsse Woloschba, Tichwinka
Kleinstädte Sjasstroi
Flusslauf einige Kilometer oberhalb von Sjasstroi

Flusslauf einige Kilometer oberhalb von Sjasstroi

Der Sjas (russisch Сясь, finnisch Säsjoki) ist ein Zufluss des Ladogasees im Nordwesten Russlands.

Er entspringt in den Sümpfen unterhalb des westlichen Abhanges der Waldaihöhen in der Oblast Nowgorod. Der Fluss nimmt seinen weiteren Lauf durch die Oblast Leningrad und mündet etwa 11 Kilometer östlich des Flusses Wolchow in den südlichen Ladogasee. Nahe seiner Mündung ist er durch parallel zum Seeufer verlaufende Kanäle (Alter und Neuer Ladogakanal) mit den Flüssen Swir, Wolchow und Newa direkt verbunden, an seinem Mittellauf steht er bei Tichwin über Kanäle mit dem Tichwiner Kanalsystem in Verbindung. Damit besteht eine schiffbare Verbindung zur Wolga. Der Fluss bildet in den Wintermonaten eine geschlossene Eisdecke, wieder schiffbar wird er ab April.

Seine Länge beträgt 260 Kilometer bei einem Einzugsgebiet von etwa 7330 km², seine mittlere Wasserführung beläuft sich am Unterlauf, 27 Kilometer oberhalb der Mündung, auf 53 m³/s.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sjas – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Sjas im Staatlichen Gewässerverzeichnis der Russischen Föderation (russisch)
  2. a b c d Artikel Sjas in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)