Staatsorchester Braunschweig

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Das Staatsorchester Braunschweig wurde 1587 von Herzog Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel gegründet und gehört damit zu den ältesten Kulturorchestern der Welt.

Geschichte[Bearbeiten]

Seinen Ursprung hat das Staatsorchester Braunschweig in der 1587 durch Herzog Julius gegründeten Herzoglichen Hofkapelle. Bekanntheit erlangte das Orchester in den folgenden Jahrhunderten durch das Wirken bekannter Personen wie Franz Liszt oder Richard Strauss. 1918 verlor die Hofkapelle ihre Eigenständigkeit und wurde zum Orchester des Braunschweiger Landestheaters. Diesen Status behielt das Orchester bis zum Ende des Freistaates Braunschweig nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Erst seitdem tritt das Orchester unter der Bezeichnung Braunschweiger Staatsorchester auf. Heute veranstaltet das Orchester jährliche Konzerte in Braunschweig mit bis zu 40.000 Zuhörern im Jahr und tritt auf Musikfestivals auf. Außerdem spielt es als Orchester des Staatstheaters Braunschweig in etwa 120 Opernvorstellungen pro Spielzeit.

Kapellmeister und Dirigenten[Bearbeiten]

In der Geschichte des Staatsorchester Braunschweig wirkten eine Reihe bekannter Persönlichkeiten als Dirigenten und Kapellmeister:

Seit etwa 1970 wurde das Staatsorchester Braunschweig von den Generalmusikdirektoren Heribert Esser, Stefan Soltesz, Philippe Auguin, Jonas Alber und Alexander Joel geleitet. Carl Melles war bis zu seinem Tode im Jahr 2004 Ehrendirigent des Staatsorchesters Braunschweig. Am 22. Januar 2012 beruft das Staatsorchester Braunschweig seinen ehemaligen Generalmusikdirektor Sefan Soltesz zum Ehrendirigenten.

Diskographie[Bearbeiten]

Seit 1988 produziert und vertreibt das Staatsorchester Braunschweig Tonträger mit Sinfonien verschiedener romantischer und klassischer Komponisten.

Weblinks[Bearbeiten]