Stephan Krumenauer

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Stephan Krumenauer (* um 1400 in Krummau; † 5. Juni 1461 in Braunau am Inn) war ein deutscher Baumeister.

Der Sohn des Hans Krumenauer ließ sich in der Bauhütte der Herren von Rosenberg zum Steinmetz ausbilden. Um 1429 arbeitete er in Wien. 1432 beendete er den von Hans von Burghausen begonnenen Bau der Franziskanerkirche in Salzburg. Er wirkte auch am Neubau der 1435 begonnenen Pfarrkirche in Kitzbühel mit.

Zwischen 1445 und 1458 beteiligte er sich am Chor- und Turmbau der Stadtpfarrkirche St. Jakob in Wasserburg am Inn. Seit 1452 ist Krumenauer in Salzburg als Baumeister für den Hof und den Salzburger Dom nachweisbar. Er begann auch die Errichtung der Pfarrkirche Eggenfelden. An der 1439 begonnenen Stadtpfarrkirche St. Stephan in Braunau wirkte er mit, zugeschrieben werden ihm die Kirche St. Michael in Altötting sowie die Pfarrkirche von Erlach bei Simbach am Inn.

In Eggenfelden wurde die Stefan-Krumenauer-Realschule nach ihm benannt.

Krumenauer ist 1458 in Straßburg und 1459 in Regensburg als Freimaurer bezeugt. In Regensburg wurde er in einen Rechtsstreit verwickelt, weil er auch für den Hof der Fürstpropstei Berchtesgaden arbeitete.

Literatur[Bearbeiten]

  • Volker Liedke: Stephan Krumenauer, Dom- und Hofbaumeister zu Salzburg, in: Ars Bavarica 39/40 (1986), S. 128–141

Weblinks[Bearbeiten]