Tahnee Welch

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Tahnee Welch (* 26. Dezember 1961 in San Diego, Kalifornien; eigentlich Latanne Rene Welch) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Model. International bekannt wurde sie durch die Rolle der Kitty in Cocoon.

Leben[Bearbeiten]

Tahnee Welch ist die Tochter von James und Raquel Welch und die jüngere Schwester von Damon Welch. Sie hatte kein sehr gutes Verhältnis zu ihrer Mutter. Während die Kinder bei der Nanny waren, befand sich Raquel Welch oft viele tausend Kilometer entfernt. Sie schrieb einige Briefe an ihre Kinder mit der Unterschrift „Raquel“ anstatt „Mom“. Tahnee verließ ihr Zuhause im Alter von 16 Jahren. 1988 wurde sie außerhalb ihrer Manhattan-East-Side-Wohnung überfallen, als sie um ca. 00:40 Uhr vom „Late-Night-Einkaufen“ kam. Zwei Männer schlugen sie zu Boden, schnappten sich ihre Handtasche und ließen sie verletzt liegen. Nur einer der Männer, der 17-jährige Elvin Mai Brooklyn, wurde einige Minuten später von Zeugen gestellt. Man brachte Tahnee ins New York Hospital-Cornell Medical, wo ihre Verletzungen behandelt wurden. 1996 endete ihre fünfjährige Beziehung mit dem britischen Schauspieler Jared Harris.

Karriere[Bearbeiten]

Ihre erste Filmrolle hatte sie in der italienischen Teeny-Komödie Ein bisschen verliebt, wo sie gemeinsam mit Claudio Amendola vor der Kamera stand. Zurück in den Vereinigten Staaten hatte sie ihren größten Erfolg mit der Science-Fiction-Komödie Cocoon. Kurz nach der Premiere hörte Tahnee abrupt auf, Interviews zu Cocoon zu geben, da sie es leid war, Fragen über ihre Mutter zu beantworten. Danach folgte eine Rolle in dem Thriller Der Joker, wo sie gemeinsam mit Peter Maffay, der hier sein Filmdebüt gab, spielte. Großen Erfolg hatte sie auch mit Cannon Movie Tales: Dornröschen (Cannon Movie Tales: Sleeping Beauty), in dem sie die Titelfigur verkörperte, für welche ursprünglich Page Hannah vorgesehen war und der trotz großer Ankündigung nie in die deutschen Kinos kam. 1988 war sie dann wieder in Cocoon II – Die Rückkehr zu sehen. Es folgten einige Fernsehfilme, wie der Dreiteiler Disperatamente Giulia und Liebe ohne Worte. 1992 war sie in dem Italo-Thriller Racheengel, in dem sie gemeinsam mit Remo Girone und Eva Grimaldi spielte, sehr erfolgreich. 1993 folgte wieder ein Thriller, der TV-Film The Criminal Mind mit Ben Cross, Frank Rossi und Joseph Ruskin. 1993 spielte sie gemeinsam mit Hugh Grant, Malcolm McDowell und Kristina Söderbaum in dem Thriller Night Train to Venice. Der Film lief mit großen Erfolg in Italien, Kanada und Deutschland. 1995 sah man sie in dem Film The Moviemaker und in dem Videospiel Ripper in der Rolle der Catherine Powell. Im November 1995 war sie auf der Titelseite des Playboy-Magazins und mit einer Bilderstrecke abgebildet. 1996 sah man sie in dem großen Kinofilm I Shot Andy Warhol, in dem sie zusammen mit Jared Harris spielte. Die Hauptrolle spielte Lili Taylor. 1997 spielte sie noch in Sue – Eine Frau in New York. Danach folgten die beiden TV-Film Johnny 2.0 – Die Replikantenfabrik und Black Light – Im Schatten des Killers. Ihr letzter Film war Körper und Geist.

Filmografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]