Raquel Welch

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Raquel Welch im Jahr 2010

Raquel Welch (* 5. September 1940 in Chicago, Illinois; eigentlich Jo Raquel Tejada) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Welch ist die Tochter eines bolivianischen Ingenieurs und wuchs in Kalifornien auf. Nach dem Besuch der High School nahm sie Ballettunterricht. 1954 gewann sie bei einem Schönheitswettbewerb und danach bekam sie Fotomodell. Am San Diego State College nahm sie Schauspielunterricht. Am 8. Mai 1959 heiratete sie ihren Schulfreund James Welch,[1] eine Ehe der die beiden Kinder Damon und Tahnee Welch erbrachte. Die Tochter Tahnee wurde auch Schauspielerin. 1964 wurde die Ehe geschieden.

1963 wurde Raquel Welch vom Presseagenten Patrick Curtis entdeckt. Er gründete mit ihr die Firma Curtwell Enterprises und übernahm Welchs Vermarktung. Schließlich gelang es ihm, ihr einen Filmvertrag bei 20th Century Fox zu verschaffen. 1964 bekam sie eine erste kleine Rolle in König der heißen Rhythmen mit Elvis Presley. Bald darauf erlangte sie weltweite Popularität durch den Streifen Eine Million Jahre vor unserer Zeit, in dem sie in einem knappen Fell-Bikini agierte. Von 1967 bis 1972 war sie mit ihrem Agenten Patrick Curtis verheiratet. Es folgten an ihrer Seite noch Andre Weinfeld (1980–1990) und 1999 der Restaurator Richard Palmer. Mit ihm lebt sie aber nicht mehr zusammen.

Raquel Welch war in den 1960er und 1970er Jahren eines der großen Sexsymbole des europäischen und amerikanischen Films. Ende der 1970er Jahre zog die Schauspielerin sich aus dem Filmgeschäft zurück. Im Jahr 1979 war sie im Playboy zu sehen. In den 1980er Jahren gab sie auf reichlich verkauften Videos Aerobic-Unterricht. 1982 versuchte sie sich mit wenig Erfolg als Musical-Star am Broadway. In den 1990er Jahren war sie jedoch erfolgreich in der Produktion Victor/Victoria, nach der gleichnamigen Film-Komödie.[2]

Filmografie[Bearbeiten]

Raquel Welch bei der Emmy-Verleihung 1987
  • 1973: Sheila (The Last of Sheila)
  • 1974: Die vier Musketiere – Die Rache der Mylady (The Four Musketeers)
  • 1975: The Wild Party
  • 1976: C.R.A.S.H. (Mother, Jugs & Speed)
  • 1977: Ein irrer Typ (L’Animal)
  • 1978: Der Prinz und der Bettler (Crossed Swords)
  • 1982: Die neun Tage wandert
  • 1987: Right to die
  • 1989: Taifun vor Ravalo (Trouble in Paradise)
  • 1994: Die nackte Kanone 33⅓ (The Naked Gun 33⅓: The Final Insult)
  • 1996: Sabrina – total verhext! (Sabrina, the Teenage Witch) (Fernsehserie)
  • 1997: Seinfeld (Fernsehserie)
  • 1997: Chaos City (Fernsehserie, 1997 und 2000 3 Folgen)
  • 1998: What I Did for Love
  • 1998: Der Chaotenboss (Chairman of the Board)
  • 2001: Natürlich blond (Legally Blonde)
  • 2001: Tortilla Soup: Die Würze des Lebens (Tortilla Soup)
  • 2004: Meine wilden Töchter (8 Simple Rules ) (Fernsehserie, Gastauftritt)
  • 2006: Forget About It
  • 2008: Welcome to the Captain (Fernsehserie, fünf Folgen)
  • 2012: CSI: Miami (Fernsehserie, eine Folge)

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1975: Golden Globe Award als Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical für Die drei Musketiere

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Raquel Welch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Raquel Welch. Glamour Girls of the Silver Screen. Abgerufen am 15 August 2013.
  2. Raquel Welch in der Titelrolle von Victor/Victoria. In: New York Times, 27. Juni 1997 (englisch)