Jared Harris
Jared Francis Harris (* 24. August 1961 in London, England) ist ein britischer Schauspieler.
Inhaltsverzeichnis |
Leben und Karriere [Bearbeiten]
Jared Harris’ Eltern sind Elizabeth Rees und der Schauspieler Richard Harris. Sein älterer Bruder ist der Regisseur und Drehbuchautor Damian Harris (* 1958). Sein jüngerer Bruder ist der Schauspieler Jamie Harris (* 1965). Sein Stiefvater war Rex Harrison, mit dem die Mutter in zweiter Ehe verheiratet war. Harris besuchte die Central School of Speech and Drama in London. In den USA studierte er Drama und Literatur an der Duke University und schloss sie 1984 ab. Danach wirkte er jahrelang in der Royal Shakespeare Company in London und spielte in den Stücken Hamlet, Romeo und Julia, Silent Woman und A Clockwork Orange. Sein erster Kinofilm war Er? Will! Sie Nicht? (The Rachel Papers) (1989), bei dem Damian Harris für die Regie und das Drehbuch verantwortlich war. In der Stadt New York trat er Off-Broadway im Stück Ecstasy auf und erhielt 1992 dafür den Obie Award. Er gründete The Sinachie Theater Company in New York City. Neben seiner Bühnentätigkeit trat er über 50-mal vor der Kamera auf, zum Beispiel im Film I Shot Andy Warhol (1996) ist er in der Titelrolle zu sehen.[1]
1998 wurde Harris beim Sitges Festival Internacional de Cinema de Catalunya für Trance als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. 2000 erhielt er beim Seattle International Film Festival für The Weekend den New American Cinema Award gemeinsam mit dem Schauspielensemble. 2013 übernimmt er die Rolle des "Joseph Coupland" in Hammer Films Thriller "The Quiet Ones".[2]
Er war seit dem 16. Juli 2005 mit Schauspielkollegin Emilia Fox verheiratet. Die Ehe wurde 2009 wieder geschieden.
Filmografie (Auswahl) [Bearbeiten]
- 1989: Er? Will! Sie Nicht? (The Rachel Papers)
- 1992: In einem fernen Land (Far and Away)
- 1992: Der letzte Mohikaner (The Last of the Mohicans)
- 1995: Natural Born Killers
- 1995: Dead Man
- 1995: Pecos Bill – Ein unglaubliches Abenteuer im Wilden Westen (Tall Tale)
- 1995: Smoke
- 1996: White Lies – Das Leben ist zu kurz, um ehrlich zu sein (White Lies)
- 1996: I Shot Andy Warhol
- 1997: Ein Vater zuviel (Fathers’ Day)
- 1997: Chinese Box
- 1998: Trance
- 1998: B. Monkey
- 1998: Lost in Space
- 1998: Happiness
- 1998: Lulu on the Bridge
- 1998: The Weekend
- 2002: Dummy
- 2002: Igby (Igby Goes Down)
- 2002: Mr. Deeds
- 2003: Sylvia
- 2003: Without a Trace - Spurlos verschwunden (Fernsehserie, zwei Folgen)
- 2004: Resident Evil: Apocalypse
- 2004: Ocean’s 12 (Ocean’s Twelve)
- 2005: The Notorious Bettie Page
- 2005: To the Ends of the Earth (Miniserie, drei Folgen)
- 2006: Das Mädchen aus dem Wasser (Lady in the Water)
- 2007: Law & Order: Special Victims Unit (Fernsehserie, eine Folge)
- 2008: Der seltsame Fall des Benjamin Button (The Curious Case Of Benjamin Button)
- 2008–2012: Fringe - Grenzfälle des FBI (Fringe, Fernsehserie)
- 2009–2012: Mad Men (Fernsehserie)
- 2010: Ausnahmesituation (Extraordinary Measures)
- 2010: The Ward
- 2011: Sherlock Holmes: Spiel im Schatten (Sherlock Holmes: A Game of Shadows)
- 2012: Lincoln
Weblinks [Bearbeiten]
- Jared Harris in der Internet Movie Database (englisch)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Biografie bei movies.yahoo.com, Zugriff am 16. April 2012
- ↑ Mad Men's Jared Harris Becomes one of Hammer's Quiet Ones, Zugriff am 16. April 2012
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Harris, Jared |
| ALTERNATIVNAMEN | Harris, Jared Francis (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | britischer Schauspieler |
| GEBURTSDATUM | 24. August 1961 |
| GEBURTSORT | London, England, Vereinigtes Königreich |