Tatjana Wiktorowna Lyssenko

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Tatjana Lyssenko Leichtathletik
Tatjana Lyssenko (2011)

Lyssenko bei den Weltmeisterschaften 2011

Voller Name Tatjana Wiktorowna Lyssenko
Nation RusslandRussland Russland
Geburtstag 17. September 1983
Geburtsort Bataisk
Größe 186 cm
Gewicht 81 kg
Karriere
Disziplin Hammerwurf
Bestleistung 78,80 sm
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Medaillen WM 2 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Medaillen EM 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
Gold London 2012 78,18 Meter
IAAF.svg Weltmeisterschaften
Bronze Helsinki 2005 72,46 Meter
Gold Daegu 2011 77,13 Meter
Gold Moskau 2013 78,80 Meter
Europameisterschaften
Gold 2006 Göteborg 76,67 Meter
letzte Änderung: 11. September 2013

Tatjana Wiktorowna Lyssenko (russisch Татьяна Викторовна Лысенко, engl. Transkription Tatyana Lysenko; * 17. September 1983 in Bataisk) ist eine russische Hammerwerferin.

Lyssenko gelang der Durchbruch zur internationalen Weltspitze im Sommer 2005. Am 15. Juli 2005 verbesserte sie in Moskau den sechs Jahre alten Weltrekord der Rumänin Mihaela Melinte um 99 Zentimeter auf 77,06 m. Anderthalb Monate später gewann sie bei den Weltmeisterschaften in Helsinki die Bronzemedaille.

Am 15. August 2006 stellte Tatjana Lyssenko in Tallinn mit 77,80 m den damaligen Weltrekord auf. Bei der Europameisterschaften in Göteborg gewann sie kurz darauf mit der Weite von 76,67 m die Goldmedaille. Am 26. Mai 2007 steigerte sie bei einem nationalen Sportfest in Sotschi ihre vorherige Bestleistung um 81 Zentimeter auf die Weite von 78,61 m. Diese Weite, welche ursprünglich als Weltrekord galt, wurde im Rahmen ihrer Dopingsperre jedoch annulliert.

9. Mai 2007 wurde sie bei einer Dopingkontrolle positiv auf den Aromatase-Hemmer 6-Alpha-Methyl-Androstendion getestet worden war. Nach dem Verzicht auf die Öffnung der B-Probe erfolgte eine zweijährige Sperre wegen Dopings bis zum 14. Juli 2009 und die Aberkennung der zuletzt erzielten Weltrekordweite.[1][2]

Kurz nach Ablauf der Sperre erzielte sie eine Weite von 76,41 m und qualifizierte sich damit für die Weltmeisterschaften in Berlin, bei der sie mit 72,22 m auf den sechsten Platz kam. Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2011 warf sie 77,13 m weit und gewann die Goldmedaille. Bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London gewann sie die Goldmedaille mit der Weite von 78,18 m.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Handelsblatt: Hammerwerferin Lysenko verzichtet auf B-Probe. 9. August 2007
  2. IAAF: Doping Rule Violation. 19. Mai 2008
  3. London 2012: Erfolge von Tatyana Lysenko. 10. August 2012