Hammerwurf

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John Flanagan bei den Olympischen Spielen 1908 in London

Hammerwurf (auch Hammerwerfen) ist eine Disziplin der Leichtathletik oder auch Schwerathletik, bei der es einen „Wurfhammer“, heute eine Metallkugel an einem Stahldraht, so weit wie möglich zu schleudern gilt.

Der Sportler hat zum Schwungholen einen Kreis von 2,135 Metern Durchmesser (7 englische Fuß) zur Verfügung. Er nutzt diesen, um den Hammer zunächst mit beiden Armen kreisen zu lassen, um ihn vor dem Abwurf möglichst stark zu beschleunigen.

Der Wurfhammer der Männer wiegt einschließlich Griff 7,26 Kilogramm (16 englische Pfund), bei den Frauen vier Kilogramm. Er hat somit das gleiche Gewicht wie die Stoßkugel beim Kugelstoßen.

Der Hammerwurf als moderner Sport entstand im 19. Jahrhundert in Schottland und Irland, wo man ursprünglich ein mit einem Holzstiel versehenes Gewicht warf.

Im Programm der Olympischen Spiele ist das Hammerwerfen für Männer seit 1900. Für Frauen findet es seit 1997 bei internationalen Wettkämpfen und seit 2000 bei Olympischen Spielen statt.

Die besten Hammerwerfer erreichen bei den Männern Weiten um 85 Meter (Weltrekord: 86,74 m) und bei den Frauen um 75 Meter (Weltrekord: 79,58 m).

Geschichte[Bearbeiten]

Hammerwurf in Schottland

Wettbewerbe im Weitwerfen eines Schmiedehammers sind aus dem Mittelalter Irlands und Schottlands belegt. Die ersten Würfe eines Gewichts mit einem starren „Stiel“ sind aus England und Irland aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bekannt.

Das Regelwerk für den Hammerwurf wurde 1887 in England geschrieben. Während die Masse des Gewichts schon frühzeitig auf 16 englische Pfund (7,257 kg) festgelegt wurde, änderte sich die Art des Abwurfs mehrfach. Anfangs war es erlaubt, einen beliebig langen Anlauf zu nehmen und die Abwurflinie nach dem Wurf zu übertreten.

Später wurde aus einem Kreis geworfen: Der Durchmesser wurde 1878 in England auf 7 englische Fuß (2,135 m) festgelegt, von 1887 bis 1909 wurde auch aus einem 9-Fuß-Kreis (2,73 m) geworfen.

Ebenso hat sich die Länge des Drahtes geändert, an dem das Gewicht hängt. Erst im 20. Jahrhundert wurde die endgültige Länge von 4 englischen Fuß (1,219 m) festgelegt. Der heute von den Männern verwendete Hammer wurde 1912 eingeführt.

In Deutschland fand der erste Wettkampf im Hammerwerfen im Mai 1893 in Berlin mit einem 12 Pfund schweren Hammer statt. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Hammerwerfen in Deutschland kaum beachtet; offizielle deutsche Rekorde wurden erst Mitte der 1920er Jahre registriert. Der erste bedeutende deutsche Hammerwerfer war Max Furtwengler (*1881), der einarmig und mit nur einer halben Drehung warf. Er erhöhte die deutsche Bestleistung von 29,84 m im Jahre 1909 auf 43,05 m im Jahre 1926.

Wettkampfregeln[Bearbeiten]

Hammerwerfer 1904

Im Wettkampf haben die besten acht Hammerwerfer sechs Versuche. Die größte Weite entscheidet über Sieg und Plätze, bei gleicher Weite entscheiden die nächstbesten Versuche.

Der Kreis darf nach dem Abwurf erst nach dem Aufschlagen des Hammers und nur nach hinten und aus dem sicheren Stand verlassen werden, damit der Wurf gültig gewertet wird.

Im Unterschied zu den anderen Wurfdisziplinen darf der Hammerwerfer Handschuhe tragen oder einzelne Finger mit Bandagen umwickeln.

Ein Wurf ist nur gültig, wenn der Hammer in einem markierten, spitzwinkeligen Sektor landet. Dieser hat ebenso wie beim Kugelstoßen und Diskuswerfen eine Öffnung von 34,92°. Dieser "unrunde" Wert ergibt sich aus einem Dreieck, das zum einfachen Markieren des Wurfsektors Seitenlängen von zweimal 20 Metern sowie 12 Metern hat.

Um Personen im Stadion vor fehlgeleiteten Würfen zu schützen, ist der Hammerwurf-Kreis mit einem Schutzkäfig umgeben, der nur oben und in Richtung des Wurfsektors offen ist. Er hat eine Höhe von sieben Metern, an manchen Stellen von zehn Metern. Vom Mittelpunkt des Wurfkreises steht er mindestens 3,50 Meter entfernt. Die Maschen des Schutzkäfigs können aus Seilen oder Metalldraht bestehen und müssen einer Geschwindigkeit des Hammers von 32 Metern pro Sekunde (115 km/h) standhalten.

Die Regeln für Hammerwurf-Wettkämpfe sind in den Regeln 187, 191 und der technischen IAAF-Wettkampfvorschriften festgelegt.

Physik des Hammerwurfs[Bearbeiten]

  • Abfluggeschwindigkeit: Für einen 75-Meter-Wurf ist eine Abfluggeschwindigkeit von etwa 27 bis 28 Metern pro Sekunde (m/s) nötig. Wird diese Geschwindigkeit um fünf Prozent, etwa 1,4 m/s erhöht, führt das bei gleichbleibendem Abflugwinkel zu einem Weitengewinn von rund sieben Metern. Die Abfluggeschwindigkeit hat deshalb eine weitaus größere Bedeutung als der Abflugwinkel.
  • Abflughöhe: Ihr Einfluss auf die Weite ist sehr gering. Eine größere Abflughöhe führt etwa zu einem gleich großen Weitengewinn. Wird der Hammer zum Beispiel aus 1,60 Meter statt 1,40 Meter Höhe abgeworfen, bringt das etwa 19 Zentimeter (bezogen auf eine Abfluggeschwindigkeit von 24 m/s). Ein großer Sportler hat also gegenüber einem kleineren bei gleicher Kraftanwendung und gleicher Technik nur geringe Vorteile.
  • Abflugwinkel: Der Wurfhammer beschreibt eine ballistische Kurve (Wurfparabel, Schiefer Wurf), die einen bestmöglichen Abflugwinkel von 45° hat. Da jedoch der Hammer aus einer erhöhten Position abgeworfen wird (Gesetz des schiefen Wurfs), liegt der tatsächliche beste Abflugwinkel nur bei etwa 44°. Eine Abweichung von zwei Grad, rund fünf Prozent, verschlechtert die Wurfweite um etwa sechzig Zentimeter.
  • Wind: Der Luftwiderstand spielt beim Hammerwurf eine geringe Rolle, deshalb beeinflusst Wind die Weite nur geringfügig. Eine Windgeschwindigkeit von 5 m/s beeinflusst einen 80-Meter-Wurf um etwa ein Prozent. Rückenwind führt zu einem Weitengewinn von etwa 90 Zentimetern, Gegenwind verringert die Weite eines Wurfes um etwa 80 Zentimeter.

Meilensteine[Bearbeiten]

Männer:

  • Erste registrierte Weite: 27,74 m, (16-Pfund-Hammer mit Holzstiel), Adam Wilson (GBR), 10. Mai 1828 in Hunter's Tryst
  • Erste registrierte Weite nach heutigen Regeln (2,135-Meter-Kreis): 30,12 m, Edmund Baddeley (GBR), 15. April 1878
  • Erster offizieller Weltrekord: 57,77 m, Pat Ryan (USA), 17. August 1913 (erstmalige Verbesserung des Weltrekordes am 27. August 1938 von Erwin Blask (GER) mit 59,00 m)
  • Erste Weite über 60 Meter: 60,34 m, József Csermák (HUN), 24. Juli 1952
  • Erste Weite über 70 Meter: 70,33 m, Hal Connolly (USA), 12. August 1960
  • Erste Weite über 80 Meter: 80,14 m, Boris Saitschuk (URS), 9. Juli 1978

Frauen:

  • Erste registrierte Weite: 17,03 m, Lucinda Moles (ESP), 29. Juni 1931 in Madrid
  • Erste Weite über 40 Meter: 41,99 m, Carol Cady (USA), 10. April 1982
  • Erste Weite über 50 Meter: 53,65 m, Carol Cady (USA), 28. April 1984
  • Erste Weite über 60 Meter: 61,20 m, Aya Suzuki (JPN), 30. April 1989
  • Erster offizieller Weltrekord: 66,84 m, Olga Kusenkowa (RUS), 23. Februar 1994
  • Erste Weite über 70 Meter: 71,22 m, Olga Kusenkowa (RUS), 22. Juni 1997

Erfolgreichste Sportler[Bearbeiten]

Männer:

Frauen:

Statistik[Bearbeiten]

Medaillengewinner der Olympischen Spiele[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1900 John Flanagan (USA) Truxtun Hare (USA) Josiah McCracken (USA)
1904 John Flanagan (USA) John DeWitt (USA) Ralph Rose (USA)
1908 John Flanagan (USA) Matt McGrath (USA) Con Walsh (USA)
1912 Matt McGrath (USA) Duncan Gillis (CAN) Clarence Childs (USA)
1920 Pat Ryan (USA) Carl Johan Lind (SWE) Basil Bennett (USA)
1924 Fred Tootell (USA) Matt McGrath (USA) Malcolm Nokes (GBR)
1928 Pat O’Callaghan (IRL) Ossian Skiöld (SWE) Edmund Black (USA)
1932 Pat O’Callaghan (IRL) Ville Pörhölä (FIN) Peter Zaremba (USA)
1936 Karl Hein (GER) Erwin Blask (GER) Fred Warngård (SWE)
1948 Imre Németh (HUN) Ivan Gubijan (YUG) Robert Bennett (USA)
1952 József Csermák (HUN) Karl Storch (GER) Imre Németh (HUN)
1956 Hal Connolly (USA) Michail Kriwonosow (URS) Anatoli Samozwetow (URS)
1960 Wassili Rudenkow (URS) Gyula Zsivóczky (HUN) Tadeusz Rut (POL)
1964 Romuald Klim (URS) Gyula Zsivóczky (HUN) Uwe Beyer (EUA)/(FRG)
1968 Gyula Zsivóczky (HUN) Romuald Klim (URS) Lázár Lovász (HUN)
1972 Anatolij Bondartschuk (URS) Jochen Sachse (GDR) Wassili Chmelewski (URS)
1976 Jurij Sedych (URS) Alexei Spiridonow (URS) Anatolij Bondartschuk (URS)
1980 Jurij Sedych (URS) Sergei Litwinow (URS) Jüri Tamm (URS)
1984 Juha Tiainen (FIN) Karl-Hans Riehm (GER) Klaus Ploghaus (FRG)
1988 Sergei Litwinow (URS) Jurij Sedych (URS) Jüri Tamm (URS)
1992 Andrei Abduwalijew (EUN) Ihar Astapkowitsch (EUN) Igor Nikulin (EUN)
1996 Balázs Kiss (HUN) Lance Deal (USA) Oleksandr Krykun (UKR)
2000 Szymon Ziółkowski (POL) Nicola Vizzoni (ITA) Ihar Astapkowitsch (BLR)
2004 Kōji Murofushi (JPN) Iwan Zichan (BLR) Esref Apak (TUR)
2008 Primož Kozmus (SLO) Wadsim Dsewjatouski (BLR) Iwan Zichan (BLR)
2012 Krisztián Pars (HUN) Primož Kozmus (SLO) Kōji Murofushi (JPN)

Frauen[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
2000 Kamila Skolimowska (POL) Olga Kusenkowa (RUS) Kirsten Münchow (GER)
2004 Olga Kusenkowa (RUS) Yipsi Moreno (CUB) Yunaika Crawford (CUB)
2008 Aksana Mjankowa (BLR) Yipsi Moreno (CUB) Zhang Wenxiu (CHN)
2012 Tatyana Lysenko (RUS) Anita Włodarczyk (POL) Betty Heidler (GER)

Medaillengewinner der Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Sergei Litwinow (URS) Jurij Sedych (URS) Zdzisław Kwaśny (POL)
1987 Sergei Litwinow (URS) Jüri Tamm (URS) Ralf Haber (GDR)
1991 Jurij Sedych (URS) Ihar Astapkowitsch (URS) Heinz Weis (GER)
1993 Andrei Abduwalijew (TJK) Ihar Astapkowitsch (BLR) Tibor Gécsek (HUN)
1995 Andrei Abduwalijew (TJK) Ihar Astapkowitsch (BLR) Tibor Gécsek (HUN)
1997 Heinz Weis (GER) Andrij Skwaruk (UKR) Wassili Sidorenko (RUS)
1999 Karsten Kobs (GER) Zsolt Németh (HUN) Wladislaw Piskunow (UKR)
2001 Szymon Ziółkowski (POL) Kōji Murofushi (JPN) Ilja Konowalow (RUS)
2003 Iwan Zichan (BLR) Adrián Annus (HUN) Kōji Murofushi (JPN)
2005 Iwan Zichan (BLR) Wadsim Dsewjatouski (BLR) Szymon Ziółkowski (POL)
2007 Iwan Zichan (BLR) Primož Kozmus (SLO) Libor Charfreitag (SVK)
2009 Primož Kozmus (SLO) Szymon Ziółkowski (POL) Alexej Sagorny (RUS)
2011 Kōji Murofushi (JPN) Krisztián Pars (HUN) Primož Kozmus (SLO)
2013 Paweł Fajdek (POL) Krisztián Pars (HUN) Lukáš Melich (CZE)

Frauen[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1999 Mihaela Melinte (ROM) Olga Kusenkowa (RUS) Lisa Misipeka (ASA)
2001 Yipsi Moreno (CUB) Olga Kusenkowa (RUS) Bronwyn Eagles (AUS)
2003 Yipsi Moreno (CUB) Olga Kusenkowa (RUS) Manuela Montebrun (FRA)
2005 Olga Kusenkowa (RUS) Yipsi Moreno (CUB) Tatjana Lyssenko (RUS)
2007 Betty Heidler (GER) Yipsi Moreno (CUB) Zhang Wenxiu (CHN)
2009 Anita Włodarczyk (POL) Betty Heidler (GER) Martina Danišová-Hrašnová (SVK)
2011 Tatjana Lyssenko (RUS) Betty Heidler (GER) Zhang Wenxiu (CHN)
2013 Tatjana Lyssenko (RUS) Anita Włodarczyk (POL) Zhang Wenxiu (CHN)

Siehe auch[Bearbeiten]

Weltrekordentwicklung[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Weite (m) Athlet Land Ort Datum
57,77 Pat Ryan USA New York City 17. Aug. 1913
59,00 Erwin Blask GER Stockholm 27. Aug. 1938
59,02 Imre Németh HUN Tata 14. Jul. 1948
59,57 Imre Németh -2- HUN Katowice 4. Sep. 1949
59,88 Imre Németh -3- HUN Budapest 19. Mai 1950
60,34 József Csermák HUN Helsinki 24. Jul. 1952
61,25 Sverre Strandli NOR Oslo 14. Sep. 1952
62,36 Sverre Strandli -2- NOR Oslo 5. Sep. 1953
63,34 Michail Kriwonosow URS Bern 29. Aug. 1954
64,05 Stanislaw Nenaschew URS Baku 12. Dez. 1954
64,33 Michail Kriwonosow -2- URS Warschau 4. Aug. 1955
64,52 Michail Kriwonosow -3- URS Belgrad 19. Sep. 1955
65,85 Michail Kriwonosow -4- URS Naltschik 25. Apr. 1956
66,38 Michail Kriwonosow -5- URS Minsk 8. Jul. 1956
67,32 Michail Kriwonosow -6- URS Taschkent 22. Okt. 1956
68,54 Hal Connolly USA Los Angeles 2. Nov. 1956
68,68 Hal Connolly -2- USA Bakersfield 20. Jun. 1958
70,33 Hal Connolly -3- USA Walnut 12. Aug. 1960
70,67 Hal Connolly -4- USA Palo Alto 21. Jul. 1962
71,06 Hal Connolly -5- USA Ceres 29. Mai 1965
71,26 Hal Connolly -6- USA Walnut 20. Jun. 1965
73,74 Gyula Zsivótzky HUN Debrecen 4. Sep. 1965
73,76 Gyula Zsivótzky -2- HUN Budapest 14. Sep. 1968
74,52 Romuald Klim URS Budapest 15. Jun. 1969
74,68 Anatolij Bondartschuk URS Piräus 20. Sep. 1969
75,48 Anatolij Bondartschuk -2- URS Rowno 12. Okt. 1969
76,40 Walter Schmidt FRG Lahr 4. Sep. 1971
76,60 Reinhard Theimer GDR Leipzig 4. Jul. 1974
76,66 Alexei Spiridonow URS München 11. Sep. 1974
76,70 Karl-Hans Riehm FRG Rehlingen 19. Mai 1975
77,56 Karl-Hans Riehm -2- FRG Rehlingen 19. Mai 1975
78,50 Karl-Hans Riehm -3- FRG Rehlingen 19. Mai 1975
79,30 Walter Schmidt -2- FRG Frankfurt am Main 14. Aug. 1975
80,14 Boris Saitschuk URS Moskau 9. Jul. 1978
80,32 Karl-Hans Riehm -4- FRG Heidenheim 6. Aug. 1978
80,38 Jurij Sedych URS Leselidse 16. Mai 1980
80,46 Jüri Tamm URS Leselidse 16. Mai 1980
80,64 Jurij Sedych -2- URS Leselidse 16. Mai 1980
81,66 Sergei Litwinow URS Sotschi 24. Mai 1980
81,80 Jurij Sedych -3- URS Moskau 31. Jul. 1980
83,98 Sergei Litwinow -2- URS Moskau 4. Jun. 1982
84,14 Sergei Litwinow -3- URS Moskau 21. Jun. 1983
86,34 Jurij Sedych -4- URS Cork 3. Jul. 1984
86,66 Jurij Sedych -5- URS Tallinn 22. Jun. 1986
86,74 Jurij Sedych -6- URS Stuttgart 30. Aug. 1986

Frauen[Bearbeiten]

Weite (m) Athletin Land Ort Datum
66,84 Olga Kusenkowa RUS Adler 23. Feb. 1994
66,86 Mihaela Melinte ROU Bukarest 4. Mär. 1994
67,00 Olga Kusenkowa -2- RUS Moskau 24. Mai 1995
68,14 Olga Kusenkowa -3- RUS Moskau 5. Jun. 1995
68,16 Olga Kusenkowa -4- RUS Moskau 5. Jun. 1995
69,42 Mihaela Melinte -2- ROU Cluj-Napoca 12. Mai 1996
69,58 Mihaela Melinte -3- ROU Bukarest 8. Mär. 1997
71,22 Olga Kusenkowa -5- RUS München 22. Jun. 1997
73,10 Olga Kusenkowa -6- RUS München 22. Jun. 1997
73,14 Mihaela Melinte -4- ROU Poiana Brașov 16. Jul. 1998
75,29 Mihaela Melinte -5- ROU Clermont-Ferrand 13. Mai 1999
75,97 Mihaela Melinte -6- ROU Clermont-Ferrand 13. Mai 1999
76,05 Mihaela Melinte -7- ROU Rüdlingen 29. Aug. 1999
76,07 Mihaela Melinte -8- ROU Rüdlingen 29. Aug. 1999
77,06 Tatjana Lyssenko RUS Moskau 15. Jul. 2005
77,26 Gulfija Chanafejewa RUS Tula 12. Jun. 2006
77,41 Tatjana Lyssenko -2- RUS Schukowski 24. Jun. 2006
77,80 Tatjana Lyssenko -3- RUS Tallinn 15. Aug. 2006
77,96 Anita Włodarczyk POL Berlin 22. Aug. 2009
78,30 Anita Włodarczyk -2- POL Bydgoszcz 6. Jun. 2010
79,42 Betty Heidler GER Halle 21. Mai 2011
79,58 Anita Włodarczyk POL Berlin 31. Aug. 2014

Weltbestenliste[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Alle Hammerwerfer mit einer Leistung von 81,25 Metern oder weiter. Letzte Veränderung: 16. August 2014

  1. 86,74 m Jurij Sedych, RUS, Stuttgart, 30. August 1986
  2. 86,73 m Iwan Zichan, BLR, Brest, 3. Juli 2005
  3. 86,04 m Sergei Litwinow, URS, Dresden, 3. Juli 1986
  4. 84,90 m Wadsim Dsewjatouski, BLR, Minsk, 21. Juli 2005
  5. 84,86 m Kōji Murofushi, JPN, Prag, 29. Juni 2003
  6. 84,62 m Ihar Astapkowitsch, BLR, Sevilla, 6. Juni 1992
  7. 84,48 m Igor Nikulin, URS, Lausanne, 12. Juli 1990
  8. 84,40 m Jüri Tamm, EST, Banská Bystrica, 9. September 1984
  9. 84,19 m Adrián Annus, HUN, Szombathely, 10. August 2003
  10. 83,68 m Tibor Gécsek, HUN, Zalaegerszeg, 19. September 1998
  11. 83,48 m Paweł Fajdek, POL, Warschau, 23. August 2014
  12. 83,46 m Andrei Abduwalijew, TJK, Sotschi, 26. Mai 1990
  13. 83,43 m Alexei Sagorny, RUS, Adler, 10. Februar 2002
  14. 83,40 m Ralf Haber, GDR, Athen, 16. Mai 1988 (Deutscher Rekord)
  15. 83,38 m Szymon Ziółkowski, POL, Edmonton, 5. August 2001
  16. 83,30 m Olli-Pekka Karjalainen, FIN, Lahti, 14. Juli 2004
  17. 83,04 m Heinz Weis, GER, Frankfurt am Main, 29. Juni 1997
  18. 83,00 m Balázs Kiss, HUN, Saint-Denis, 4. Juni 1998
  19. 82,78 m Karsten Kobs, GER, Dortmund, 26. Juni 1999
  20. 82,69 m Krisztián Pars, HUN, Zürich, 16. August 2014
  21. 82,64 m Gunther Rodehau, GDR, Dresden, 3. August 1985
  22. 82,62 m Sergei Kirmasow, RUS, Brjansk, 30. Mai 1998
  23. 82,62 m Andrij Skwaruk, UKR, Kontscha Saspa, 27. April 2002
  24. 82,54 m Wassili Sidorenko, EUN, Krasnodar, 13. Mai 1992
  25. 82,52 m Lance Deal, USA, Mailand, 7. September 1996
  26. 82,40 m Plamen Minew, BUL, Plowdiw, 1. Juni 1991
  27. 82,38 m Gilles Dupray, FRA, Chelles, 21. Juni 2000
  28. 82,38 m Primož Kozmus, SLO, Celje, 2. September 2009
  29. 82,28 m Ilja Konowalow, RUS, Tula, 10. August 2003
  30. 82,24 m Benjaminas Viluckis, LTU, Klaipėda, 21. August 1986
  31. 82,24 m Vyacheslav Korovin, RUS, Chelyabinsk, 20. Juni 1987
  32. 82,23 m Wladyslaw Piskunow, UKR, Kontscha Saspa, 27. April 2002
  33. 82,22 m Holger Klose, GER, Dortmund, 2. Mai 1998
  34. 82,16 m Witali Alisewitsch, URS, Pärnu, 13. Juli 1988
  35. 82,08 m Iwan Tanew, BUL, Sofia, 3. September 1988
  36. 82,00 m Sergei Alai, EUN, Stajki (BLR), 12. Mai 1992
  37. 81,88 m Jud Logan, USA, University Park, 22. April 1988
  38. 81,81 m Libor Charfreitag, SVK, Prag, 29. Juni 2003
  39. 81,79 m Christophe Épalle, FRA, Clermont-Ferrand, 30. Juni 2000
  40. 81,78 m Christoph Sahner, FRG, Wemmetsweiler, 11. September 1988
  41. 81,70 m Aleksandr Selesnjow, RUS, Sotschi, 22. Mai 1993
  42. 81,66 m Oleksandr Krykun, UKR, Kiew, 29. Mai 2004
  43. 81,64 m Enrico Sgrulletti, ITA, Ostia, 9. März 1997
  44. 81,56 m Sergei Gawrilow, RUS, Rostow, 16. Juni 1996
  45. 81,56 m Zsolt Németh, HUN, Veszprém, 14. August 1999
  46. 81,52 m Juha Tiainen, FIN, Tampere, 11. Juni 1984
  47. 81,49 m Waleryj Swjatocha, BLR, Brest 27. Mai 2006
  48. 81,45 m Eşref Apak, TUR, Istanbul 4. Juni 2005
  49. 81,44 m Juri Tarasjuk, URS, Minsk 10. August 1984
  50. 81,35 m Wojciech Kondratowicz, POL, Bydgoszcz, 13. Juli 2003
  51. 81,33 m Miloslav Konopka, SVK, Banská Bystrica, 29. Mai 2004
  52. 81,32 m Klaus Ploghaus, FRG, Paderborn, 25. Mai 1986
  53. 81,31 m Andrej Waranzu, BLR, Stajki, 29. Juni 2008
  54. 81,28 m Vladimír Maška, CZE, Pacov, 25. September 1999
  55. 81,27 m Mostafa Hicham Al-Gamel, EGY, Kairo, 21. März 2014
  56. 81,26 m Wadim Chersonzew, RUS, Brjansk, 3. Juli 2001

Frauen[Bearbeiten]

Alle Hammerwerferinnen mit einer Leistung von 72,50 Metern und darüber. A = Weite unter Höhenbedingungen erzielt.

Letzte Veränderung: 31. August 2014

  1. 79,58 m Anita Włodarczyk, POL, Berlin, 31. August 2014
  2. 79,42 m Betty Heidler, GER, Halle, 21. Mai 2011 (Deutscher Rekord)
  3. 78,80 m Tatjana Lyssenko, RUS, Moskau, 16. August 2013
  4. 78,69 m Aksana Mjankowa, BLR, Minsk, 18. Juli 2012
  5. 77,68 m Wang Zheng, CHN, Chengdu, 29. März 2014
  6. 77,36 m Gulfija Chanafejewa, RUS, Sotschi, 26. Mai 2007
  7. 77,13 m Oksana Kondratjewa, RUS, Schukowski, 30. Juni 2013
  8. 76,99 m Zhang Wenxiu, CHN, Ostrava, 24. Mai 2012
  9. 76,90 m Martina Danišová-Hrašnová, SVK, Trnava, 16. Mai 2009
  10. 76,83 m Kamila Skolimowska, POL, Doha, 11. Mai 2007
  11. 76,72 m Mariya Bespalova, RUS, Zhukovskiy, 23. Juni 2012
  12. 76,66 m Wolha Zander, BLR, Minsk, 21. Juli 2005
  13. 76,62 m Yipsi Moreno, CUB, Zagreb, 9. September 2008
  14. 76,63 m Jekaterina Choroschich, RUS, Schukowski, 24. Juni 2006
  15. 76,56 m Alena Matoschka, BLR, Minsk, 12. Juni 2012
  16. 76,33 m Darja Ptschelnik, BLR, Minsk, 29. Juni 2008
  17. 76,21 m Jelena Konjewzewa, RUS, Tula, 4. Juni 2000
  18. 76,17 m Anna Bulgakowa, RUS, Moskau, 24. Juli 2013
  19. 76,07 m Mihaela Melinte, ROM, Rüdlingen, 29. August 1999
  20. 76,05 m Kathrin Klaas, GER, London, 10. August 2012
  21. 75,73 m Amanda Bingson, USA, Des Moines, 22. Juni 2013
  22. 75,73 m Sultana Frizell, CAN, Tucson, 22. Mai 2014
  23. 75,68 m Olga Kusenkowa, RUS, Tula, 4. Juni 2000
  24. 75,09 m Jelena Rigert, RUS, Moskau, 15. Juli 2013
  25. 75,08 m Ivana Brkljacic, CRO, Warschau, 17. Juni 2007
  26. 74,77 m Jeneva McCall, USA, Dubnica nad Váhom, 21. August 2013
  27. 74,66 m Manuela Montebrun, FRA, Zagreb, 11. Juli 2005
  28. 74,65 m Maryja Smaljatschkowa, BLR, Stajki, 19. Juli 2008
  29. 74,52 m Iryna Sekatschowa, UKR, Kiew, 2. Juli 2008
  30. 74,39 m Joanna Fiodorow, POL, Bydgoszcz, 17. Mai 2014
  31. 74,21 m Anna Skydan, UKR, Jalta, 14. Juni 2012
  32. 74,20 m Jessica Cosby, USA, Tucson, 22. Mai 2014
  33. 74,17 m Tuğçe Şahutoğlu, TUR, Izmir, 19. Mai 2012
  34. 74,10 m Iryna Nowoschylowa, UKR, Kiew, 19. Mai 2012
  35. 74,06 m Zalina Marghieva, MDA, London, 10. August 2012
  36. 73,90 m Arasay Thondike, CUB, Havanna, 19. Juni 2009
  37. 73,87 m Erin Gilreath, USA, Carson, 25. Juni 2005
  38. 73,81 m Gwen Berry, USA, Lisle, 8. Juni 2013
  39. 73,74 m Jennifer Dahlgren, ARG, Buenos Aires, 10. April 2010
  40. 73,64 m Rosa Rodríguez, VEN, Barquisimeto, 16. Mai 2013
  41. 73,61 m Amber Campbell, USA, Edmonton, 6. Juli 2014
  42. 73,59 m Ester Balassini, ITA, Brixen, 25. Juni 2005
  43. 73,53 m Bianca Perie, ROM, Bukarest, 16. Juli 2010
  44. 73,44 m Éva Orbán, UNG, Halle, 25. Mai 2013
  45. 73,40 m Stéphanie Falzon, FRA, Forbach, 26. Juli 2008
  46. 73,21 m Eileen O'Keeffe, Irland, Dublin, 21. Juli 2007
  47. 73,16 m Yunaika Crawford, CUB, Athen, 25. August 2004
  48. 73,06 m Tingting Liu, CHN, Halle, 17. Mai 2014
  49. 72,97 m Sophie Hitchon, GBR, Gateshead, 23. Juni 2013
  50. 72,74 m Susanne Keil, GER, Nikiti, 17. Juli 2005
  51. 72,55 m Kivilcim Kaya, TUR, İzmir, 5. Juli 2012
  52. 72,53 m Marina Marghieva, MDA, Chisinau, 5. Mai 2009
  53. 72,51 m Liu Yinghui, CHN, İzmir, 16. August 2005
  54. 72,51 m Brittany Riley, USA, Des Moines, 28. April 2007

Quellen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hammerwurf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien