Hammerwurf

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John Flanagan bei den Olympischen Spielen 1908 in London

Hammerwurf (auch Hammerwerfen) ist eine Disziplin der Leichtathletik oder auch Schwerathletik, bei der es einen „Wurfhammer“, heute eine Metallkugel an einem Stahldraht, so weit wie möglich zu schleudern gilt.

Der Sportler hat zum Schwungholen einen Kreis von 2,135 Metern Durchmesser (7 englische Fuß) zur Verfügung. Er nutzt diesen, um den Hammer zunächst mit beiden Armen kreisen zu lassen, um ihn vor dem Abwurf möglichst stark zu beschleunigen.

Der Wurfhammer der Männer wiegt einschließlich Griff 7,26 Kilogramm (16 englische Pfund), bei den Frauen vier Kilogramm. Er hat somit das gleiche Gewicht wie die Stoßkugel beim Kugelstoßen.

Der Hammerwurf als moderner Sport entstand im 19. Jahrhundert in Schottland und Irland, wo man ursprünglich ein mit einem Holzstiel versehenes Gewicht warf.

Im Programm der Olympischen Spiele ist das Hammerwerfen für Männer seit 1900. Für Frauen findet es seit 1997 bei internationalen Wettkämpfen und seit 2000 bei Olympischen Spielen statt.

Die besten Hammerwerfer erreichen bei den Männern Weiten um 85 Meter (Weltrekord: 86,74 m) und bei den Frauen um 75 Meter (Weltrekord: 79,42 m).

Geschichte[Bearbeiten]

Hammerwurf in Schottland

Wettbewerbe im Weitwerfen eines Schmiedehammers sind aus dem Mittelalter Irlands und Schottlands belegt. Die ersten Würfe eines Gewichts mit einem starren „Stiel“ sind aus England und Irland aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bekannt.

Das Regelwerk für den Hammerwurf wurde 1887 in England geschrieben. Während die Masse des Gewichts schon frühzeitig auf 16 englische Pfund (7,257 kg) festgelegt wurde, änderte sich die Art des Abwurfs mehrfach. Anfangs war es erlaubt, einen beliebig langen Anlauf zu nehmen und die Abwurflinie nach dem Wurf zu übertreten.

Später wurde aus einem Kreis geworfen: Der Durchmesser wurde 1878 in England auf 7 englische Fuß (2,135 m) festgelegt, von 1887 bis 1909 wurde auch aus einem 9-Fuß-Kreis (2,73 m) geworfen.

Ebenso hat sich die Länge des Drahtes geändert, an dem das Gewicht hängt. Erst im 20. Jahrhundert wurde die endgültige Länge von 4 englischen Fuß (1,219 m) festgelegt. Der heute von den Männern verwendete Hammer wurde 1912 eingeführt.

In Deutschland fand der erste Wettkampf im Hammerwerfen im Mai 1893 in Berlin mit einem 12 Pfund schweren Hammer statt. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Hammerwerfen in Deutschland kaum beachtet; offizielle deutsche Rekorde wurden erst Mitte der 1920er Jahre registriert. Der erste bedeutende deutsche Hammerwerfer war Max Furtwengler (*1881), der einarmig und mit nur einer halben Drehung warf. Er erhöhte die deutsche Bestleistung von 29,84 m im Jahre 1909 auf 43,05 m im Jahre 1926.

Wettkampfregeln[Bearbeiten]

Hammerwerfer 1904

Im Wettkampf haben die besten acht Hammerwerfer sechs Versuche. Die größte Weite entscheidet über Sieg und Plätze, bei gleicher Weite entscheiden die nächstbesten Versuche.

Der Kreis darf nach dem Abwurf erst nach dem Aufschlagen des Hammers und nur nach hinten und aus dem sicheren Stand verlassen werden, damit der Wurf gültig gewertet wird.

Im Unterschied zu den anderen Wurfdisziplinen darf der Hammerwerfer Handschuhe tragen oder einzelne Finger mit Bandagen umwickeln.

Ein Wurf ist nur gültig, wenn der Hammer in einem markierten, spitzwinkeligen Sektor landet. Dieser hat ebenso wie beim Kugelstoßen und Diskuswerfen eine Öffnung von 34,92°. Dieser "unrunde" Wert ergibt sich aus einem Dreieck, das zum einfachen Markieren des Wurfsektors Seitenlängen von zweimal 20 Metern sowie 12 Metern hat.

Um Personen im Stadion vor fehlgeleiteten Würfen zu schützen, ist der Hammerwurf-Kreis mit einem Schutzkäfig umgeben, der nur oben und in Richtung des Wurfsektors offen ist. Er hat eine Höhe von sieben Metern, an manchen Stellen von zehn Metern. Vom Mittelpunkt des Wurfkreises steht er mindestens 3,50 Meter entfernt. Die Maschen des Schutzkäfigs können aus Seilen oder Metalldraht bestehen und müssen einer Geschwindigkeit des Hammers von 32 Metern pro Sekunde (115 km/h) standhalten.

Die Regeln für Hammerwurf-Wettkämpfe sind in den Regeln 187, 191 und der technischen IAAF-Wettkampfvorschriften festgelegt.

Physik des Hammerwurfs[Bearbeiten]

  • Abfluggeschwindigkeit: Für einen 75-Meter-Wurf ist eine Abfluggeschwindigkeit von etwa 27 bis 28 Metern pro Sekunde (m/s) nötig. Wird diese Geschwindigkeit um fünf Prozent, etwa 1,4 m/s erhöht, führt das bei gleichbleibendem Abflugwinkel zu einem Weitengewinn von rund sieben Metern. Die Abfluggeschwindigkeit hat deshalb eine weitaus größere Bedeutung als der Abflugwinkel.
  • Abflughöhe: Ihr Einfluss auf die Weite ist sehr gering. Eine größere Abflughöhe führt etwa zu einem gleich großen Weitengewinn. Wird der Hammer zum Beispiel aus 1,60 Meter statt 1,40 Meter Höhe abgeworfen, bringt das etwa 19 Zentimeter (bezogen auf eine Abfluggeschwindigkeit von 24 m/s). Ein großer Sportler hat also gegenüber einem kleineren bei gleicher Kraftanwendung und gleicher Technik nur geringe Vorteile.
  • Abflugwinkel: Der Wurfhammer beschreibt eine ballistische Kurve (Wurfparabel, Schiefer Wurf), die einen bestmöglichen Abflugwinkel von 45° hat. Da jedoch der Hammer aus einer erhöhten Position abgeworfen wird (Gesetz des schiefen Wurfs), liegt der tatsächliche beste Abflugwinkel nur bei etwa 44°. Eine Abweichung von zwei Grad, rund fünf Prozent, verschlechtert die Wurfweite um etwa sechzig Zentimeter.
  • Wind: Der Luftwiderstand spielt beim Hammerwurf eine geringe Rolle, deshalb beeinflusst Wind die Weite nur geringfügig. Eine Windgeschwindigkeit von 5 m/s beeinflusst einen 80-Meter-Wurf um etwa ein Prozent. Rückenwind führt zu einem Weitengewinn von etwa 90 Zentimetern, Gegenwind verringert die Weite eines Wurfes um etwa 80 Zentimeter.

Meilensteine[Bearbeiten]

Männer:

  • Erste registrierte Weite: 27,74 m, (16-Pfund-Hammer mit Holzstiel), Adam Wilson (GBR), 10. Mai 1828 in Hunter's Tryst
  • Erste registrierte Weite nach heutigen Regeln (2,135-Meter-Kreis): 30,12 m, Edmund Baddeley (GBR), 15. April 1878
  • Erster offizieller Weltrekord: 57,77 m, Pat Ryan (USA), 17. August 1913 (erstmalige Verbesserung des Weltrekordes am 27. August 1938 von Erwin Blask (GER) mit 59,00 m)
  • Erste Weite über 60 Meter: 60,34 m, József Csermák (HUN), 24. Juli 1952
  • Erste Weite über 70 Meter: 70,33 m, Hal Connolly (USA), 12. August 1960
  • Erste Weite über 80 Meter: 80,14 m, Boris Saitschuk (URS), 9. Juli 1978

Frauen:

  • Erste registrierte Weite: 17,03 m, Lucinda Moles (ESP), 29. Juni 1931 in Madrid
  • Erste Weite über 40 Meter: 41,99 m, Carol Cady (USA), 10. April 1982
  • Erste Weite über 50 Meter: 53,65 m, Carol Cady (USA), 28. April 1984
  • Erste Weite über 60 Meter: 61,20 m, Aya Suzuki (JPN), 30. April 1989
  • Erster offizieller Weltrekord: 66,84 m, Olga Kusenkowa (RUS), 23. Februar 1994
  • Erste Weite über 70 Meter: 71,22 m, Olga Kusenkowa (RUS), 22. Juni 1997

Erfolgreichste Sportler[Bearbeiten]

Männer:

Frauen:

Statistik[Bearbeiten]

Medaillengewinner der Olympischen Spiele[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1900 John Flanagan (USA) Truxtun Hare (USA) Josiah McCracken (USA)
1904 John Flanagan (USA) John DeWitt (USA) Ralph Rose (USA)
1908 John Flanagan (USA) Matt McGrath (USA) Con Walsh (USA)
1912 Matt McGrath (USA) Duncan Gillis (CAN) Clarence Childs (USA)
1920 Pat Ryan (USA) Carl Johan Lind (SWE) Basil Bennett (USA)
1924 Fred Tootell (USA) Matt McGrath (USA) Malcolm Nokes (GBR)
1928 Pat O’Callaghan (IRL) Ossian Skiöld (SWE) Edmund Black (USA)
1932 Pat O’Callaghan (IRL) Ville Pörhölä (FIN) Peter Zaremba (USA)
1936 Karl Hein (GER) Erwin Blask (GER) Fred Warngård (SWE)
1948 Imre Németh (HUN) Ivan Gubijan (YUG) Robert Bennett (USA)
1952 József Csermák (HUN) Karl Storch (GER) Imre Németh (HUN)
1956 Hal Connolly (USA) Michail Kriwonosow (URS) Anatoli Samozwetow (URS)
1960 Wassili Rudenkow (URS) Gyula Zsivóczky (HUN) Tadeusz Rut (POL)
1964 Romuald Klim (URS) Gyula Zsivóczky (HUN) Uwe Beyer (EUA)/(FRG)
1968 Gyula Zsivóczky (HUN) Romuald Klim (URS) Lázár Lovász (HUN)
1972 Anatolij Bondartschuk (URS) Jochen Sachse (GDR) Wassili Chmelewski (URS)
1976 Jurij Sedych (URS) Alexei Spiridonow (URS) Anatolij Bondartschuk (URS)
1980 Jurij Sedych (URS) Sergei Litwinow (URS) Jüri Tamm (URS)
1984 Juha Tiainen (FIN) Karl-Hans Riehm (GER) Klaus Ploghaus (FRG)
1988 Sergei Litwinow (URS) Jurij Sedych (URS) Jüri Tamm (URS)
1992 Andrei Abduwalijew (EUN) Ihar Astapkowitsch (EUN) Igor Nikulin (EUN)
1996 Balázs Kiss (HUN) Lance Deal (USA) Oleksandr Krykun (UKR)
2000 Szymon Ziółkowski (POL) Nicola Vizzoni (ITA) Ihar Astapkowitsch (BLR)
2004 Kōji Murofushi (JPN) Iwan Zichan (BLR) Esref Apak (TUR)
2008 Primož Kozmus (SLO) Wadsim Dsewjatouski (BLR) Iwan Zichan (BLR)
2012 Krisztián Pars (HUN) Primož Kozmus (SLO) Kōji Murofushi (JPN)

Frauen[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
2000 Kamila Skolimowska (POL) Olga Kusenkowa (RUS) Kirsten Münchow (GER)
2004 Olga Kusenkowa (RUS) Yipsi Moreno (CUB) Yunaika Crawford (CUB)
2008 Aksana Mjankowa (BLR) Yipsi Moreno (CUB) Zhang Wenxiu (CHN)
2012 Tatyana Lysenko (RUS) Anita Włodarczyk (POL) Betty Heidler (GER)

Medaillengewinner der Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Sergei Litwinow (URS) Jurij Sedych (URS) Zdzisław Kwaśny (POL)
1987 Sergei Litwinow (URS) Jüri Tamm (URS) Ralf Haber (GDR)
1991 Jurij Sedych (URS) Ihar Astapkowitsch (URS) Heinz Weis (GER)
1993 Andrei Abduwalijew (TJK) Ihar Astapkowitsch (BLR) Tibor Gécsek (HUN)
1995 Andrei Abduwalijew (TJK) Ihar Astapkowitsch (BLR) Tibor Gécsek (HUN)
1997 Heinz Weis (GER) Andrij Skwaruk (UKR) Wassili Sidorenko (RUS)
1999 Karsten Kobs (GER) Zsolt Németh (HUN) Wladislaw Piskunow (UKR)
2001 Szymon Ziółkowski (POL) Kōji Murofushi (JPN) Ilja Konowalow (RUS)
2003 Iwan Zichan (BLR) Adrián Annus (HUN) Kōji Murofushi (JPN)
2005 Iwan Zichan (BLR) Wadsim Dsewjatouski (BLR) Szymon Ziółkowski (POL)
2007 Iwan Zichan (BLR) Primož Kozmus (SLO) Libor Charfreitag (SVK)
2009 Primož Kozmus (SLO) Szymon Ziółkowski (POL) Alexej Sagorny (RUS)
2011 Kōji Murofushi (JPN) Krisztián Pars (HUN) Primož Kozmus (SLO)

Frauen[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1999 Mihaela Melinte (ROM) Olga Kusenkowa (RUS) Lisa Misipeka (ASA)
2001 Yipsi Moreno (CUB) Olga Kusenkowa (RUS) Bronwyn Eagles (AUS)
2003 Yipsi Moreno (CUB) Olga Kusenkowa (RUS) Manuela Montebrun (FRA)
2005 Olga Kusenkowa (RUS) Yipsi Moreno (CUB) Tatjana Lyssenko (RUS)
2007 Betty Heidler (GER) Yipsi Moreno (CUB) Zhang Wenxiu (CHN)
2009 Anita Włodarczyk (POL) Betty Heidler (GER) Martina Danišová-Hrašnová (SVK)
2011 Tatjana Lyssenko (RUS) Betty Heidler (GER) Zhang Wenxiu (CHN)

Siehe auch[Bearbeiten]

Weltrekordentwicklung[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Weite (m) Name Land Datum Ort
57,77 Pat Ryan USA 17.08.1913 New York City
59,00 Erwin Blask GER 27.08.1938 Stockholm
59,02 Imre Németh HUN 14.07.1948 Tata
59,57 Imre Németh HUN 04.09.1949 Katowice
59,88 Imre Németh HUN 19.05.1950 Budapest
60,34 József Csermák HUN 24.07.1952 Helsinki
61,25 Sverre Strandli NOR 14.09.1952 Oslo
62,36 Sverre Strandli NOR 05.09.1953 Oslo
63,34 Michail Kriwonosow URS 29.08.1954 Bern
64,05 Stanislaw Njenaschew URS 12.12.1954 Baku
64,33 Michail Kriwonosow URS 04.08.1955 Warschau
64,52 Michail Kriwonosow URS 19.09.1955 Belgrad
65,85 Michail Kriwonosow URS 25.04.1956 Naltschik
66,38 Michail Kriwonosow URS 08.07.1956 Minsk
67,32 Michail Kriwonosow URS 22.10.1956 Taschkent
68,54 Hal Connolly USA 02.11.1956 Los Angeles
68,68 Hal Connolly USA 20.06.1958 Bakersfield
70,33 Hal Connolly USA 12.08.1960 Walnut
70,67 Hal Connolly USA 21.07.1962 Stanford
71,06 Hal Connolly USA 29.05.1965 Ceres
71,26 Hal Connolly USA 20.06.1965 Walnut
73,74 Gyula Zsivótzky HUN 04.09.1965 Debrecen
73,76 Gyula Zsivótzky HUN 14.09.1968 Budapest
74,52 Romuald Klim URS 15.06.1969 Budapest
74,68 Anatolij Bondartschuk URS 20.09.1969 Athen
75,48 Anatolij Bondartschuk URS 13.10.1969 Rowno
76,40 Walter Schmidt FRG 04.09.1971 Lahr
76,60 Reinhard Theimer GDR 04.07.1974 Leipzig
76,66 Alexei Spiridonow URS 11.09.1974 München
76,70 Karl-Hans Riehm FRG 19.05.1975 Rehlingen
77,56 Karl-Hans Riehm FRG 19.05.1975 Rehlingen
78,50 Karl-Hans Riehm FRG 19.05.1975 Rehlingen
79,30 Walter Schmidt FRG 14.08.1975 Frankfurt am Main
80,14 Boris Saitschuk URS 09.07.1978 Moskau
80,32 Karl-Hans Riehm FRG 06.08.1978 Heidenheim
80,38 Jurij Sedych URS 16.05.1980 Leselidse
80,46 Jüri Tamm URS 16.05.1980 Leselidse
80,64 Jurij Sedych URS 16.05.1980 Leselidse
81,66 Sergei Litwinow URS 24.05.1980 Sotschi
81,80 Jurij Sedych URS 31.07.1980 Moskau
83,98 Sergei Litwinow URS 04.06.1982 Moskau
84,14 Sergei Litwinow URS 21.06.1983 Moskau
86,34 Jurij Sedych URS 03.07.1984 Cork
86,66 Jurij Sedych URS 22.06.1986 Tallinn
86,74 Jurij Sedych URS 30.08.1986 Stuttgart

Frauen[Bearbeiten]

Weite (m) Name Land Datum Ort
66,84 Olga Kusenkowa RUS 23.02.1994 Adler
66,86 Mihaela Melinte ROM 04.03.1995 Bukarest
67,00 Olga Kusenkowa RUS 25.04.1995 Moskau
68,14 Olga Kusenkowa RUS 05.06.1995 Moskau
68,16 Olga Kusenkowa RUS 18.06.1995 Moskau
69,42 Olga Kusenkowa RUS 17.02.1996 Sydney
69,58 Mihaela Melinte ROM 08.03.1997 Bukarest
71,22 Olga Kusenkowa RUS 22.06.1997 Smolensk
73,10 Olga Kusenkowa RUS 22.06.1997 München
73,14 Mihaela Melinte ROM 16.07.1998 Poiana Brașov
77,06 Tatjana Lyssenko RUS 15.07.2005 Moskau
77,26 Gulfija Chanafejewa RUS 12.06.2006 Tula
77,41 Tatjana Lyssenko RUS 24.06.2006 Schukowski
77,80 Tatjana Lyssenko RUS 15.08.2006 Tallinn
77,96 Anita Włodarczyk POL 22.08.2009 Berlin
78,30 Anita Włodarczyk POL 06.06.2010 Bydgoszcz
79,42 Betty Heidler GER 21.05.2011 Halle

Weltbestenliste[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Alle Hammerwerfer mit einer Leistung von 81 Metern oder weiter. Letzte Veränderung: 21. März 2014

  1. 86,74 m Jurij Sedych, RUS, Stuttgart, 30. August 1986
  2. 86,73 m Iwan Zichan, BLR, Brest, 3. Juli 2005
  3. 86,04 m Sergei Litwinow, URS, Dresden, 3. Juli 1986
  4. 84,90 m Wadsim Dsewjatouski, BLR, Minsk, 21. Juli 2005
  5. 84,86 m Kōji Murofushi, JPN, Prag, 29. Juni 2003
  6. 84,62 m Ihar Astapkowitsch, BLR, Sevilla, 6. Juni 1992
  7. 84,48 m Igor Nikulin, URS, Lausanne, 12. Juli 1990
  8. 84,40 m Jüri Tamm, EST, Banská Bystrica, 9. September 1984
  9. 84,19 m Adrián Annus, HUN, Szombathely, 10. August 2003
  10. 83,68 m Tibor Gécsek, HUN, Zalaegerszeg, 19. September 1998
  11. 83,46 m Andrei Abduwalijew, TJK, Sotschi, 26. Mai 1990
  12. 83,43 m Alexei Sagorny, RUS, Adler, 10. Februar 2002
  13. 83,40 m Ralf Haber, GDR, Athen, 16. Mai 1988 (Deutscher Rekord)
  14. 83,38 m Szymon Ziółkowski, POL, Edmonton, 5. August 2001
  15. 83,30 m Olli-Pekka Karjalainen, FIN, Lahti, 14. Juli 2004
  16. 83,04 m Heinz Weis, GER, Frankfurt am Main, 29. Juni 1997
  17. 83,00 m Balázs Kiss, HUN, Saint-Denis, 4. Juni 1998
  18. 82,78 m Karsten Kobs, GER, Dortmund, 26. Juni 1999
  19. 82,64 m Gunther Rodehau, GDR, Dresden, 3. August 1985
  20. 82,62 m Sergei Kirmasow, RUS, Brjansk, 30. Mai 1998
  21. 82,62 m Andrij Skwaruk, UKR, Kontscha Saspa, 27. April 2002
  22. 82,38 m Primož Kozmus, SLO, Celje, 2. September 2009
  23. 82,54 m Wassili Sidorenko, EUN, Krasnodar, 13. Mai 1992
  24. 82,52 m Lance Deal, USA, Mailand, 7. September 1996
  25. 82,45 m Krisztián Pars, HUN, Celje, 13. September 2006
  26. 82,40 m Plamen Minew, BUL, Plowdiw, 1. Juni 1991
  27. 82,38 m Gilles Dupray, FRA, Chelles, 21. Juni 2000
  28. 82,28 m Ilja Konowalow, RUS, Tula, 10. August 2003
  29. 82,27 m Paweł Fajdek, POL, Dubnica nad Váhom, 21. August 2013
  30. 82,24 m Benjaminas Viluckis, LTU, Klaipėda, 21. August 1986
  31. 82,24 m Vyacheslav Korovin, RUS, Chelyabinsk, 20. Juni 1987
  32. 82,23 m Wladyslaw Piskunow, UKR, Kontscha Saspa, 27. April 2002
  33. 82,22 m Holger Klose, GER, Dortmund, 2. Mai 1998
  34. 82,16 m Witali Alisewitsch, URS, Pärnu, 13. Juli 1988
  35. 82,08 m Iwan Tanew, BUL, Sofia, 3. September 1988
  36. 82,00 m Sergei Alai, EUN, Stajki (BLR), 12. Mai 1992
  37. 81,88 m Jud Logan, USA, University Park, 22. April 1988
  38. 81,81 m Libor Charfreitag, SVK, Prag, 29. Juni 2003
  39. 81,79 m Christophe Épalle, FRA, Clermont-Ferrand, 30. Juni 2000
  40. 81,78 m Christoph Sahner, FRG, Wemmetsweiler, 11. September 1988
  41. 81,70 m Aleksandr Selesnjow, RUS, Sotschi, 22. Mai 1993
  42. 81,66 m Oleksandr Krykun, UKR, Kiew, 29. Mai 2004
  43. 81,64 m Enrico Sgrulletti, ITA, Ostia, 9. März 1997
  44. 81,56 m Sergei Gawrilow, RUS, Rostow, 16. Juni 1996
  45. 81,56 m Zsolt Németh, HUN, Veszprém, 14. August 1999
  46. 81,52 m Juha Tiainen, FIN, Tampere, 11. Juni 1984
  47. 81,49 m Waleryj Swjatocha, BLR, Brest 27. Mai 2006
  48. 81,45 m Eşref Apak, TUR, Istanbul 4. Juni 2005
  49. 81,44 m Juri Tarasjuk, URS, Minsk 10. August 1984
  50. 81,35 m Wojciech Kondratowicz, POL, Bydgoszcz, 13. Juli 2003
  51. 81,33 m Miloslav Konopka, SVK, Banská Bystrica, 29. Mai 2004
  52. 81,32 m Klaus Ploghaus, FRG, Paderborn, 25. Mai 1986
  53. 81,31 m Andrej Waranzu, BLR, Stajki, 29. Juni 2008
  54. 81,29 m Mostafa Hicham Al-Gamal, EGY, Kairo, 21. März 2014
  55. 81,28 m Vladimír Maška, CZE, Pacov, 25. September 1999
  56. 81,26 m Wadim Chersonzew, RUS, Brjansk, 3. Juli 2001
  57. 81,20 m Igor Grigorasch, URS, Kiew, 23. August 1984
  58. 81,18 m Albert Sinka, HUN, Székesfehérvár, 7. August 1988
  59. 81,10 m Sergei Iwanow, URS, Tscheljabinsk, 27. Juni 1987
  60. 81,10 m Markus Esser, GER, Leverkusen, 28. Juli 2006

Frauen[Bearbeiten]

Alle Hammerwerferinnen mit einer Leistung von 72,50 Metern und darüber. A = Weite unter Höhenbedingungen erzielt.

Letzte Veränderung: 29. März 2014

  1. 79,42 m Betty Heidler, GER, Halle, 21. Mai 2011 (Weltrekord)
  2. 78,80 m Tatjana Lyssenko, RUS, Moskau, 16. August 2013
  3. 78,69 m Aksana Mjankowa, BLR, Minsk, 18. Juli 2012
  4. 78,46 m Anita Włodarczyk, POL, Moskau, 16. August 2013
  5. 77,68 m Wang Zheng, CHN, Chengdu, 29. März 2014
  6. 77,36 m Gulfija Chanafejewa, RUS, Sotschi, 26. Mai 2007
  7. 77,13 m Oksana Kondratjewa, RUS, Schukowski, 30. Juni 2013
  8. 76,99 m Zhang Wenxiu, CHN, Ostrava, 24. Mai 2012
  9. 76,90 m Martina Danišová-Hrašnová, SVK, Trnava, 16. Mai 2009
  10. 76,83 m Kamila Skolimowska, POL, Doha, 11. Mai 2007
  11. 76,72 m Mariya Bespalova, RUS, Zhukovskiy, 23. Juni 2012
  12. 76,66 m Wolha Zander, BLR, Minsk, 21. Juli 2005
  13. 76,62 m Yipsi Moreno, CUB, Zagreb, 9. September 2008
  14. 76,63 m Jekaterina Choroschich, RUS, Schukowski, 24. Juni 2006
  15. 76,56 m Alena Matoschka, BLR, Minsk, 12. Juni 2012
  16. 76,33 m Darja Ptschelnik, BLR, Minsk, 29. Juni 2008
  17. 76,21 m Jelena Konjewzewa, RUS, Tula, 4. Juni 2000
  18. 76,17 m Anna Bulgakowa, RUS, Moskau, 24. Juli 2013
  19. 76,07 m Mihaela Melinte, ROM, Rüdlingen, 29. August 1999
  20. 76,05 m Kathrin Klaas, GER, London, 10. August 2012
  21. 75,73 m Amanda Bingson, USA, Des Moines, 22. Juni 2013
  22. 75,68 m Olga Kusenkowa, RUS, Tula, 4. Juni 2000
  23. 75,08 m Ivana Brkljacic, CRO, Warschau, 17. Juni 2007
  24. 75,09 m Jelena Rigert, RUS, Moskau, 15. Juli 2013
  25. 75,04 m Sultana Frizell, CAN, Tucson, 16. März 2012
  26. 74,77 m Jeneva McCall, USA, Dubnica nad Váhom, 21. August 2013
  27. 74,66 m Manuela Montebrun, FRA, Zagreb, 11. Juli 2005
  28. 74,65 m Maryja Smaljatschkowa, BLR, Stajki, 19. Juli 2008
  29. 74,52 m Iryna Sekatschowa, UKR, Kiew, 2. Juli 2008
  30. 74,47 m Zalina Marghieva, MDA, Chișinău, 7. Mai 2012
  31. 74,19 m Jessica Cosby, USA, Eugene, 1. Juni 2012
  32. 74,18 m Joanna Fiodorow, POL, Bydgoszcz, 3. Juni 2012
  33. 74,17 m Tuğçe Şahutoğlu, TUR, Izmir, 19. Mai 2012
  34. 74,10 m Iryna Nowoschylowa, UKR, Kiew, 19. Mai 2012
  35. 74,00 m Anna Skydan, UKR, Jalta, 28. Mai 2012
  36. 73,90 m Arasay Thondike, CUB, Havanna, 19. Juni 2009
  37. 73,87 m Erin Gilreath, USA, Carson, 25. Juni 2005
  38. 73,81 m Gwen Berry, USA, Lisle, 8. Juni 2013
  39. 73,74 m Jennifer Dahlgren, ARG, Buenos Aires, 10. April 2010
  40. 73,64 m Rosa Rodríguez, VEN, Barquisimeto, 16. Mai 2013
  41. 73,59 m Ester Balassini, ITA, Brixen, 25. Juni 2005
  42. 73,53 m Bianca Perie, ROM, Bukarest, 16. Juli 2010
  43. 73,44 m Éva Orbán, UNG, Halle, 25. Mai 2013
  44. 73,40 m Stéphanie Falzon, FRA, Forbach, 26. Juli 2008
  45. 73,21 m Eileen O'Keeffe, Irland, Dublin, 21. Juli 2007
  46. 73,16 m Yunaika Crawford, CUB, Athen, 25. August 2004
  47. 73,03 m Amber Campbell, USA, Des Moines, 22. Juni 2013
  48. 72,97 m Sophie Hitchon, GBR, Gateshead, 23. Juni 2013
  49. 72,74 m Susanne Keil, GER, Nikiti, 17. Juli 2005
  50. 72,55 m Kivilcim Kaya, TUR, İzmir, 5. Juli 2012
  51. 72,53 m Marina Marghieva, MDA, Chisinau, 5. Mai 2009
  52. 72,51 m Liu Yinghui, CHN, İzmir, 16. August 2005
  53. 72,51 m Brittany Riley, USA, Des Moines, 28. April 2007

Quellen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hammerwurf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien