Telefon Butterfield 8

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Filmdaten
Deutscher Titel Telefon Butterfield 8
Originaltitel BUtterfield 8
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1960
Länge 104 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Daniel Mann
Drehbuch John Michael Hayes
Charles Schnee
Produktion Pandro S. Berman
Musik Bronislau Kaper
Kamera Joseph Ruttenberg
Charles Harten
Schnitt Ralph E. Winters
Besetzung

Telefon Butterfield 8 ist ein US-amerikanisches Filmdrama des Regisseurs Daniel Mann aus dem Jahr 1960 und basiert auf dem Roman Butterfield 8 von John O’Hara aus dem Jahr 1935.

Handlung[Bearbeiten]

Die attraktive Gloria hat zahllose Affären mit reichen Männern. Sie wurde als Jugendliche missbraucht und empfindet keine Liebe. Nur mit ihrem einzigen Freund Steve kann sie über ihre Gefühle und ihre Vergangenheit sprechen. Doch eines Tages begegnet sie Weston, dem Ehemann einer Konzernerbin. Weston, ein müßiger Playboy, und Gloria beginnen eine Affäre, die sich zu einer leidenschaftlichen Liebe zueinander entwickelt. Durch ein Missverständnis glaubt Gloria, sie habe Weston verloren. Sie versucht ihn zurückzugewinnen. Doch der Versuch endet in einer Katastrophe und Gloria kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

Titel[Bearbeiten]

Der unkonventionelle Roman- und Filmtitel bezieht sich auf den Teil einer Telefonnummer, der die zuständige Vermittlungsstelle bezeichnet. Bis in den 60er Jahren wurden in den Vereinigten Staaten und Kanada die ersten beiden Ziffern einer Telefonnummer offiziell durch einen einprägsamen Namen mit zwei Anfangsbuchstaben ersetzt, die den Ziffern bei Buchstabenwahl entsprechen. Die dritte Ziffer wurde hinter den Namen gestellt. BUtterfield 8, also B-U-8 steht für die Ziffern 2-8-8 und entsprach einer Telefonvermittlung von Manhattan Upper East Side. Im Film erwähnt Gloria mehrmals den Namen der Vermittlung, die ihren Lebenswandel zwischen Affären und fremden Wohnungen damit unterstützt, indem sie Nachrichten übermittelt und Gespräche durchstellt. Ihre Bedeutung für Gloria wird deutlich, als sie Weston ein Feuerzeug mit den eingravierten Zeichen „BU 8“ schenkt.

Hintergrund[Bearbeiten]

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Bevor Elizabeth Taylor die lukrative Rolle in Cleopatra für eine Gage von einer Million Dollar antreten konnte, musste sie ihren Vertrag mit MGM erfüllen, der ihr gerade einmal 125.000 Dollar einbrachte. Es war der letzte Film, zu dem sie durch ihr langjähriges Engagement bei MGM verpflichtet war. Taylor, die zum Zeitpunkt der Produktion mit Fisher verheiratet war, hatte sich dafür eingesetzt, dass ihr Mann die Rolle des Steve Carpenter erhielt, obwohl er als Schauspieler wenig Erfahrung hatte. Fisher wirkte bei den Dreharbeiten nur eine Woche lang mit, erhielt als Gage auf Taylors Druck hin aber 100.000 Dollar.

Kritiken[Bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films bewertet Manns Film als einen typischen amerikanischen Kino-Roman mit 'psychoanalytischer' Problemsicht und tragischem Anspruch, der Schuld mit Schicksal“ verwechsle. Telefon Butterfield 8 sei „schauspielerisch unterdurchschnittlich, mit Dialogen von haarsträubender Banalität“.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1961: Jeweils 2. Platz bei den Laurel Awards in den Kategorien Beste Darstellerin in einem Drama (Elizabeth Taylor) und Bestes Drama. 5. Platz in der Kategorie Beste Nebendarstellerin (Dina Merrill).[3]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. vgl. Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)
  2. http://www.goldenglobes.org/browse/film/23791
  3. http://www.imdb.com/title/tt0053622/awards