Dina Merrill

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Dina Merrill mit Bobby Short und Dick Sheridan 1970

Dina Merrill (* 9. Dezember 1925 in New York City als Nedenia Marjorie Hutton) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Filmproduzentin.

Leben[Bearbeiten]

Dina Merrill war die einzige Tochter von Marjorie Merriweather Post und Edward Francis Hutton. Aus der ersten Ehe ihrer Mutter stammten die beiden Halbschwestern Adelaide und Eleanor Post Hutton. Vor dem College ging sie zur Miss Porter's School.

Sie war dreimal verheiratet. 1946 heiratete sie den Colgate-Palmolive-Erben Stanley M. Rumbough, Jr. Ihre Kinder waren Stanley Hutton Rumbough, David Post Rumbough (1950–1973) und Nedenia („Nina“) Colgate Rumbough. Die Ehe wurde 1966 geschieden. Im gleichen Jahr heiratete Dina Merrill den US-amerikanischen Schauspieler Cliff Robertson. Ihre Tochter war Heather Merriweather Robertson (1969–2007).[1] Diese Ehe wurde 1986 geschieden. 1989 heiratete sie ihren jetzigen Mann, den ehemaligen Schauspieler Ted Hartley.

Dina Merrill hat sechs Enkel: Denia und Welyn Craig, David Colgate (Cole), Allegra Hutton, Siena Post und Kiera Basten Rumbough.

Funktionen in Organisationen und Unternehmen[Bearbeiten]

Merrill war Direktorin der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers, von denen sie heute noch zahlreiche Aktien besitzt. Sie war außerdem Vorsitzende des Nominating and Corporate Governance Committee und Mitglied im Bank’s Compensation and Benefits Committee. Beauftragte des Kuratoriums des John F. Kennedy Centers for the Performing Arts. Bei der Eugene O’Neill Theater Foundation ist sie selbst Mitglied des Kuratoriums. Sie ist Vizepräsidentin der New York City Mission Society.

Das Filmproduktionsunternehmen RKO/Six Flags Entertainment Inc. – ein Rechtsnachfolger des traditionsreichen Hollywoodstudios RKO Pictures – stand am Ende der 1980er Jahre praktisch vor dem Aus. Merrill und ihr Mann Ted Hartley kauften die Firma 1989, benannten sie um in RKO Pictures LLC und retteten die Firma vor dem Bankrott. Inzwischen wurde die Filmproduktion wieder aufgenommen.

Werke[Bearbeiten]

Merrill spielte neben zahlreichen Fernsehproduktionen in 22 Kinofilmen mit. Dabei spielte sie unter anderem an der Seite von Katharine Hepburn und Spencer Tracy (Der endlose Horizont), Bob Hope (I’ll Take Sweden), Burt Lancaster (The Young Savages), Mickey Rooney (A Nice Little Bank That Should Be Robbed), Cary Grant und Tony Curtis (Unternehmen Petticoat), Elizabeth Taylor (Telefon Butterfield 8) und Whoopi Goldberg (The Player)

In den 1960er Jahren trat sie häufig im Fernsehen auf. Ihr Debüt als Produzentin war 1996 der Kinofilm Milk & Money.

Filmografie (als Schauspielerin)[Bearbeiten]

  • 1957: Eine Frau, die alles weiß (Desk Set) als Sylvia Blair
  • 1958: Man müßte eine kleine Bank berauben (A Nice Little Bank That Should Be Robbed) als Margie Solitaire
  • 1959: Catch Me If You Can
  • 1959: Keiner verläßt das Schiff (Don’t Give Up the Ship) als Ens. Rita J. Benson
  • 1959: Unternehmen Petticoat (Operation Petticoat) als Lt. Barbara Duran, RN
  • 1960: Telefon Butterfield 8 (BUtterfield 8) als Emily Liggett
  • 1960: Der endlose Horizont (The Sundowners) als Jean Halstead
  • 1961: Die jungen Wilden (The Young Savages) als Karin Bell
  • 1961: Twenty Plus Two als Nicki Kovacs / Doris Delaney
  • 1961: Westinghouse Presents: The Dispossessed als Annette DeGrande
  • 1962: The Expendables
  • 1963: Vater ist nicht verheiratet (The Courtship of Eddie’s Father) als Rita Behrens
  • 1965: Schweden - nur der Liebe wegen (I’ll Take Sweden) als Karin Granstedt Martoni
  • 1968: The Sunshine Patriot als Brancie Hagen
  • 1969: Seven in Darkness als Emily Garth Pleasent
  • 1969: The Lonely Profession als Beatrice Savarona
  • 1970: Aru heishi no kake als Kelly Allen
  • 1971: Mr. and Mrs. Bo Jo Jones als Mrs. Greher
  • 1972: Start ins Ungewisse (Family Flight) als Florence Carlyle
  • 1973: The Letters als Penelope Parkington (The Parkingtons Episode)
  • 1973: Die Ungezähmten (Running Wild) als Whit Colby
  • 1974: Throw Out the Anchor als Lindy Baker
  • 1975: The Meal
  • 1976: Kingston als Helen Martinson
  • 1977: The Greatest als Velvet Green
  • 1978: Eine Hochzeit (A Wedding) als Antoinette ‘Toni’ Sloan Goddard
  • 1979: “Roots: The Next Generations” als Mrs. Hickinger
  • 1979: The Tenth Month als Cele
  • 1980: Just Tell Me What You Want als Connie Herschel
  • 1983: The Brass Ring als Mother
  • 1983: Annas Geheimnis (Anna to the Infinite Power) als Sarah Hart
  • 1984: Hot Pursuit als Estelle Modrian
  • 1986: Der Babysittermörder (Twisted) als Nell Kempler
  • 1988: Caddyshack II als Cynthia Young
  • 1989: Turn Back the Clock als Maureen Dowd
  • 1990: Fear als Catherine Tarr
  • 1991: Der Preis der Macht (True Colors) als Joan Stiles
  • 1992: The Player als Celia
  • 1993: Mißbraucht (Not in My Family) als Claire Worth
  • 1993: Suture als Alice Jameson
  • 1995: Point of Betrayal
  • 1995: Open Season als Doris Hays-Britton
  • 1996: Milk & Money als Ellen, David’s Mother
  • 1997: Something Borrowed, Something Blue als Lydia D’Arcy, Monique’s Mother
  • 1998: A Chance of Snow als Merilee Parker
  • 1998: Mighty Joe Young als Society Woman
  • 1999: The Other Sister als Pucky
  • 2002: The Magnificent Ambersons als Mrs. Johnson
  • 2002: The Glow: Der Schein trügt als Phoebe
  • 2003: Shade als Dina

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1961 - Golden Laurel: Fünfter Platz in der Kategorie Beste Nebendarstellerin für BUtterfield 8
  • 1998 - Hamptons International Film Festival: Sonderpreis (geteilt mit Ehemann Ted Hartley) für ihre Unterstützung von Drehbuchautoren in Entwicklungsländern

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dina Merrill – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deaths: Robertson, Heather Merriweather in: The New York Times vom 2. Mai 2007