The Magnetic Fields

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The Magnetic Fields
Magnetic Fields, von links nach rechts: John Woo, Sam Davol, Claudia Gonson, Stephin Merritt
Magnetic Fields, von links nach rechts: John Woo, Sam Davol, Claudia Gonson, Stephin Merritt
Allgemeine Informationen
Genre(s) Synthpop, Indiepop, Noisepop, Folkpop
Gründung 1990
Website www.houseoftomorrow.com
Gründungsmitglieder
Gesang, Instrumente
Stephin Merritt
Aktuelle Besetzung
Stephin Merritt
Claudia Gonson
Sam Davol
John Woo
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Susan Anway

The Magnetic Fields (benannt nach dem Buch Les Champs Magnétiques von André Breton) sind eine 1990 von Sänger und Songwriter Stephin Merritt gegründete Band. Obwohl ihr Musikstil so unterschiedlich ist wie Merritts Songwriting, wird die Band meistens den Musikrichtungen Synthpop, Indiepop, Noisepop und Folkpop zugeordnet.

Zu Beginn ihrer Karriere war ihre Musik besonders durch die Benutzung von Synthesizern durch Merritt und Gesang von Susan Anway gekennzeichnet, bald darauf sang Merritt auch selbst. Später wurde die Band traditioneller und besteht seitdem aus Merritt, Claudia Gonson, Sam Davol, John Woo und wird gelegentlich durch Gesang von Shirley Simms unterstützt. Die Band ist sehr geprägt durch Merritts Texte, die oft von Liebe handeln; manchmal ironisch, bitter und humorvoll. Ihr bekanntestes Werk ist das 1999 veröffentlichte, dreiteilige Album 69 Love Songs, gefolgt von den Alben i (2004), Distortion (2008) and Realism (2010).

Geschichte[Bearbeiten]

Die Band begann als ein Studio-Projekt von Stephin Merritt unter dem Namen „Buffalo Rome“, wobei er alle Instrumente spielte. Zusammen mit Claudia Gonson, mit der er schon zu Schulzeiten in seiner Band 'The Zinnias' spielte, stellten sie eine Live-Band in Boston zusammen, wo die beiden lebten. Ihren ersten Live-Auftritt hatten sie 1991 in Cambridge (Massachusetts) vor einem kleinen Publikum, das eigentlich die Band Magnetophone (Spin-Off von Galaxie 500) erwartete.

Das 1999 veröffentlichte, dreiteilige Album 69 Love Songs zeigte der Öffentlichkeit Merritts Fähigkeiten in Sachen Songwriting und das musikalische Talent der Band durch den Einsatz von zahlreichen Instrumenten wie Ukulele, Banjo, Akkordeon, Cello, Mandoline, Flöte, Xylophon und Marxophon, zusätzlich zu dem üblichen Einsatz von Synthesizern, Gitarren und Effekten. Unterstützt wurden sie von Sängern wie Shirley Simms, Dudley Klute, L.D. Beghtol, und Claudia Gonson, die sowohl als Haupt-, wie auch als Hintergrundsänger dabei waren. Außerdem dabei waren: Daniel Handler (A.K.A. Lemony Snicket) am Akkordeon, Ida Pearle (Violine) hatte einen kurzen Cameo-Auftritt bei „Luckiest Guy on the Lower East Side“, und Christopher Ewen (von Future Bible Heroes).

Die Alben i (2004) und Distortion (2008) ähneln der Album-Struktur von 69 Love Songs; Die Songtitel auf i beginnen mit dem Buchstaben (bzw. dem Pronomen) 'i', während Distortion eine experimentelle Kombination von Noise Music mit dem typischen und unkonventionellen Musikstil der Gruppe waren.

Das Album Realism wurde im Januar 2010 veröffentlicht und stellt das letzte Werk von 'The Magnetic Fields' dar, das ohne den Einsatz von Synthesizern herausgebracht wurde. Das im März 2012 erschienene Album Love at the Bottom of the Sea wurde dementsprechend wieder durch Synthesizer charakterisiert.

Mitglieder[Bearbeiten]

Frühere und derzeitige mitwirkende Künstler: Sänger Susan Anway, Dudley Klute, Shirley Simms, Momus, und LD Beghtol, sowie Musiker Daniel Handler und Chris Ewen.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Album-Titel Format Jahr Label Charts-Platzierung
Distant Plastic Trees LP 1991 Red Flame
The Wayward Bus LP 1992 PoPuP
The House of Tomorrow EP 1992 Feel Good All Over
Holiday LP 1994 Feel Good All Over
The Charm of the Highway Strip LP 1994 Merge Records
Get Lost LP 1995 Merge Records
69 Love Songs LP 1999 Merge Records
i LP 2004 Nonesuch Records #152 (Billboard 200)
Distortion LP 2008 Nonesuch Records #77 (Billboard 200)
Realism LP 2010 Nonesuch Records #110 (Billboard 200)
Love at the Bottom of the Sea LP 2012 Domino Records (UK), Merge Records (US)

Singles[Bearbeiten]

Song-Titel Format B/W Jahr Label
"100,000 Fireflies" 7" "Old Orchard Beach" 1991 Harriet Records
"Long Vermont Roads" 7" "Alien Being", "Beach-a-Boop-Boop" 1992 Harriet Records
"All the Umbrellas in London" 7" "Rats in the Garbage of the Western World" 1995 Merge Records
"Why I Cry" 7" "The Man Amplifier" 1995 Motorway Records
"I Don't Believe You" 7" "When I'm Not Looking, You're Not There" 1998 Merge Records

Weitere Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • "Plant White Roses" (Stephin Merritt re-recording), 5 Rows of Teeth (1994)
  • "Plant White Roses" (original Susan Anway recording), The Long Secret (1995)
  • "Heroes", Crash Course for the Ravers: A Tribute to the Songs of David Bowie (1996)
  • "I Die: You Die", Random: Gary Numan Tribute (1997)
  • "Le Tourbillon", Pop Romantique: French Pop Classics (1999)
  • "Take Ecstasy with Me" (original Susan Anway recording), Oh Merge (1999)
  • "If I Were a Rich Man", Knitting on the Roof (1999)

Weblinks[Bearbeiten]