Tom Gries

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Tom Gries (* 20. Dezember 1922 in Chicago, Illinois als Thomas Steven Gries; † 3. Januar 1977 in Pacific Palisades, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor.[1]

Leben[Bearbeiten]

Gries studierte an der Georgetown University. Während des Zweiten Weltkriegs diente er bei US Marines und arbeitete nach seinem Ausscheiden als Reporter für eine Zeitung in Chicago. Seine Karriere im Filmgeschäft begann er 1952 als associate producer. Er verfasste auch Drehbücher und gab 1954 sein Debüt mit dem Film Serpent Island. Vor allem in den 1960er Jahren inszenierte er zahlreiche Episoden verschiedenster Fernsehserien, u. a. auch für Tennis, Schläger und Kanonen. Zunehmend drehte er auch Fernsehproduktionen, darunter Filme wie Helter Skelter aus dem Jahre 1976, aber auch einige Kinofilme.

Zeitlebens drehte Gries mit den verschiedensten Filmstars, darunter Donald Sutherland, Charles Bronson und Charlton Heston sowie zwei Mal Bruce Dern.

1964 sowie 1972 wurde er mit dem Emmy ausgezeichnet.

Tom Gries war insgesamt drei Mal verheiratet. Seine erste Ehefrau von 1958 bis 1960 war die Schauspielerin Marla English. Aus dieser Beziehung stammt ein Kind. Die folgenden drei Jahre war er mit Alice King verheiratet, diese Ehe blieb kinderlos. 1969 heiratete Gries wiederum eine Schauspielerin. Die Ehe mit Yvonne Gilbert hielt sechs Jahre und gemeinsam hatten sie ein Kind.

Seine letzte Regiearbeit konnte er auf Grund eines tödlichen Herzinfarktes nicht vollenden, Monte Hellman stellte das Projekt Ich bin der Größte über Muhammad Ali 1977 fertig.

Gries' Sohn Jon Gries ist als Schauspieler tätig.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Porträt von Tom Gries in: The New York Times