Tumaco

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Tumaco
Tumaco (Kolumbien)
Tumaco
Tumaco
Koordinaten 1° 48′ N, 78° 46′ W1.8066666666667-78.764722222222Koordinaten: 1° 48′ N, 78° 46′ W
Basisdaten
Staat Kolumbien

Departement

Nariño
Höhe 2 m
Luftbild von Tumaco (2007)
Luftbild von Tumaco (2007)

Tumaco oder vollständig San Andrés de Tumaco ist eine kolumbianische Hafenstadt in der gleichnamigen Großgemeinde Tumaco im Departament Nariño.

Infrastruktur[Bearbeiten]

In Tumaco befindet sich der Sitz des Bistums Tumaco. Außerdem befindet sich in der Stadt ein Nebensitz der Universidad de Nariño.

Der Flughafen der Stadt hat den IATA-Code TCO.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Stadt ist immer wieder vom Bewaffneten Konflikt in Kolumbien betroffen.

Am 26. August 2009 ermordeten Unbekannte zwölf Ureinwohner vom Volk der Awá, darunter vier Kinder.[1]

Am 1. Februar 2012 explodierte vor einem Polizeirevier eine Motorradbombe, tötete sieben Menschen und verletzte mindestens 65. Polizeigeneral Rodolfo Palomino bezeichnete die FARC als Urheber des Anschlags.[2]

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Seit 2009 besteht eine Städtepartnerschaft mit Montevideo.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tumaco – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Tumaco. In: Offizielle Seite. Abgerufen am 2. Februar 2012 (spanisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Massaker an Awa-Ureinwohnern. In: Der Standard. 27. August 2009, abgerufen am 2. Februar 2012 (deutsch).
  2. Sieben Tote bei Bombenanschlag in Kolumbien. In: ORF. 2. Februar 2012, abgerufen am 2. Februar 2012 (deutsch).