Tygers of Pan Tang

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tygers of Pan Tang
Tygers of Pan Tang beim Headbangers Open Air 2014
Tygers of Pan Tang beim Headbangers Open Air 2014
Allgemeine Informationen
Genre(s) New Wave of British Heavy Metal
Gründung 1978
Website www.tygersofpantang.com
Gründungsmitglieder
Jess Cox (bis 1980, 1999)
Robb Weir (bis 1983[1], seit 1999)
Richard Laws (= Rocky) (bis 1982)
Brian Dick (bis 1987)
Aktuelle Besetzung
Gitarre
Robb Weir (bis 1983, seit 1999)
Gesang
Jacopo Meille (seit 2004)
Gitarre
Micky Crystal (seit 2013)
Schlagzeug
Craig Ellis (seit 2001)
Bass
Gavin Gray (seit 2011)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
John Sykes (1980–1982)
Gesang
Jon Deverill (1981–1982, 1985–1987)
Gitarre, Keyboard
Fred Purser (1982)
Gitarre
Steve Lamb (1983–1987)
Gesang
Tony Liddle (1983–1984, 2001)
Bass
Tony Curry (1983–1984)
Gitarre
Neil Shepherd (1985)
Bass
David Donaldson (1985)
Gesang
Richie Wicks (2001–2004)
Bass
Brian West (2001–2011)
Gitarre
Dean Robertson (2001–2013)
Gastmusiker
Bass, Keyboard
Steve Thompson (1985–1987)
Gitarre
Glen S. Howes (1999)
Bass
Gavin Gray (1999)
Schlagzeug
Chris Percy (1999)

Tygers of Pan Tang ist eine britische Heavy-Metal-Band. Der Name der Band stammt aus dem Roman Stormbringer von Michael Moorcock.

Die Band kombiniert den Heavy Metal früherer Bands wie Black Sabbath und Deep Purple mit Punk-Rock. Diese neue Stilrichtung wurde allgemein als New Wave of British Heavy Metal (NWoBHM) bekannt, zu deren Vertretern u. a. auch Bands wie z. B. Diamond Head, Iron Maiden, Saxon und die frühen Def Leppard gezählt werden.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde 1978 von Jess Cox (Gesang), Robb Weir (Gitarre), Richard Laws a.k.a. Rocky (Bass) und Brian Dick (Schlagzeug) in Whitley Bay im Nordosten Englands gegründet. Ihr erstes Album Wild Cat erschien 1980 und stieg bis auf Platz 18 der UK-Albumcharts. Nach Erscheinen des Albums wurde John Sykes 1980 als zweiter Gitarrist engagiert. Jon Deverill ersetzte Cox 1981, der nach musikalischen Differenzen aus der Band schied. In dieser Besetzung erschien im selben Jahr das zweite Album Spellbound.

Sykes verließ im Jahr 1982 die Band und ersetzte Snowy White bei Thin Lizzy; er wurde durch Fred Purser ersetzt. Im selben Jahr veröffentlichte die Band ihr bestverkauftes Album The Cage, das den noch mit Sykes eingespielten Hit Love Potion # 9 enthielt. Jedoch hatte sich die Gruppe mit dem sehr kommerziell gehaltenen Album sehr von ihrem ursprünglichen Stil entfernt und löste sich Ende 1983 aufgrund von Management-Problemen offiziell auf. Im Jahr darauf erschien ein Best-of-Album.

Von 1983 bis 1984 traten Robb Weir und Brian Dick zusammen mit Tony Liddle (Gesang), Tony Curry (Bass) und Steve Lamb (Gitarre) sporadisch unter dem Namen Tygers of Pan Tang auf.

1985 formierten Deverill und Dick mit den Gitarristen Steve Lamb und Neil Shepherd sowie Dave Donaldson am Bass eine Neuauflage der Tygers of Pan Tang unter Beteiligung des Mainstream-Produzenten Steve Thompson, die sich aber nach zwei erfolglosen Alben 1987 wieder trennte. Zwischenzeitlich versuchten Weir und Cox 1986 zusammen mit dem Bassisten Brian Emerson unter dem Namen Tyger Tyger eine Wiederbelebung der alten Band. Das Projekt war jedoch nur von kurzer Dauer. Lediglich der Titel Small Town Flirt ist als einziger Song dieses Projekts (auf dem Album First Kill) veröffentlicht worden.

Nachdem nach 1987 von der Gruppe jahrelang kein Lebenszeichen mehr zu hören war, bekam Gründungsmitglied Jess Cox im Jahr 1999 das Angebot für einen Auftritt der Tygers beim Wacken Open Air. Da Dick und Laws nicht zur Verfügung standen, wurden Cox und Weir als verbliebene Gründungsmitglieder von drei Musikern der britischen Heavy-Metal-Gruppe Blitzkrieg - u.a. das spätere Bandmitglied Gavin Gray - bei dem Open-Air-Auftritt und den Aufwärm-Gigs unterstützt. Auf dem Programm für das Wacken Open Air standen neben ihrem früheren Hit Love Potion # 9 ausschließlich Songs der Gründungsbesetzung der Band.

Nachdem Robb Weir dadurch auf die Idee zu einer Wiederbelebung der Tygers gekommen war, setzte er diese Idee 2001 um. Außer Robb Weir gehörten der Gruppe Sänger Tony Liddle, Bassist Brian West, Schlagzeuger Craig Ellis und Gitarrist Dean Robertson an. Noch im selben Jahr würde Sänger Liddle durch Richie Weeks ersetzt. Nach weiteren Umbesetzungen ist die Band mit dem 2004 zu ihr gestoßenen Sänger Jacopo Meille und dem neuen Bassisten Gavin Gray sowie dem neuen Gitarristen Micky Crystal immer noch aktiv.

Im Laufe der Zeit erschienen auch verschiedene Alben mit bis dahin unveröffentlichten Aufnahmen der ursprünglichen Band.

Die Band wird im November 2014 einige Auftritte in Deutschland absolvieren.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben
Wild Cat
  UK 18 30.08.1980 (5 Wo.) [2]
Spellbound
  UK 33 18.04.1981 (4 Wo.) [2]
Crazy Nights
  UK 51 21.11.1981 (3 Wo.) [2]
The Cage
  UK 13 28.08.1982 (8 Wo.) [2]
Singles
Hellbound
  UK 48 14.02.1981 (3 Wo.) [2]
Love Potion Number 9
  UK 45 27.03.1982 (6 Wo.) [2]
Rendezvous
  UK 49 10.07.1982 (4 Wo.) [2]
Paris by Air
  UK 63 11.09.1982 (2 Wo.) [2]
[2]
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung
  • 1980: Wild Cat (MCA Records)
  • 1981: Spellbound (MCA Records)
  • 1981: Crazy Nights (MCA Records)
  • 1982: The Cage (MCA Records)
  • 1983: The Best of the Tygers of Pan Tang (MCA Records)
  • 1985: The Wreck-Age (Music for Nations)
  • 1986: On the Prowl – The Best Of
  • 1986: First Kill
  • 1987: Burning in the Shade
  • 1992: Singles
  • 2001: Mystical
  • 2001: Live at Wacken
  • 2001: Live at Nottingham Rock City
  • 2002: Cybernation (The Demos)
  • 2003: Live in the Roar
  • 2003: Noises from the Cathouse
  • 2005: Leg of the Boot
  • 2005: Big Game Hunting/the Rarities
  • 2005: Bad Bad Kitty
  • 2005: Detonated
  • 2007: Back & Beyond (limitierte EP)
  • 2008: Animal Instinct
  • 2009: Animal Instinct x 2 (Neuauflage des Vorjahresalbums mit fünf zusätzlichen Titeln und einer Bonus-DVD)
  • 2010: The Wildcat Sessions (EP mit Neuaufnahmen einiger Stücke des Wild Cat-Albums)
  • 2011: The Spellbound Sessions (EP mit Neuaufnahmen einiger Stücke des Spellbound-Albums)
  • 2012: Ambush

DVDs[Bearbeiten]

  • 2003: Visions from The Cathouse
  • 2003: Live
  • 2009: Live at Berlin Studios

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tygers of Pan Tang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Interview mit Robb Weir. Metal Trails. Abgerufen am 3. Juni 2012.
  2. a b c d e f g h i chartstats.com: Tygers of Pan Tang in den britischen Charts, zugegriffen am 7. November 2010